Migrationskrise in Deutschland. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

In den kommenden Jahren fehlen trotz Rekordeinnahmen zig Milliarden Euro im Staatshaushalt. Werden die Flüchtlingsausgaben zu teuer?

Von Michael Steiner

Ganze 77 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren im Bundeshaushalt fehlen. Zusammen mit den Ländern und Kommunen komme man bis zum Jahr 2023 auf mehr als 100 Milliarden Euro. Dies geht aus internen Vorlagen des Finanzministeriums für die Steuerschätzung hervor, wie die „Bild“ berichtet.

11,1 Milliarden Euro fehlen demnach in diesem Jahr, 14,1 Milliarden im nächsten, 16,5 Milliarden im Jahr 2021. In den beiden Folgejahren belaufe sich das Minus auf 17,1 beziehungsweise 18,2 Milliarden Euro gegenüber der letzten Steuerschätzung im November. Hinzu kommen noch die Lücken der Bundesländer und Gemeinden. Dies sei das tiefste Haushaltsloch seit der Finanzkrise.

Angesichts immer höherer Steuereinnahmen und diverser Sparmaßnahmen bei der Bevölkerung fragt man sich, woher diese enormen Finanzierungslücken stammen. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Hunderttausenden an Flüchtlingen, Armutszuwanderer und Wirtschaftsmigranten auch entsprechende Kosten verursachen, während sie kaum zum Steueraufkommen beitragen, geht einem schon ein Licht auf. Ein Wirtschaftswunder ist nicht zu erwarten.

Doch darauf zu verweisen, das wagen sich die Mainstreammedien nicht. Und das, obwohl mehrere Experten bereits in den vergangenen Jahren immer wieder Berechnungen zu den Kosten der Grenzöffnung 2015 publizierten. Doch weil das ganze System völlig dezentralisiert ist können nur Schätzungen zu den jährlichen Kosten gemacht werden.

7 KOMMENTARE

  1. Alle Kosten können ordentlich erfaßt werden, wenn man denn will und solange die Ausgabenposten nicht Punkt für Punkt aufgeschlüsselt werden ist ein Abgleich mit den Einnahmen auch nicht möglich, denn das führt zu Differenzen und jeder Buchhalter weiß, wie man damit umgehen kann und siehe da, die Welt ist in Ordnung, niemand hat`s gesehen und keiner weiß in diesem Fall etwas davon, nicht einmal die Finanzbehörden.

  2. Man muss sich mal vor Augen halten wie groß die im Umlauf befindliche weltweite Geldmenge ist. Da sind die paar Milliarden nur ein Witz.

    • Jeder von uns einzelnen wäre dankbar diesen Witz auf sein Konto verbucht zu bekommen.
      Andere reißen sich bereits morgens um 5 den A. dafür auf, mir würde es dafür hinten reingesteckt und ich darf es ausgeben.
      Dies können nur Langzeit-Parasiten befürworten.

  3. Ich bin seit einem Jahr alleinerziehend (9,11) und musste in dem Zusammenhang meine selbständige Tätigkeit nach 20 Jahren vor zwei Monaten einstellen. Jetzt trage ich sechs Tage die Woche morgens von 3 Uhr bis 6 Uhr Zeitungen für 9,19 Euro + Nachtzuschlag aus und hab so wenigstens eine Krankenversichebisher rung. Von 8 Uhr bis 13 uhr sind die Kids in der Schule und in der Zeit würde ich gerne arbeiten. Bewerbe mich wirklich auf alles, aber find einfach nix. Ja und dann wären da noch die Ferien..
    Wollte beim Amt mal hinsichtlich möglicher Unterstützung anfragen, da bekommt man hämisch gesagt, man solle doch erst mal sein Haus verkaufen.
    Ich sag einfach Danke. Danke Deutschland. Danke. Danke. Danke.

  4. Wenn hunderte Milliarden für ANGEBLICHE FLÜCHTLINGE verballert werden, anstatt vorhandene Schulden zu verringern, dann hat ein künftiges Finanzloch sehr wohl etwas mit dem ganzen Invasions- Migrations- und Aylschwindelstrom zu tun. Man darf gespannt sein, wie es bei den Komunen aussehen wird, die tapfer Häuser und Wohnungen für Invasoren bauen, bei denen die deutschen Wohnungssuchenden leer ausgehen.
    Momentan ist es so, dass wir Steuerzahler haben und Personen, die den Steuerzahler förmlich aussaugen.

  5. Wenn, ich das richtig verstanden habe, dann geht es vorrangig um die Steuereinnahmen.

    Noch unter dem Sozi-Wirtschaftsminister Gabriel wurde die Steuerbefreiung von Großunternehmen weiter vorangetrieben. Das macht sich letztendlich in der Einnahmenseite des Fiskus bemerkbar.

    Hinzu kommt, dass der Außenhandelsabsatz schon seit einiger Zeit rückläufig ist. Dem wird im Regelfall durch niedrigere Preise entgegengewirkt, was wiederum die Steuereinnahmen senkt.

    Nicht vergessen darf man die Entlassungen im großen Stil. Neueinstellungen, wenn überhaupt, finden auf einem deutlich niedrigeren Lohnniveau statt. Ausweitung des Niedriglohnbereiches, Altersarmut und ähnliche Verwerfungen reduzieren die Binnennachfrage und damit die Steuereinnahmen. Jeder kann es im Discounter beobachten, wenn ab Mitte des Monats die Warenmengen in den Einkaufswagen geringer wird. Wer seine eigene Bevölkerung, seine eigenen Arbeitskräfte verachtet, der darf kein Engagement und Spitzenleistungen erwarten.

    Das sind Abwärtsbewegungen die deutlich an Fahrt zugenommen haben. Die Anzeichen gab es schon lange, doch sie wurden mit erlogenen und erstunkenen Jubelmeldungen in den MSM zugedeckt.

    Apropos Flüchtlinge, die reduzieren immer mehr ihren Eigenbedarf, nutzen Sozialeinrichtungen wie die Tafeln und überweisen Bargeld in ihre Heimatländer – schon ein Widerspruch in sich.

    Und die Asylindustrie verbraucht mehr finanzielle Mittel, als sie z. B. durch die Umsatzsteuer regeneriert.
    Sie ist eben kein Perpetuum mobile. Und diese Mittel fehlen für Investitionen in den produktiven Bereich.
    So wird der Niedergang Deutschlands durch die Asylindustrie allumfassend beschleunigt. Doch das geht in kein Hirn eines linksrotgrünen Gutmenschen hinein.

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