Kopftuchverbot an Grundschulen?

Aus der CDU kommen Forderungen, das Tragen von Kopftüchern an Grundschulen zu verbieten. Man will der AfD zuvorkommen.

Von Redaktion

In der Union wachsen Bestrebungen, in Grundschulen das Tragen von Kopftüchern zu verbieten. „Ich fordere ein Bundesgesetz, um sicherzustellen, dass junge Mädchen in unseren Bildungseinrichtungen frei und unbeschwert aufwachsen können“, sagte Carsten Linnemann (CDU), stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

Die nötigen juristischen Prüfungen solle man „jetzt schnell vorantreiben“. Wenn die „politische Mitte sich dieses Themas nicht annimmt, tun es andere“, so der CDU-Politiker mit Blick auf die AfD weiter. In einzelnen Brennpunktschulen in Großstädten gingen bis zu 40 Prozent der jungen Mädchen mit Kopftuch in die Schule. „Das ist nicht hinzunehmen. Es gibt zwar ein Elternrecht, aber auch eine Schutzpflicht des Staates gegenüber Minderjährigen“, so Linnemann.

Er sei bereits mit Verfassungsrechtlern im Gespräch. Ziel sei es, das „Gesetz über die religiöse Kindererziehung“ so zu modifizieren, dass Kopftücher für Mädchen unter 14 Jahren in der Schule und in der Kita künftig nicht mehr erlaubt seien, so der stellvertretende Unionsfraktionschef weiter.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir repositionieren derzeit den „Berliner Express“, der künftig anstelle von Satire vor allem auf Deutschland bezogene Nachrichten, Meldungen und Informationen liefern wird.

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11 Kommentare

  1. Die CDU sieht sich außerstande die Begriffe Kopftücher und Verhüllungen auseinander zu halten.
    Scheinen alles Aheisten zu sein. (vernehme immer wieder auf eine ungestellte Frage deren Antwort, „ich bin konfessionslos“)
    Jeder, der zu seiner eigenen Tradition einen Funken Verbindung hat, kennt deren Bedeutung auf Anhieb und brauch nicht Jahre um daran vorbei zu murksen und höchstwahrscheinlich einen Pfusch auf die Beine zu stellen.

  2. Der Carsten Linnemann (CDU) scheint seine eigenen Worte nicht zu verstehen. – Was ist nun mit der im Grundgesetz garantierten Glaubensfreiheit?

    Mir z.B. hat das aufgehängte Holzkreuz mit dem gefolterten Hippie an der Wand in Schulklassen immer einen Schauer über den Rücken gejagt.

      1. Für die Sünden, die ich begehe stehe ich selber gerade – da brauche ich nicht solche gefolterte magersüchtige Figur um Vergebung zu bitten. Außerdem sind mir nur Frauen eine Sünde wert. Vielleicht erlaubt dir dein Herzens-Bildungsstand das zu verstehen.

          1. Nachsicht bietet Aussicht auf Weitsicht.
            Ob nun Kopfhaar oder Schamhaar verhüllt werden – die Sünde beginnt immer dann wenn die Plünnen fallen, und das ist gottgewollt und gut so.

  3. Eine Voraussetzung dafür, „dass junge Mädchen in unseren Bildungseinrichtungen frei und unbeschwert aufwachsen können“, wäre, dafür zu sorgen, dass sie nicht diskriminiert werden. Wie eine Berliner Studie (https://adas-berlin.de/wp-content/uploads/2018/07/ADAS_Schutz-vor-Diskriminierung-Schulen.pdf) unlängst festgestellt hat, gehen im Übrigen die Diskriminierungen kopftuchtragender Schülerinnen in der Regel nicht von Mitschülern, sondern vom Lehrpersonal aus. Die haben entweder alles vergessen (Stichwort: Ihre Verpflichtung zur Neutralität, Beutelsbacher Konsens) oder noch nie davon gehört. Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Was kommt als Nächstes, die – auch schon von politischer Seite einmal vorgeschlagene – Pflicht zu einem (deutschen) Zweitnamen, damit man seltener diskriminierung und entsprechend freier und unbeschwerter aufwächst. Pech für die, die eine eindeutige Hautfarbe haben. Da hilft es dann auch nichts, wenn man Maximilian Alexander Jonathan heißt.

  4. Wegen Tippfehlern zuvor erneut gepostet:
    Eine Voraussetzung dafür, „dass junge Mädchen in unseren Bildungseinrichtungen frei und unbeschwert aufwachsen können“, wäre, dafür zu sorgen, dass sie nicht diskriminiert werden. Wie eine Berliner Studie (https://adas-berlin.de/wp-content/uploads/2018/07/ADAS_Schutz-vor-Diskriminierung-Schulen.pdf) unlängst festgestellt hat, gehen im Übrigen die Diskriminierungen kopftuchtragender Schülerinnen in der Regel nicht von Mitschülern, sondern vom Lehrpersonal aus. Die haben entweder alles vergessen (Stichwort: Ihre Verpflichtung zur Neutralität, Beutelsbacher Konsens) oder noch nie davon gehört. Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Was kommt als Nächstes, die – auch schon von politischer Seite einmal vorgeschlagene – Pflicht zu einem (deutschen) Zweitnamen, damit man seltener diskriminiert und entsprechend freier und unbeschwerter aufwächst? Pech für die, die eine eindeutige Hautfarbe haben. Da hilft es dann auch nichts, wenn man Maximilian Alexander Jonathan heißt.

    1. Ein Scheiss dieses Thema. An den Haaren herbeigezogen.
      Es existiet nur in Europa, allen voran im deutschen Sprachraum.
      Reisen sie mal um die Welt, dann haben sie die Möglichkeiten ihren Horizont zu erweitern.

      Wem obliegt die Erziehung der Kinder. Hauptsächlich den Frauen.
      Projiziert nicht euern frustrierten Emanzen Sch. von permanenter Unzufriedenheit in eure Töchter, dann starten die auch mit einem anderen Bild über sich selbst ins Leben.

      Wir haben Dritte Weltländer, Schwellenländer, in denen die Frauen trotz Armut mindestens auf gleicher Augenhöhe stehen wie der Mann.
      Warum ist dieses Thema dort inexistent?
      Das hat dann wohl hauptsächlich mit Problemen und Defizizten aus dem eigenen Hause etwas gemeinsam.

  5. Jedermann weiß doch, daß Kinder leichter steuerbar sind und das hat eben noch etwas mit ihrer kindlichen Entwicklung zu tun und mit dem Kopftuch wird ihnen etwas eingepflanzt, was ebenso auch ohne dieses Zeichen möglich wäre und deshalb ist es ein Symbol des Machtanspruches einer Religion und hat nichts mit Ohrenschmerzen zu tun, die man dadurch mildern will und deshalb weg mit diesem Demonstrationsobjekt, wo kleine Kinderherzen manipuliert werden für einen Allmachtsanspruch und das noch in einer anderen Welt und noch nicht einmal in ihrer angestammten und das ist das Verwerfliche.

  6. Der Sittenstatistik der Polizei Oslo, 11.ter Mai 2011 besagt dass alle Frauen ohne Hijab Huren sind und vergewaltigt werden dürfen.

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