Der iranische Außenminister fordert US-Präsident Trump dazu auf, zu handeln und nicht nur zu reden. Denn der US-Präsident betont, keinen Regime-Change in Teheran anzustreben.

Von Marco Maier

Mohamed Javad Zarif, der Außenminister des Irans, fordert US-Präsident Donald Trump dazu auf, zu handeln und nicht nur zu reden. Er schrieb auf Twitter: „Ayatollah Khamenei sagte schon vor langer Zeit, dass wir keine Atomwaffen wollen – indem er eine Fatwa herausgab, welche diese verbannte. Der Wirtschaftsterrorismus des B-Teams verletzt das iranische Volk und verursacht Spannungen in der Region. Taten statt Worte werden zeigen, was die wahren Absichten Donald Trump hat.“

Ende April identifizierte Zarif das B-Team als den Nationalen Sicherheitsberater der USA John Bolton, den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu, den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und den Abu Dhabi-Kronprinzen Mohammed bin Zayed Al Nahyan.

Der iranische Außenminister bezog sich in seinem Tweet auch auf die Aussagen des amerikanischen Präsidenten in Tokio, er wolle der Islamischen Republik nicht schaden und strebe auch keinen Regime-Change an. Ihm gehe es nur darum, dass Teheran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelange.

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Laut Zarif strebe der Iran das auch nicht an. Man wolle die Atomenergie friedlich und für zivile Zwecke nutzen. Und da Khamenei laut der iranischen Verfassung das letzte Wort in strategischen Belangen des Landes hat, sei die Fatwa auch das letzte Wort dazu.

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