In einer kürzlich durchgeführten Umfrage der Szazadveg-Stiftung haben 81 Prozent der ungarischen Befragten Kritik an der Führung der Europäischen Union geäußert. Der Umgang der EU mit Migration wird am meisten kritisiert.

Von Redaktion

70 Prozent der befragten Ungarn gaben an, „äußerst unzufrieden mit der Art und Weise zu sein, wie Brüssel mit der Migrationskrise umgegangen ist, die größte und schwerwiegendste europäische Herausforderung der letzten Jahre“, sagte Szazadveg am Mittwoch und fügte hinzu, dass nur 26 Prozent der gegenteiligen Ansicht waren.

51 Prozent der Befragten, die am Sonntag ihre Wahlabsicht bekundeten, gaben an, das Regierungsbündnis des Fidesz mit den Christdemokraten zu unterstützen. Danach kommt sehr lange nichts.

Die linksdemokratische Koalition wird laut Szazadveg voraussichtlich 11 Prozent der ungarischen Stimmen in der EP-Abstimmung erhalten. Die nationalistische Jobbik-Partei wird voraussichtlich 9 Prozent, die MSZP „Sozialistische Allianz“ 7 Prozent und die Denkfabrik „Momentum Mozgalom“ (Momentum Movement) wird 6 Prozent erhalten.

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Die grüne LMP und der radikale Nationalist Mi Hazank würden von 3 Prozent unterstützt, während 7 Prozent der Befragten sich nicht sicher waren, für welche Partei sie stimmen sollten.

Diese Umfrage wurde zwischen dem 10. und 18. Mai in Ungarn durchgeführt. Rund 1 000 zufällig ausgewählte Erwachsenen wurden dazu befragt.

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