Rouhani: „Der Iran wird nicht kapitulieren“

Präsident Hassan Rouhani sagt, die Islamische Republik werde sich nicht ergeben und aufhören, ihre Unabhängigkeit zu verteidigen, selbst wenn sie bombardiert und ihre Männer getötet, verwundet und gefangen genommen würden.

Von PressTV

Der iranische Präsident äußerte sich in einer Ansprache am Donnerstag vor einer Gruppe von Kriegsveteranen in Teheran angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Teheran und Washington und der wachsenden Besorgnis über eine mögliche militärische Konfrontation zwischen beiden Seiten.

„Der Iran wird das Ziel der Wahrung seiner Unabhängigkeit und Würde nicht aufgeben, auch wenn er bombardiert und seine Männer getötet, verwundet und gefangen genommen werden“, sagte Rouhani.

Rouhani stellte fest, dass die Islamische Republik während des Krieges, den der ehemalige irakische Diktator Saddam Hussein in den 1980er Jahren gegen den Iran führte, unter dem Druck eines militärischen Angriffs und der Besetzung ihres Territoriums stand, aber heute sei es „mit einem Wirtschaftskrieg und dem Angriff auf den Wohlstand der Menschen konfrontiert“.

Der neue Krieg sei komplizierter als der vorherige, sagte Rouhani und forderte die Nation auf, angesichts der US-amerikanischen Hegemonie widerstandsfähig und vereint zu bleiben.

Loading...

Rouhani fordert sein Volk zur Einigkeit auf

„Die Feinde setzen den Iran unter Druck, damit er seine Unabhängigkeit und Würde bedauert, aber das Volk wird erneut zeigen, dass die Verschwörungen der Feinde keine Früchte tragen werden“, merkte er an.

Der Iran wird sich angesichts der Sanktionen der USA nicht bitter ergeben, erklärte Rouhani und fügte hinzu: „Wir werden den Feind durch Opfer und Einigkeit besiegen.“

„Ich erkläre ausdrücklich, dass die iranische Nation die USA, das israelische Regime und die regionalen Reaktionäre durch Widerstand und Einheit besiegen wird“, sagte der iranische Präsident.

Rouhanis Äußerungen kommen deshalb, weil die USA eine Flugzeugträger-Schlachtgruppe und eine Bomberstaffel im Persischen Golf stationiert haben. Washington beruft sich auf die angebliche Wahrscheinlichkeit, dass der Iran die amerikanischen Interessen in der Region anvisieren könnte.

Washington erhöht die Spannungen

Die USA haben im vergangenen Jahr die Spannungen mit dem Iran enorm verschärft, indem sie ein multilaterales Atomabkommen mit Teheran aufgekündigt und dann die im Rahmen des Abkommens aufgehobenen Sanktionen wiederhergestellt haben.

Unterdessen bestätigte das Pentagon am Donnerstag, dass es erwägt, zusätzliche US-Truppen in den Nahen Osten zu entsenden, um den Schutz der dortigen amerikanischen Streitkräfte angesichts der Spannungen mit dem Iran zu stärken.

Amerikanische Beamte haben jedoch bei vielen Gelegenheiten ihre ausgesprochen kriegerische Rhetorik zurückgenommen, indem sie entweder behaupteten, sie streben keinen Krieg mit der Islamischen Republik an oder behaupteten, die „iranische Bedrohung“ sei redukziert worden.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

3 Kommentare

  1. Was soll er denn sonst sagen, das ist ein Wortgeplänkel und die Ehre eines Mannes gilt im Orient weit mehr als bei uns, wobei er hoffentlich keine falsche Einschätzung vornimmt, denn wie man aus der Vergangenheit heraus weiß ist mit den Nachfahren der Angeln und Sachsen in Amerika nicht zu spassen, das mußten schon viele leidvoll erfahren und er wäre nicht der erste, der sich dann in einer Situation wiederfindet, die äußerst unangenehm werden könnte, für ihn selbst und auch für sein Land.

  2. Ich habe die Faxen mit dieser Mischpocke Trump einfach nur noch dicke…Der soll einen auf JFK machen und sich nen Busch zum Sterben suchen oder sonst irgendwie sich vom Weltbild verpissen!

    Noch nie waren die USA derartig agressiv wie unter Trump. JEDER, egal ob Freund oder Feind wird offen bedroht oder sanktioniert wenn man nicht sputet wie Trump es fordert.

    “ Ja ber Trump hat noch keinen Krieg angefangen „…kann ich auch nicht mehr hören…Wirtschaftskrieg ist auch Krieg und den hat Trump nicht nur gegen China sondern auch gegen Europa und Russland angefangen.

    Trump hätte nie den Mumm den ersten Schuß für einen echten Krieg abzugeben, nee, er zwingt andere dazu den ersten Schuß abgeben zu müssen.

    Wie lange wird China seinen Scheiß mitmachen? Der gelbe Mann ist zwar geduldig, aber irgendwann ist es zuviel.

  3. Die Amis stehen vor der Pleite und das macht sie gefährlich.

    Es ist vielen Menschen nicht bewusst, dass (ich behaupte) 30% der Produkt von China auf dem Weltmarkt stammen.

    Viele amerikanische wie auch europäische Hersteller lassen u.a. ihre elektrische/elektronische Produkte in China herstellen und verkaufen sie als IHRE Produkte, kleingedruckt made in China.

    Ich versuche mir vorzustellen, wie die Märkte reagieren würden, käme während einer Woche keine Nachlieferung der Produkte aus China.

    Dann würden Firmen wie Aldi, Migros und Co. und alle möglichen Supermärkte ihr Tore schliessen, den sie könnten NIE den Markt beliefern.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.