US-Soldaten auf Abmarsch.

Nicht 120.000, aber dafür vorerst 10.000 neue Soldaten sollen laut dem Pentagon in den Nahen Osten entsandt werden. Man erhöht den Druck auf den Iran.

Von Redaktion

Das Pentagon veröffentlichte am Donnerstag einen Plan, der bis zu 10.000 weitere Truppen im Nahen Osten vorsehen. US-Beamte, die am Mittwoch mit verschiedenen Medien sprachen, sagten, dass das Weiße Haus entscheiden soll, ob der Plan, alle oder nur einige der angeforderten Streitkräfte zu entsenden, gebilligt werden soll.

Nach Angaben der Beamten hat der Einsatz zusätzlicher Kräfte nichts mit der sogenannten „Bedrohung“ des Iran durch Washington zu tun. Doch angesichts der feindseligen Haltung gegenüber Teheran, kann man durchaus davon ausgehen, dass dies ein Signal ist. Das Pentagon wird das Weiße Haus über den Plan auf dem Laufenden halten.

„Aufgrund unserer langjährigen Politik werden wir nicht über mögliche oder mutmaßliche zukünftige Operationen oder Pläne diskutieren oder darüber spekulieren“, sagte der Oberst der US-Luftwaffe, Patrick Ryder, ein Sprecher der US-Generalstabschefs. Damit macht er deutlich, dass die Aussagen der Politiker nicht viel Wert sind.

Präsident Donald Trump hat im Zuge des Rückzugs aus dem iranischen Atomabkommen und der Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) als Terrororganisation eingestuft. Die Iraner haben dies als massiven Affront eingestuft. Immerhin handelt es sich bei den Revolutionsgarden um offizielle staatliche Einheiten des Irans.

Der Iran sucht keinen Krieg

Der Iran hat immer wieder mitgeteilt, dass er keinen Krieg sucht, sondern bereit ist, seine Interessen in der Region zu schützen und zu verteidigen. Teheran hat Washingtons kriegerische Haltung heruntergespielt und die Möglichkeit eines Krieges zwischen den USA und dem Iran ausgeschlossen.

In der Zwischenzeit gab es Berichte, dass der US-Präsident Gesetzeslücken ausnutzt, um angesichts der Spannungen mit dem Iran noch mehr Waffen an Saudi-Arabien zu verkaufen. Trump hat die Golfmonarchie trotz ihrer groben Verletzung der Menschenrechte und der fortwährenden Bombardierung des verarmten Jemen entschieden unterstützt.

Liebe Leser, wenn sie kein Abo abschließen möchten, können sie uns auch mit einer Spende auf folgendes Empfängerkonto: Andreas Keltscha, IBAN: DE96100110012620778424, BIC: NTSBDEB1XXX oder per Paypal und Kreditkarte, unterstützen. Danke für ihre Hilfe!

Loading...

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here