Muslimische Eltern in Großbritannien protestieren gegen den liberalen Sexualkundeunterricht. Bild: PressTV

In der britischen Stadt Birmingham breiten sich die Proteste muslimischer Eltern aus. Sie lehnen den liberalen Sexualkundeunterricht ab.

Von Redaktion

Eine Schule in Großbritanniens zweitgrößter Stadt, Birmingham, hat beschlossen, den Unterricht zur Normalisierung der Homo-Ehe auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Grund dafür sind anhaltende Proteste muslimischer Eltern, die glauben, das Programm sei schädlich für ihre Kinder.

Die Parkfield Community School in Birmingham, Saltley, teilte am Donnerstag mit, dass der sogenannte No Outsiders-Unterricht, der laut Eltern auf die Förderung des Lebensstils von Schwulen und Transgender ausgerichtet war, ausgesetzt wird, bis eine Lösung für das umstrittene Thema gefunden ist.

„Bis eine Lösung gefunden ist, wird in Parkfield kein Fremdunterricht erteilt, und wir hoffen, dass Kinder nicht aus der Schule entfernt werden, um an Protesten teilzunehmen“, heißt es in einer Erklärung der Schule. „Nichts ist wichtiger, als sicherzustellen, dass die Ausbildung unserer Kinder ununterbrochen fortgesetzt wird“, fügte sie hinzu.

Die Entscheidung fällt nach wochenlangen Protesten von Eltern, die sich darüber ärgern, dass die Schule sich auf das Unterrichten von Material gegen Homophobie konzentriert.

Am Freitag wurden nach Angaben der Eltern rund 600 muslimische Kinder im Alter von vier bis elf Jahren für diesen Tag von der Schule abgezogen. Die Schule bestätigt die Anzahl allerdings nicht. Die Eltern sagen, dass die Schule „die Unschuld der Kinder ausnutzt“, indem sie sie über seltsame Lebensstile „indoktriniert“.

Die Zeitung „The Guardian“ berichtete im Januar, dass die Regierungsbeamten in Parkfield die Forderungen der Eltern nach einem Abbruch des Unterrichts ignorierten und den stellvertretenden Schulleiter sogar zur Verteidigung des No Outsiders-Programms zwangen. Parkfield hatte bereits zuvor angekündigt, den Unterricht auch nach den Osterferien anzubieten, was die Eltern dazu veranlasste, weitere Proteste zu versprechen.

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5 KOMMENTARE

  1. In diesem Punkt haben sie völlig recht und wo bleiben die Kirchen für die alle Gedanken zu diesem Thema außerhalb der Ehe Sünde sind und der linke Staat sogar noch bis unter die Bettdecke hineinregiert und das alles angeblich zum Kindeswohl, die haben sie doch nicht mehr alle, ohne Sexualkundeunterricht wußten die Leute schon seit Jahrhunderten wo es lang geht, das ist nichts anderes als gelenkter Mißbrauch mit versteckten Botschaften darin und das sollte sich ändern, denn das geht den Staat nichts an und hat zu unterbleiben.

  2. Ich gebe hier den Eltern aber recht, es geht denen auch nicht unbedingt um den Sexualakt an sich sondern nur um diesen schwachsinn, dass schwul und trans und lesbisch sein „normal“ sein soll…

  3. Popcorn raus! Die Apologeten von Multi-Kulti und Gendermainstreaming ersticken nun an ihren eigenen Widersprüchen. Mal schauen, was den Linksgrünlingen wichtiger ist: Gendering oder Multi-Kulti. Denn eines ist klar, die Moslems lassen sich LGBT nicht auf’s Auge drücken, weil es ihre Religion verbietet. Jetzt sind es 600, aber wenn es darauf ankommt, stehen auch Millionen auf der Straße, und die werden ihre Ansichten diesbezüglich durchsetzen. Wenn es ein muss, mit Gewalt.

    Also wer jetzt gedacht hat, für LGBT brechen goldene Zeiten an, hat vermutlich die Rechnung ohne Wirt gemacht bzw. sich nicht genau hingesehen, mit wem er/sie/unbekannt sich zusammengetan hat. Immer mehr Homosexuellen und Transgenders geht diesbezüglich allerdings ein Licht auf. Vor allem dann, wenn sie von der Multi-Kulti-Abteilung der linksgrünen Weltverbesserung verdroschen oder gar mit dem Leben bedroht werden.

  4. Der Staat hat sich aus der Sexualität der Menschen herauszuhalten. Dies gilt erst recht bei Kindern. Natürlich ist es einfacher den Schulen „sexuelle Gebrauchsgegenstände…..Dildos, Potenzmittel oder Vaginalkugeln“ zuzuweisen, als die wirklichen Probleme an den Schulen zu beseitigen. Was die Grünen inzwischen unter „Basisdemokratie“ verstehen, kann man einfach als Erziehungsdiktatur bezeichnen.

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