Präsident Donald Trump. Bild: White House / public domain

„Die Medien sind wütend, dass Trump es wagte, mit Putin zu sprechen, während die beiden Länder zunehmend wegen Venezuela übers Kreuz geraten. Die Demokraten und Neokonservativen drängen auf eine direkte Konfrontation, die sogar Russland betreffen könnte. Republikaner stimmen zu. Wollen sie wirklich einen Atomkrieg haben? Wegen Venezuela?“

Von Ron Paul / Antikrieg

Ist Präsident Trump dabei, in Venezuela einzudringen? Seine Berater sagen uns immer wieder aufs Neue, dass „alle Optionen auf dem Tisch liegen“ und dass eine militärische Intervention der USA zur Wiederherstellung der Verfassung Venezuelas „notwendig sein könnte“.

Außenminister Mike Pompeo trat in den Sonntagsnachrichtenprogrammen auf, um zu behaupten, dass Präsident Trump einen militärischen Angriff gegen Venezuela auch ohne Zustimmung des Kongresses starten könnte. Pompeo sagte, dass „der Präsident sein gesamtes Spektrum an Befugnissen nach Artikel II hat und er sehr zuversichtlich sei, dass jede Maßnahme, die wir in Venezuela ergreifen würden, rechtmäßig wäre.“

Der Mann, der vor kurzem mit seinem Lügen, Betrügen und Stehlen prahlte, liefert viele Hinweise, um seinen Anspruch zu untermauern.

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Der Präsident hat keine verfassungsmäßige Kompetenz, ohne Zustimmung des Kongresses einen Krieg mit Venezuela oder einem anderen Land zu beginnen, das die Vereinigten Staaten von Amerika nicht angegriffen oder glaubwürdig bedroht hat. So einfach ist das.

Wie ironisch, dass Pompeo und der Rest der Neokonservativen in der Trump-Administration bereit sind, Venezuela anzugreifen, „um seine Verfassung wiederherzustellen“, aber sich keinen Pfifferling um unsere eigene Verfassung kümmern!

Wie heuchlerisch ist es, dass Washington nicht einmal zögert, die tatsächliche Umkehrung von Wahlergebnissen im Ausland zu unterstützen, während Washington aufgrund widerlegter Behauptungen, dass sich die Russen in unsere Wahlvorgänge zur Wahl von Trump eingemischt haben, seit zwei Jahren paralysiert ist!

Ohne die Autorität des Kongresses wäre eine US-Militäraktion jeglicher Art gegen Venezuela eine illegale und wahrscheinlich eine anklagbare Offensive. Selbstverständlich würden jene Demokraten, die endlos von einer Anklage gegen Trump sprechen, nie davon träumen, eine Anklage gegen ihn zu erheben, weil er einen illegalen Krieg begonnen hat. Beide – Demokraten wie Republikaner – lieben illegale US-Kriege.

Leider ist Washington so süchtig nach Krieg, dass Präsident Trump wahrscheinlich wenig Schwierigkeiten hätte, die Genehmigung des Kongresses zu erhalten, um in Venezuela einzufallen, wenn er sich die Mühe machte zu fragen. Genau wie bei der katastrophalen US-Invasion im Irak im Jahr 2003 sind die Mainstream-Medien nichts anderes als ununterbrochene Kriegspropagandisten. Selbst so genannte Progressive wie Rachel Maddow greifen die Trump Administration an, nicht wegen ihres rücksichtslosen Säbelrassels in Richtung Venezuela, sondern weil sie nicht aggressiv genug ist!

Die eigentliche Lektion ist, dass selbst ein „verfassungsmäßiger“ Krieg gegen Venezuela kein gerechter Krieg wäre. Es wäre ein Angriffskrieg, über den die Amerikaner wütend und beschämt sein sollten. Aber die Mainstream-Medien pumpen die gleichen alten Pro-Kriegslügen hinaus, während die unabhängigen Medien von Social-Media-Unternehmen angegriffen werden, die sich mit US-Regierungsbehörden zusammengetan haben, um zu entscheiden, was „Fake News“ sind.

Die jüngste Empörung der Mainstream-Medien ging los über das Vernünftigste, was Präsident Trump seit einiger Zeit getan hat: letzte Woche telefonierte er eine Stunde lang mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin, um unter anderem die gefährliche Situation in Venezuela zu besprechen.

Während die neokonservativen Berater Präsident Trumps absichtlich versuchen, ihn so zu positionieren, dass der Krieg die einzige Option ist, können wir nur hoffen, dass Präsident Putin erklären konnte, dass das Problem Venezuela von den Venezolanern selbst gelöst werden muss. Sicherlich könnten die USA, vielleicht zusammen mit den Russen, dazu beitragen, die Gespräche zwischen Regierung und Opposition zu erleichtern, aber der neokonservative Weg in den Krieg wird sicherlich enden wie alle anderen neokonservativen Kriege: in der totalen Katastrophe.

Die Medien sind wütend, dass Trump es wagte, mit Putin zu sprechen, während die beiden Länder zunehmend wegen Venezuela übers Kreuz geraten. Die Demokraten und Neokonservativen drängen auf eine direkte Konfrontation, die sogar Russland betreffen könnte. Republikaner stimmen zu. Wollen sie wirklich einen Atomkrieg haben? Wegen Venezuela?

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4 KOMMENTARE

  1. Einen nukleare Auseinandersetzung wird es vermutlich erst geben, wenn die beiden beiden Blöcke Rußland/China und der Westen direkt aneinander geraten, wobei eine Fehleinschätzung auch zur falschen Reaktion führen könnte, aber daß sie sich auf diese Art und Weise wegen einem anderen Land bekriegen, kann man aus heutiger Sicht fast ausschließen, das sieht man schon an der Tatsache, daß seit der Hiroshima-Bombe diese Art der Kampfmittel nicht mehr eingesetzt wurde, weil man die Wirkung kennt und auch die ballistische Fähigkeit der Gegner und das hält sie davon ab, sich die Finger zu verbrennen, denn die Vernichtung des Gegners bedeuted in diesem Fall zumindest die eigene große Schädigung mit uneinschätzbaren Auswirkungen und somit ist die Atomwaffe nicht nur ein Fluch, sondern auch ein Segen zugleich, von Irrittationen abgesehen.

  2. Washington – provoziert nicht nur einen Bürgerkrieg. Allerdings gibt es keinen Grund zur Panik. Jesus sagte: „Wenn ihr aber höret von Kriegen und Aufständen, so lasset euch nicht erschrecken; denn es muß dieses zuerst kommen, aber nicht sogleich kommt das Ende [τελος – in diesem Zusammenhang: Erfüllung]“ (Lukas 21:9, Textbibel 1899).
    Der globale Atomkrieg (dies wird die Erfüllung des prophetischen „Zeichens“ Jesu sein), wird mit einem ethnischen Konflikt beginnen: „Denn Nation wird sich gegen Nation erheben“, so ähnlich wie 2008 in Georgien (Matthäus 24:7).
    Diesmal wird es nicht nur nach Namen ein Weltkrieg sein. Das „große Schwert“ wird auch verwendet werden (Offenbarung 6:4). Jesus hat ihn so charakterisiert: „Schrecknisse [φοβητρα = Dinge welche Schrecken, Furcht und Terror verursachen] sowohl als auch [τε και] ungewöhnliche Phänomene [σημεια] vom [απ] Himmel [ουρανου] mächtige [μεγαλα] werden sein [εσται]“ (Lukas 21:11). Einige alte Manuskripte enthalten die Wörter „und die Fröste [και χειμωνες]“.
    Die aramäische Peshitta: „und wird große Fröste sein“ [וסתוא רורבא נהוון]. Wir nennen dies heute „nuklearen Winter“.
    In Markus 13: 8 gibt es auch Worte Jesu: „und die Verwirrungen“ [και ταραχαι].
    Die aramäische Peshitta: „und Verwirrung“ [ושגושיא] (über den Stand der öffentlichen Ordnung).
    Er kündigte außerdem an, erhebliche Beben (wegen der Verwendung von Atomwaffen), Hungersnöte und Seuchen in ganzen Regionen.
    Jesus präsentiert hier ein vollständiges Bild der Auswirkungen des globalen Atomkriegs.
    Er erklärte auch: „Alles dieses aber ist der Anfang der Geburtswehen“ (Matthäus 24:8).

  3. Ist so schwach die Amerikaner und wollen immer Krieg machen mit kaputte Landen, die haben nicht gesehen was mit dem Irak passieren ist die haben eine Haufen Terroristen geschafft, die Amerikaner brauchen psihologische Beistand.

  4. Venezuela das reichste Land an Öl in der Welt, dafür macht es die kaputte USA locker mit dem Trampl, gell?

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