Salvini: „Ein neues Europa ist geboren“

Bemerkenswerte Gewinne erzielten Europas nationalistisch-populistische und EU-skeptische Parteien bei den Wahlen zum Europäischen Parlament letzten Sonntag. Salvini zeigt sich sehr zufrieden.

Von Redaktion

Der enorme Erfolg von Italiens Lega, Frankreichs Rassemblement National und der erst fünf Wochen alten britischen Brexit-Partei ist ein eklatantes Zeichen dafür, dass Europa in der Tat erhebliche Veränderungen durchmacht.

Zeichen wie diese markieren den Beginn einer „neuen europäischen Renaissance“, erklärte Matteo Salvini, Italiens populistischer stellvertretender Ministerpräsident, Innenminister und Parteichef der Lega. „Ein neues Europa ist geboren. Ich bin stolz darauf, dass die Lega an dieser neuen europäischen Renaissance teilnimmt“, erklärte Salvini.

Salvini fuhr fort: „Bezeichnenderweise, als die ‚Lega‘ die dominierende Partei in Italien wurde, eroberte Marine Le Pen Frankreich und Nigel Farage siegte in Großbritannien. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich Europa verändert. Europa ist es müde ein Sklave der Eliten, Unternehmen und der Mächte zu sein.“

Die Lega, die die globalistische Migrationspolitik der Europäischen Union angriff, erzielte weitreichende Gewinne und übertraf den regierenden Koalitionspartner und Rivalen, die 5-Sterne-Bewegung.

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Überraschenderweise wurde der linkspopulistische Koalitionspartner der Lega, die Fünf-Sterne-Bewegung (MS5), sogar von der Partito Democratico (PD) übertroffen, die auf dem zweiten Platz landete.

Salvini versicherte jedoch den Journalisten in Mailand, dass die Ergebnisse der Europawahlen keine „Abrechnung“ innerhalb der internen politischen Landschaft Italiens auslösen würden, und fügte hinzu, dass sich „nichts auf nationaler Ebene ändert“.

Salvini bekräftigte, dass die globalistischen linken Kräfte, die Italien und Europa seit Jahren inkompetent regieren, weiterhin seine Hauptgegner sind, während seine populistischen Verbündeten in der Regierung Partner und Freunde wären, mit denen er unverzüglich die Zusammenarbeit und die gemeinsame Arbeit wieder aufnehmen würde.

Noch vor fünf Jahren gelang es der Liga bei den letzten Parlamentswahlen in Europa kaum, die 6-Prozent-Marke zu überwinden.

Seitdem haben europaweit EU-skeptische, populistische und rechtsgerichtete Parteien bei den EU-Parlamentswahlen erhebliche Gewinne erzielt. Sicher deshalb weil die Altparteien nicht mehr die passenden Antworten auf die Fragen der heutigen Zeit haben.

Sie dienen einer globalistischen neuen Weltordung, die die Europäer entwurzeln und mit Menschenmassen aus aller Welt zu fluten versucht. Da machen die Nationalisten und EU-Gegner nicht mit und leisten Widerstand, wo immer es auch geht.

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4 Kommentare

  1. Europa würde heute ganz anders dastehen, hätten Leute wie Kohl und andere nicht den Urgedanken der Gründungsväter verwässert, indem sie ungefragt die Bürger vor Tatsachen stellten und durch die nachfolgende Wandlung der Schwarzen Europas hin nach links drifteten unter Entmündigung der Wähler in Richtung überbordendem Sozialismus und das ist nicht jedermanns Sache und die Vernunft hätte ihnen ja Ratgeber sein sollen, aber das eigene Ego hat obsiegt und nun haben wir als Ergebnis ein gespaltenes Europa, was ja sinnvoll wäre, aber nicht nach Gutsherrenart linker Prägung, sondern im Sinne ausgleichender Gemeinsamkeiten und die sind nicht vorhanden und deswegen könnte es auch scheitern und wieder einmal hat sich gezeigt, daß durch die Dummheit der Menschen ein Projekt zerstört wird und wo das noch alles hinführen soll ist sehr fragwürdig und total offen.

  2. Nicht von rechts aber auch nicht von links, sondern alle zusammen aus der Mitte der Gesellschaft müssen Änderung schaffen. Darauf ist die nationale Sammelbewegung von Marine Le Pen aufgebaut. Umso mehr, da die französische Verfassung und das verbindliche Völkerrecht beachtet werden. Nationalisten also Heimatliebende, müssen sehr wohl etwas gegen die unipolare Weltordnung haben, denn nur eine multipolare Weltordnung lässt die Souveränität der Nationalstaaten unberührt, solange sie nicht gegen das Völkerrecht verstoßen. Das Völkerrecht, was z.B. in den zwei Menschenrechtspakten festgeschrieben steht. So bleibt zu erwarten, was aus der neuen Partei von Nigel Farage wird und wie sich die Liga in Italien weiterentwickelt. Eins ist schon erstmal ganz gut, dass die Goldman Sachs gesteuerte Partei Afd keine Erwähnung in diesem Zusammenhang bekam.

  3. Soso, ein „neues“ Europa sei geboren worden. Weil weit mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten freiwillig JA, weitermachen, befohlen haben.
    Dann wolln wer mal hoffen, dass der Säugling das erste Jahr überlebt, und unter welchen Opfern er am Leben erhalten werden muss.
    Buchtipps: „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“, von Markus Krall und „Die Vereinigten Staaten von Europa“, von Oliver Janich.

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