Guatemala & Honduras: Massenexodus in die USA

Jüngst veröffentlichte Zahlen zeigen, dass zur Zeit ein Massenexodus aus Guatemala und Honduras stattfindet. Das Hauptziel der Migranten: dia USA.

Von Marco Maier

Über 1 Prozent der Bevölkerung Guatemalas und Honduras ist seit September in die Vereinigten Staaten eingereist. Dies sagte der amtierende Heimatschutzchef Kevin K. McAleenan. Das ist geradezu ein Massenexodus aus diesen Ländern.

Auf der 49. Washingtoner Konferenz der Amerikas sagte McAleenan: „Die aktuellen Migrationsströme, insbesondere von gefährdeten Familien und Kindern, von Zentralamerika über Mexiko bis in entlegene Gebiete entlang der US-Grenze, stellen sowohl eine Sicherheits- als auch eine humanitäre Krise dar“. Er fügte er hinzu: „Die Situation ist nicht nachhaltig.“

McAleenan prognostizierte, dass die Zahlen für illegale Einwanderung im April noch schlimmer sein werden als die schockierenden Zahlen im März. In diesem Monat kamen über 100.000 Migranten in die USA. Dies berichtet der „Washington Examiner„.

Massenmigration aus Mittelamerika

„Im März hatten wir über 103.000 unregelmäßige Ankünfte von undokumentierten Migranten – 90 Prozent überquerten die US-Grenze unrechtmäßig und unsicher in den Händen von Menschenschmugglern. Wir werden ähnliche Zahlen im April sehen“, sagte der DHS-Chef. Er fügte hinzu, dass es eine Verschiebung der illegalen Einwanderer aus Zentralamerika, von überwiegend Mexiko nach Guatemala, Honduras und El Salvador gebe.

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„Diese Trends werden immer intensiver und beschleunigen sich. Laut einer kürzlich von der USAID finanzierten Studie, die Anfang dieses Jahres vom lateinamerikanischen Public Opinion-Projekt der Vanderbilt University in Guatemala durchgeführt wurde, beabsichtigt jeder vierte Guatemalteke, aus Guatemala auszuwandern, wobei 85 Prozent der Befragten die Vereinigte Staaten als ihr bevorzugtes Ziel angaben“, sagte McAleenan. „Das sind über 4 Millionen Guatemalteken, die in die Vereinigten Staaten auswandern wollen.“

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Er erklärte, dass die US-Wirtschaft eine Verlockung für illegale Einwanderer sei und die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen zu Hause ein „Schub“ seien.

Aber, fügte er hinzu, Washington teile die Schuld. „Die Hauptursache für die derzeitige Zunahme ist die Schwäche des US-amerikanischen Einwanderungssystems, die Schwachstellen unseres rechtlichen Rahmens, die es Migranten, insbesondere Familien und unbegleiteten Kindern, erlauben, Monate oder Jahre in den USA zu bleiben, auch wenn die große Mehrheit derer die dies tun letztendlich nicht einen rechtlichen Status erhalten werden“, sagte er.

Ihm zufolge würden die US-Behörden schon daran arbeiten, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit diesen Ländern zu intensivieren und durch die Schaffung von Jobs den Migrationsdruck zu mindern.

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3 Kommentare

  1. Alles Hassardeure.
    Daheim hätten sie ihre Hausaufgaben zu lösen.
    Alle möchten heut zum gedeckten Tisch rennen.
    Wo bleiben wir denn am Ende selbst mit solchen Zuständen.
    In einer Wanzen-Pritsche.

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