Plenarsaal des Bundestags mit Regierungsbank.

Es ist kaum zu erwarten, dass die SPD wieder deutlich hinzugewinnt. Die Grünen bleiben stärker. Schwarz-Grün oder Jamaica bleiben die Top-Koalitionsoptionen.

Von Michael Steiner

Je nach Umfrage haben Union und Grüne bereits rechnerisch eine Mandatsmehrheit im Bundestag. Und wenn nicht, bietet sich die FDP als Mehrheitsbeschaffer an. Auch wenn das für die Union (insbesondere die CSU) heißt, noch mehr Zugeständnisse zu machen als man es bei den vorherigen (vor allem an der FDP gescheiterten) Koalitionsverhandlungen schon tat.

Die marginalisierte SPD spielt kaum mehr eine Rolle und dürfte auch gar nicht mehr ein Interesse an einer weiteren Koalition mit der Union haben. Zumindest in den nächsten Jahren. Viele Genossen hoffen darauf, in der Opposition wieder neue Kraft zu und so unter Umständen wieder bereit für eine SPD-Kanzlerschaft zu sein.

Für die Deutschen heißt „Jamaica“ jedoch auch, dass es eine deutlich liberale Zuwanderungspolitik geben wird als ohnehin schon. Auch dürfte es an „Wahlgeschenken“ für die obere Mittelschicht und die Oberschicht nicht mangeln. Immerhin haben gerade FDP und Grüne vor allem dort ihr Wählerclientel, aber auch die Union. Für jene die auf Mindestlohnbasis arbeiten (müssen) und die Arbeitslosen sind diese Parteien jedenfalls kaum attraktiv.

Gerade die untere Mittelschicht schaufelt sich mit der Wahl dieser Parteien das eigene Grab. Klimasteuern, Massenzuwanderung und Steuergeschenke für jene, die ohnehin schon mehr als genug haben. Gleichzeitig werden auch diese Parteien die Auflösung Deutschlands in einem EU-Superstaat vorantreiben. Ist es das, was die Deutschen wirklich wollen?

2 KOMMENTARE

  1. Die Union hat zusammen mit den Grünen nur eine rechnerische Mehrheit mit den Gelben und denen sind alle Mittel recht um an die Macht zu kommen, so waren sie schon immer, auch wenn sie Marxisten unter die Arme greifen müssen, was ja ihrer Grundphilosophie widerspricht und sie sind und bleiben Mehrheitsbeschaffer ohne Wertschöpfung, allenfalls noch Interessensverwalter der Unternehmer und das beste Beispiel ist ihre langjährige Partnerschaft mit den Roten, wenn es um`s Regieren geht sind sie sich für nichts zu fein, und die müssen wieder unter die 5%-Marke fallen, dann können sie nichts mehr ausrichten, das wäre das beste für uns alle.

    • „das wäre das beste für uns alle.“
      Der Prozentsatz an Verdrehtheit auf dem Staatsgebiet liegt aber weit über 5%, und der schafft Nenner,
      die uns gar nicht schmecken.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here