Kushner wirbt für Trumps Nahost-Friedensplan

Trumps Nahost-Friedensplan braucht mehr regionale Unterstützung. Jared Kushner soll diese in der Region suchen.

Von Redaktion

Der hochrangige Berater des Weißen Hauses, Jared Kushner, ist in den Nahen Osten gereist, um das von den USA unterstützte israelisch-palästinensische Friedensabkommen im Namen seines Schwiegervaters, des US-Präsidenten Donald Trump, voranzutreiben.

Medienagenturen zitierten einen Beamten des Weißen Hauses, der am Dienstag sagte, Kushner führe eine diplomatische Delegation nach Marokko, Jordanien und Israel. Der Sonderbeauftragte der USA für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, befindet sich in der Delegation, die Kushner während der Reise begleitet.

Der Beamte sagte, ein Grund für die Reise in dieser Woche sei, die Unterstützung der regionalen Regierungschefs für eine Konferenz vom 25. bis 26. Juni in Manama, Bahrain, zu sammeln. Auf der Manama-Konferenz werden die USA den ersten Teil von Trumps sogenanntem „Deal of the Century“ (hier die Details) vorstellen. Der US-Präsident glaubt, sein Friedensplan könne den Nahen Osten befrieden.

Die meisten palästinensischen Fraktionen haben Trumps Deal als „Schlag des Jahrhunderts“ bezeichnet und werden die Manama-Konferenz boykottieren. Sie behaupten, dieser Plan würde Israel stark begünstigen, weshalb sie Trumps Deal ablehnen. Auch Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas lehnte Trumps Deal ab und sagte, er solle „zur Hölle fahren“.

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An der Konferenz in Manama nehmen voraussichtlich 300 bis 400 Vertreter und Führungskräfte aus dem Nahen Osten, Asien und Europa teil. Möglicherweise werden einige palästinensische Geschäftsleute und Vertreter aus den G7-Ländern, Ägypten, Jordanien und Oman teilnehmen. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Konferenz angekündigt. Beamte aus Katar sollten ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen.

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Ein Kommentar

  1. Die Israel/Palästina-Karre steckt so im Morast, wie es schlimmer nicht mehr sein kann und das eigentlich von Anfang an und den Mandatsmächten vor 1948 hätte eigentlich klar sein müssen was da kommt, aber um den Krieg gegen Adolf zu gewinnen, waren ihnen alle Mittel recht und wenn man so will, hätte diese Entscheidung zumindest in dieser Form niemals stattfinden dürfen, denn jedem hätte schon damals klar sein müssen, daß hier die gesamte muslimische Welt in Wallung gebracht wurde und je länger man darüber nachdenkt, wird es ein ewiger Zankapfel bleiben, was offen bleibt sind die zu erwartenden Handlungen mit völlig ungewissem Ausgang und das entspricht dem gordischen Knoten, wenn das so einfach wäre ihn mit dem Schwert zu teilen, dann wäre ja alles in Ordnung, aber das wird dort nicht funktionieren, denn es ist eine Frage von Sein oder nicht Sein auf beiden Seiten und deshalb ist die Gefährlichkeit nicht zu beschreiben, es ist und bleibt eine extrem gefährliche Situation.

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