500 illegale Migranten aus Afrika stürmen am Sonntag den Hauptflughafen von Paris und forderten vom französischen Premierminister das Recht auf dauerhafte Aufenthaltserlaubnis oder die französische Staatsbürgerschaft.

Von Redaktion

Die illegalen Migranten aus Afrika stürmten den Flughafen Charles de Gaulle und besetzten ein ganzes Terminal, um sich mit dem Ministerpräsidenten Frankreichs zu treffen, meldete das Portal Voice of Europe.

Das auf Twitter veröffentlichte Filmmaterial zeigt die rund 500 Migranten, die im Terminal 2 des Flughafens Charles de Gaulle singen, während etwa ein Dutzend Polizisten in taktischer Ausrüstung dem Treiben zusehen mussten.

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„Frankreich gehört nicht nur den Franzosen! Jeder hat das Recht, hier zu sein!“, konnte man eine Person aus einem Lautsprecher schreien hören.

Der Protest wurde von der Migranten-NGO „La Chapelle Debout“ organisiert, deren Mitglieder sich „Schwarzwesten“ nannten. Die Gruppe befindet sich inmitten der monatelangen „Gelbwesten“-Bewegung des Landes, die wegen der unmenschlichen Steuerreformen gegen die Regierung demonstriert.

In einer offiziellen Erklärung bat die Gruppe um ein Treffen mit Premierminister Edouard Philippe und der Geschäftsleitung von Air France, um über die Asylpolitik des Landes zu sprechen.

So forderten die illegalen Besatzer die Fluggesellschaft auf, „jegliche finanzielle, materielle, logistische oder politische Beteiligung an Abschiebungen einzustellen“. Etwas später traf sich eine Air France-Delegation mit der Gruppe, wie Le Parisien berichtete.

Das würde nicht der letzte Protest gewesen sein, sagte ein Teilnehmer, denn sie „haben Air France ins Visier genommen, und weitere Maßnahmen werden folgen“. Darauf darf man sich in Paris schon freuen.

Der Protest legte zwar das Terminal lahm, der Flughafenbetreiber „Aeroports de Paris“ bekräftigte aber, dass durch das Vorkommnis keine Flüge ausgefallen sind.

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