Viktor Orban and Matteo Salvini - Foto: MTI

Die Eurokraten vertreten einen EU-Nationalismus, der aus Europa eine globale Großmacht machen soll. Deshalb verdammen sie patriotische Kräfte im Inneren.

Von Michael Steiner

Die Brüsseler Eurokraten treiben die Idee eines „Europäischen Reiches“ voran. Ein „vereinigtes Europa“ unter zentraler Führung, welches die Kleinstaaterei beenden soll. Ziel ist es, neben den USA, China, Russland & Co eine weitere geopolitische Großmacht zu schaffen. Eine Großmacht, die auf der Weltbühne wirtschaftlich, finanziell und militärisch eine gewichtige Rolle spielen soll.

Um diese Utopie verwirklichen zu können, setzen die Eurokraten auf eine Politik der kleinen Schritte. Die sogenannte „Vertiefung“ der Union vollzieht sich schleichend. Oder wie es EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einmal ausdrückte: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Der EU-Superstaat soll kommen

Genau nach diesem Muster wird hierbei vorgegangen. Dabei werden die Kräfte des Eurokraten-Establishment nicht müde, ihre „proeuropäische“ Propaganda zu verbreiten und all jene zu verdammen, die sich gegen dieses Elitenprojekt stellen. Deshalb werden nicht nur patriotische Kräfte in den einzelnen Mitgliedsländern verurteilt, sondern auch separatistische Bewegungen (wie z.B. in Katalonien oder Schottland) abgelehnt. Gleichzeitig unterstützt man jedoch Separatisten (wie im Kosovo oder zuvor in Montenegro) außerhalb der EU, um sich diese in Zukunft einverleiben zu können.

Auch in Osteuropa agiert die EU zunehmend als aktiv einflussnehmende Kraft. Egal ob in der Ukraine, in Mazedonien, in Georgien oder anderen Ländern östlich der eigenen Grenzen – an Einmischung und Einflussnahme mangelt es nicht. Doch während man Russland vorwirft, eine „Politik der Einflusssphären“ zu betreiben, macht man genau dasselbe. Pech nur, dass man sich um dieselben Länder streitet.

Die Demokratie wird abgeschafft

Das größte Problem an den Großmachtambitionen der Eurokraten ist die Abschaffung der Demokratie. Ein EU-Superstaat mit so vielen Völkern, Kulturen, Religionen und Traditionen kann nur durch ein autoritäres Regime zusammengehalten werden. Schon jetzt zeigen sich immer wieder Probleme. Die Briten verlassen die Union (irgendwann…), die Griechen und Italiener zeigen seit der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 immer stärkere EU-kritische Tendenzen und die mittelosteuropäischen Staaten (allen voran Ungarn) wehren sich seit der Migrationskrise 2015 gegen die zentralistische Umverteilungspolitik für Asylbewerber durch Brüssel. Ein gutes Recht der Mitgliedsstaaten, auch wenn man das in Brüssel, Berlin und Paris nicht gerne sieht.

Der EU-Nationalismus lässt keinen Raum für „nationale Sonderwege“. Deshalb werden solche „Querulanten“ rigoros bekämpft. Sie stellen sich der Macht des Brüsseler Zentralkommandos entgegen, was für die Eurokraten ein Sakrileg ist. Denn sie verhindern die rasche Bildung einer „EUdSSR„, in der dann abgehobene Bürokraten den Ton angeben und gegen die Interessen der Menschen in Europa agieren. Le Pen, Salvini, Orban, Strache & Co sind jene wichtigen Widerstandskämpfer gegen einen solchen EU-Superstaat, die die Menschen in der Europäischen Union dringend brauchen. Ohne sie als Korrektiv wären wir schon längst in solch einem politischen Kunstgebilde gefangen.

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