Bild: Flickr / EPP CC-BY 2.0

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, prahlte damit, der Kommissionspräsident werde dafür sorgen, dass EU-skeptische Kandidaten in Brüssel keine Spitzenpositionen erlangen können, unabhängig von den Ergebnissen der Europawahlen im Mai.

Von Redaktion

In einem Interview mit polnischen Medien vertrat der „Demokrat“ Juncker die Ansicht, dass die im Mai prognostizierte verstärkte Unterstützung der nationalkonservativen und populistischen Parteien an der Wahlurne das globalistische Integrationsprojekt der Europäischen Union in keiner Weise beeinträchtigen würde, meldete das Portal „Voice of Europe„.

„Bei diesen Wahlen werden diejenigen, die einen törichten Nationalismus fördern, den Preis dafür zahlen“, drohte Junker. „Niemand weiß das, aber das letzte Mal habe ich die Kandidaturen von sechs der von den nationalen Regierungen vorgelegten Kommissare abgelehnt“, freute sich der „Ischias-Patient“ Juncker.

„Denken Sie daran, dass die Regierungen lediglich Kommissare vorschlagen. Es ist der Präsident der Kommission, der sie akzeptiert und ihre Verantwortlichkeiten zuordnet“, fügte er ominös hinzu. Diesmal wird das höchstwahrscheinlich der EVP-Vorsitzende Manfred Weber sein, der dann als Kommissionspräsident die Kommissare nach Belieben bestimmen kann.

Juncker verhöhnt Polen

In einem Gespräch mit Journalisten von „Rzeczpospolita“ spottete Juncker, ungeachtet dessen, ob die national-populistisch regierende „Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS)“ im November die Parlamentswahlen gewinnt oder ob sie von einer von den Globalisten in Brüssel unterstützten Oppositionskoalition geschlagen wird, Polen muss aufgrund seiner finanziellen Abhängigkeit von der transnationalen Institution, in der EU bleiben.

„Die Polen wollen nicht von all dem abgeschnitten werden“, verkündete Juncker arrogant, bevor er hinzufügte, dass die Westeuropäer „nicht glauben sollten, dass Polen nur im Geld sei.“

Der von den europäischen Völkern nicht gewählte luxemburgische Politiker behauptete weiter, dass die Mitgliedschaft Polens in der EU im Wesentlichen von seinen „gemeinsamen Werten“ mit anderen Ländern innerhalb der EU abhängen würde. Das Brüsseler Geld sei kein Geschenk, sondern eine Anerkennung der Größenordnung von den durchgeführten Reformen seit dem Beitritt zur Europäischen Union.

In demselben Interview sprach Juncker über die Entscheidung der Europäischen Kommission, gegen Polen Disziplinarstrafen zu verhängen, weil die Regierung angeblich „demokratische Standards“ abgelehnt hatte. In Polen wurden Reformen durchgeführt, die nach Ansicht der regierenden PiS-Partei ein korruptes Rechtssystem korrigieren sollte, das zusätzliche Verantwortlichkeit erfordert.

„Rechtsstaatlichkeit ist der Eckpfeiler der EU“, erklärte Juncker und argumentierte, dass sich „bestimmte Länder manchmal etwas Ungehorsam erlauben, je nachdem, wer gerade an der Macht ist und in welchem ​​politischen Zyklus sie sich befinden“. Juncker aber sei „zuversichtlich, dass uns diese Themen in einigen Jahren nicht mehr stören werden“.

Und Juncker selbst wird uns nach diesen Wahlen im Mai nicht mehr stören.

2 KOMMENTARE

  1. Da war er wohl gerade auf Entzug. Denn er selbst hat doch gesagt, wenn es kritisch wird, muss man lügen. Das klang nicht nach Lügen, also gibt er durch die Blume zu verstehen, dass die EU Wahl komplett für die Wäsch ist.
    Demokratie ist die Diktatur der Dummen, danke Jean „!Hicks!“

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