Fast 84 Prozent der in der Schweiz lebenden Somalier sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Andere afrikanische Migrantengruppen, die ebenfalls sehr hohe Abhängigkeiten vom Sozialwesen aufweisen, liegen alle über 50 Prozent.

Von Redaktion

Die Daten stammen sowohl vom Statistischen Bundesamt als auch vom Staatssekretariat für Migration und zeigen, dass die rund 4000 Somalier in der Schweiz mit 83,7 Prozent am stärksten abhängig sind, berichtet die Schweizer Nachrichtenseite „20 Minuten„. Eritreer sind zu 54,7 Prozent, Angolaner zu 54 Prozent vom Wohlfahrtsstaat abhängig. Es folgen Äthiopier, Kongolesen und Iraker und so weiter.

Die Zahl der Schweizer Bürger denen der Staat unter die Arme greifen muss, beträgt nur 2,3 Prozent. Japaner erhalten nur zu 0,6 Prozent Sozialleistungen von ihrem Staat. Wenig Sozialhilfe erhalten auch die Iren (0,9 Prozent) und die Australier (1,0 Prozent).

Damian Müller von den Schweizer Liberalen (FDP) sagte, die Zahlen signalisieren die Anzahl der „unqualifizierten“ Asylbewerber sowie das Scheitern der Integration von Personen mit Flüchtlingsstatus in die Schweizer Wirtschaft. „Integration ist keine Einbahnstraße“, betonte er und fügte hinzu: „Flüchtlinge sind gegenüber der Gesellschaft in der Schuld.“

Loading...

Politiker geben sich erschreckt

Gaby Szöllösy, Generalsekretär der kantonalen Sozialdirektorenkonferenz: „Wir gehen davon aus, dass die meisten Menschen dieser Bevölkerung nicht als Spezialisten in die Schweiz gekommen sind.“

Sie nennt andere Gründe, die die Integration von Menschen aus Somalia, Angola oder dem Kongo so schwierig machten:

  • Keine Berufserfahrung: In der Heimat erworbene berufliche Qualifikationen werden in der Schweiz nicht anerkannt.
  • Schlechte Gesundheit: Viele leiden unter gesundheitlichen Beschwerden, andere sind durch Erfahrungen in ihrem Heimatland traumatisiert.
  • Zu viele Nachkommen: In diesen Bevölkerungsgruppen gibt es oft große Familien.

Bachir Gobdon, vom Verein Somali Diaspora, erklärte die hohe soziale Abhängigkeit seiner Landsleute mit ihren großen Familien. „Viele haben noch zehn Jahre oder länger den Status eines vorläufigen Bewohners. Zum Beispiel arbeiten sie in der Hotellerie, wo die Löhne niedrig sind. Eine Familie, die zum Beispiel sieben Kinder hat, kann nicht davon leben.“

Gobdon erwartet, dass sich die Somalis bald integrieren werden. „Die Mehrheit der Somalis ist in den letzten Jahren gut integriert und eingebürgert“, sagte er.

Schweizer Bundesregierung reagiert schnell

Die Schweizer Bundesregierung will die Integration durch die Agenda für Integration fördern, ein Programm des Bundes und der Kantone, das die Integration von Migranten und vorübergehend aufgenommenen Flüchtlingen, dank einer engeren Aufsicht vorsieht, um die Sozialhilfekosten zu senken.

Die Hauptziele sind die volle Beherrschung einer Landessprache nach drei Jahren. 80 Prozent der Kinder müssen am Schulanfang kommunizieren können, 66 Prozent der 16- bis 25-Jährigen sollen nach fünf Jahren fließend in der beruflichen Grundbildung sprechen.

Außerdem müssen 50 Prozent der Erwachsenen nach sieben Jahren in den Arbeitsmarkt integriert werden, während 100 Prozent bereits nach wenigen Jahren mit den Schweizer Lebensgewohnheiten vertraut sein sollen. Um die Agenda rasch umzusetzen, wird das pauschale Integrationspaket der Bundesregierung in die Kantone auf über 132 Millionen Franken pro Jahr verdreifacht.

Bitte unterstützen sie uns!

Wenn Sie liebe Leser, uns unterstützen wollen, dann tun sie das am besten mit einer Spende oder mit einem Dauerauftrag mit dem Kennwort "Contra Magazin" auf folgendes Konto: IBAN: DE28 7001 1110 6052 6699 69, BIC: DEKTDE7GXXX oder per Paypal und Kreditkarte. Wir bedanken uns herzlich!

Loading...

3 KOMMENTARE

  1. Das klingt zwar alarmierend ist aber längst nicht so schlimm wie bei uns, denn es gibt ca. 8,5 Mill. Schweizer und davon sind ca. 2,1 Mill. Ausländer und mehr als die Hälfte aus dem westeuropäischen Raum, wie z.Bsp. Deutsche, Franzosen, Italiener, auch viele Asiaten, vermutlich die Vermögenden usw. und auffallend ist der geringere Anteil von Türken und anderen Muslimen, lediglich Schwarzafrika ist aus welchen Gründen auch immer etwas stärker vertreten, macht aber auch nur einen kleinen Anteil aus und man kann sagen, daß die Schweiz zwar viele Ausländer im Lande hat, aber die Verteilung der Ethnien macht das Ergebnis und das ist im Vergleich zu uns noch sehr moderat, was bei uns hierzulande bei den ca. 12 Mill. Ausländern leider gerade umgedreht ist und das ist unser Problem.

  2. Auweia und das obwohl nach den linksrotgrünen Gutmenschen, alle Menschen soetwas von gleich sind.

    Da muss sich doch statistisch etwas machen lassen, ansonsten in Deutschland nachfragen. Die biegen jede Statistik hin.

  3. Die Bleedn solln zahlen, wenn sie’s zum Fenster raus schmeißen haben.
    Benehmen sich ja dementsprechend.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here