Jean-Claude Juncker, Kommissionspräsident der EU - Bild: euranet_plus / CC BY-SA 2.0

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schlug am Vorabend der Europawahlen auf „dumme Nationalisten“ ein, bei denen von eu-skeptischen Politikern Gewinne im Europäischen Parlament erwartet werden.

Von Redaktion

In einem Interview mit CNN sagte der scheidende Kommissionspräsident, er sei sich der Bedrohung durch nationalistische Politiker für die europäische Solidarität, die Juncker als „Hauptziel der EU“ bezeichnete, nur allzu bewusst, berichtet das Portal Voice of Europe.

Einige Umfragen gehen davon aus, dass Populisten nach den Wahlen in allen 28 EU-Ländern dieser Woche, die mächtigste Fraktion im EU-Parlament stellen könnten, was einen nachhaltigen Einfluss auf die Zukunft der Europäischen Union bedeuten würde.

„Diese Populisten, Nationalisten, dummen Nationalisten, sie lieben ihre eigenen Länder“, sagte Juncker gegenüber CNN in seinem Brüsseler Büro. „Sie mögen es nicht, wenn sie (die Flüchtlinge und Migranten) von weit her kommen. Ich mag es, wenn sie von weit her kommen. Wir müssen solidarisch mit denen handeln, die sich in einer schlimmeren Situation befinden als wir.“, sagte der scheidende EU-Kommissionspräsident.

Auf die Frage, warum er glaubte, dass Anti-EU-Kräfte ihre Basis erfolgreicher mobilisieren als Pro-Europäer, antwortete Juncker: „Es ist immer einfacher, negative Kräfte zu mobilisieren als positive Kräfte.“ Aber er sehe einen Hoffnungsschimmer in dem was seit der Entscheidung Großbritanniens, die EU bereits 2016 zu verlassen, geschehen ist.

„Seit dem Brexit …..steigt die Zahl der Befürworter der Europäischen Union, weil die Menschen beobachten, was passiert …..und sie sehen, dass der Austritt aus der Europäischen Union nicht so einfach ist, wie ihnen gesagt wurde.“

Wenn Euroskeptiker in den kommenden Monaten ihre Sitze im Europäischen Parlament antreten, hofft Juncker, dass seine Vision von einem Europa der Werte für eine jüngere Wählergeneration wieder attraktiv wird.

Auf die Frage, was das Beste an der EU sei, antwortete er einfach: „Ein Wort: Frieden. Und wenn es um Frieden geht, müssen wir das gemeinsam mit den USA tun.“

Wie hat einst schon Helmut Schmidt gesagt: „Wer Visionen hat, braucht einen Arzt“. Dort könnte sich Juncker auch einmal dieses leidige Ischiasproblem „entwöhnen“.

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10 KOMMENTARE

  1. Dieser Säufer weiß doch gar nicht, dass Europa im Osten bis zum Ural geht, und im Westen am Atlantik endet.
    Ein echtes Europa würde sich nicht zu den USA herablassen, denn das wäre so, als wenn ein Mann in den Puff geht, um echte Liebe zu bekommen.

  2. Ein Lakai der Großindustrie und Großkapitals zum Zwecke der wunderbaren Geldvermehrung und gleichzeitig noch ein übler Geselle in Hinsicht auf die Forderungen der UN mit ihren Unterorganisationen UHNCR und IWF und die nur das Vermögen der Normalverdiener verteilen sollen um der dritten Welt zu helfen durch Geld und Aufnahme und wie immer zahlen es die Kleinen, die großen rechnen sich gesund und haben nichts und kein Wunder, daß die Leute unter dieser Bedingung etwas gegen die EU haben, denn die wollen nicht die Weltenretter mit ihrem eigenen Vermögen spielen und dabei noch ihre Idendität verlieren, das können jene machen und finanzieren wenn sie es wollen, aber so nicht und deshalb müssen die weg und zwar schnellstens und das kein falscher Verdacht aufkommt, niemand hat etwas gegen milde Gaben, aber sich selbst ausziehen bis aufs Hemd und sich dabei noch von diesen Idioten verhöhnen lassen müssen, daß ist schon starker Tobak und von niemand hinzunehmen.

  3. Mit diese Aussage hat er gezeigt das er
    die Wähler in A…hat.Und inzwischen sind das milionen.Langsam wacht Europa auf.Jeder der wirklich Europäer ist lieb sein Land.Ohne Patriotismus für sein Land sind wir wie ohne Familienname und wir sind nicht anonym.

  4. Ein realitätsbefreiter Pöbel-Heini der übelsten Art.

    Er ist der Beweis dafür, dass die Human-Ressourcen des internationalen Finanzkapitals stark ausgedünnt sind. Offensichtlich ahnt er bereits seine eigene Erbärmlichkeit und flüchtet somit immer öfter in den „Ischias“.

  5. Genau…. so was braucht Trump….. so versoffene Hirne wie Juncker…. so kann Trump ohne widerstand seine Machtspiele ungestört treiben und die Welt in einen neuen Weltkrieg treiben…

  6. Die allerdümmsten sind jene, die freiwillig zu „demokratischen“ Wahlen laufen, und dadurch die Machenschaften der POlitiker absegnen, welche garantiert nicht das machen, was das „Volk“ will.
    Sie lassen sich von Lobbyisten kaufen und schmarotzen auf Kosten der Steuerzahler.
    Eine Alternative hat Oliver Janich in dem Buch „Sicher ohne Staat“ beschrieben.

  7. Junker, der alles als feine Praline totz öffentlichem Gestank gut verkaufen will. Wir sollen unseren eigenen Tod finanzieren? Wie pervers ist denn dies? Da war Hitler noch ein Scheißdreck dagegen!!!

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