Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor einem Rückgang der Arbeitsmigration nach Deutschland aus anderen EU-Ländern.

Von Redaktion

„Deutschland wird als Einwanderungsland für Europäerinnen und Europäer zunehmend unattraktiver, da die Arbeitsbedingungen und Löhne – insbesondere in Engpassberufen wie der Pflege – häufig nicht ihren Vorstellungen entsprechen“, heißt es in einer internen Analyse der Nürnberger Behörde, über welche die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten. „Steigende Mieten und Lebenshaltungskosten sowie hohe Sozialabgaben mindern ebenfalls den Anreiz, eine Tätigkeit in Deutschland aufzunehmen.“

Die Möglichkeiten von Fachkräfteeinwanderung aus dem europäischen Ausland seien endlich und sollten „durch die verstärkte Rekrutierung von Fachkräften aus Drittstaaten“ ergänzt werden. Der Bundestag beriet am Donnerstag erstmals über die Pläne der Bundesregierung zur Fachkräftezuwanderung, die auf einen verstärkten Zuzug von qualifizierten Arbeitsmigranten aus Nicht-EU-Ländern abzielen. Die Ausgestaltung des Gesetzes ist innerhalb der Unionsfraktion noch umstritten.

Laut Bundesagentur für Arbeit verzeichnen immer mehr EU-Länder ähnliche berufliche Engpässe wie Deutschland. Ebenso seien viele europäische Länder ebenfalls mit demografischen Herausforderungen konfrontiert. Dort liege die Arbeitslosenquote inzwischen ähnlich niedrig wie in der Bundesrepublik, in Polen und Rumänien betrage sie circa vier Prozent. „Insgesamt ist festzustellen, dass viele mobile Arbeitnehmerinnen und -nehmer in ihre Heimatländer zurückkehren“, heißt es in der BA-Analyse.

Viele Mangelberufe in Deutschland – etwa in Gastronomie, Gesundheit und Pflege – seien inzwischen auch in anderen EU-Ländern zu Engpassberufen geworden. Staaten wie Polen, Bulgarien und Kroatien seien inzwischen dazu übergangen, selbst Fachkräfte anzuwerben. Die BA reagiert mit der Analyse auf eine Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Weiß. „Wir werden uns sehr anstrengen müssen, überhaupt Fachkräfte nach Deutschland zu bekommen“, sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Union im Bundestag dem RND. „Es ist nicht so, dass alle automatisch zu uns kommen.“

Die Welt habe sich verändert: „Wir konkurrieren inzwischen mit Ländern wie Kroatien um Fachkräfte.“

6 KOMMENTARE

  1. Wer will denn hier noch herkommen, bei höchsten Steuerlasten und vergleichsweise geringen Löhnen und die einzigen die es hier herzieht sind die Wirtschaftsmigranten, die hier bei freier Kost und Logie, einschließlich eines stattlichen monatlichen Bargeldbetrages für sich und ihre Lieben unterhalten werden und dazu noch freie kostenlose Arztwahl haben und aus ihrer Sicht ist das fast wie im Paradies und die Folgen dieser Einwanderung kann man täglich sehen, wenn man in unser kleines Landstädtchen fährt, denn von den Fußgängern sind schon mindestens 30% gebräunte Gestalten, anscheinend mit viel Freizeit und bestimmten Plätzen, wo man sich zum Plausch trifft und über die alte Heimat spricht, wäre da nicht das Geld der Deutschen, das man gerne mitnehmen würde, wenn es ginge und so bleibt man eben notgedrungen hier, denn sie sähen nicht und ernten nicht und dennoch haben sie ihre Bleibe und wer es bezahlt ist egal, wir haben es ja, wenigsten noch heute.

  2. Deutschland hat nichts – in Zahlen 0,00 gemacht, um arbeitslose Jugendliche aus dem Süden, Westen oder Osten der EU (!) in Deutschland auszubilden und damit – zumindest für eine gewisse Zeit auch als Fachkräfte zur Verfügung zu haben. Nun wird halt die politische Unfähigkeit bestraft. Wer sagte: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“ ?

  3. Während die „blöden“ Deutschen sich zu Tode arbeiten, treiben sich die ausländischen Fachkräfte bei bedingunsloser Grundsicherung in den Parks rum und lassen es ich gutgehen und dabei verhöhnen sie ihre unfreiwilligen „Gastgeber“ noch. Es ist zum kotzen, man sollte nur noch das Notwendigste machen, diese Bananenrepublik geht eh bald unter.

  4. „…………………..häufig nicht ihren Vorstellungen entsprechen“. Da hat man sich aber sehr zurückhaltend ausgedrückt.

    Ich denke, die Zuwanderung in unsere Sozialsysteme mit einer Medienoffensive – “ Deutschland braucht Fachkräfte“ – voran zu treiben, war keine so gute Idee.

    Wir haben ca. 12 Mio. Arbeitnehmer, die als teilzeitbeschäftigt gelten, wovon gut 50 % eine Vollzeit Stelle mit Kusshand annehmen würden und die sind zumeist (einheimische) „Fachkräfte“. Wenn diese Menschen die Schlagzeilen in den letzten Wochen gelesen haben und auf Jobcentern und Arbeitsämtern daraufhin die Bediensteten ansprechen, kommen die in Erklärungsnöte.

  5. Es ist geradezu lächerlich anzunehmen nach Deutschland würden Fachkräfte kommen.
    1. BRD lt. OEC- Statistik haben wir die weltweit niedrigsten Renten,
    2. zahlen wir die zweithöchsten EKSt lt. OECD-Statistik
    zu 1 die OECD hat die Bruttorenten ins Verhältnis zu den Beiträgen gesetzt. In der als Balkendiagramm
    dargestellten Statistik ist der kürzeste Balken für Japan ausgewiesen. BRD an zweitletzter Stelle
    Allerdings muß man jetzt die zweite Statistik berücksichtigen, bekanntlich werden Renten besteuert.
    Dann sind die Nettorenten in Deutschland die niedrigsten von allen Industrieländern.Bekanntlich muß man als Rentner auch KV-Beiträge und Pflegeversicherung bezahlen.
    Die Renten sollen den Nettolöhnen folgen. Das hat man zu einer Zeit festgelegt als die Renten noch abgabefrei waren. Da Deutschland einen großen Niedriglohnbereich hat, werden die Renten künftig noch
    niedriger ausfallen. Es werden immer mehr unqualifizierte Personen ins Land geholt.
    Übrigens , die Beamtenpensionen sind dreimal so hoch wie die Renten. In Österreich sind die Renten um ca.50% höher als in Deutschland. Dort zahlen auch Beamte und Selbständige in die Rentenkasse ein.
    In der Schweiz zahlen alle ein. Die Renten sind dort ebenfalls höher als in Deutschland.
    Eine Einzahlungspflicht für Politiker und Beamte wird seit Mitte der siebziger Jahre gefordert.
    CDU und SPD sowie FDP weigern sich seit fünfzig Jahren das Rentenrecht zu ändern.
    Auch das jetzige Punktsystem führt selbst für Besserverdiener zur Altersarmut. Beispiel: 50000€ pro Jahr,
    Netto ca 2440 € , Rente ca 1640€, sogenannte Rentenlücke 800€. Rechnerisch zwar richtig, allerdings erhält
    ein Dreissigjähriger seine Rente erst mit 70 Jahren. In vierzig Jahren ist der € mit Sicherheit weniger als die
    Hälfte wert. z.B.bei ca. 2% p.a. nach 30 Jahren die Hälfte. Interessant ist wie sich die 1640€ berechnen.
    Der Normalverdiener mit z.Zt.ca 3400 € bekommt pro Jahr eine Rentenpunkt z.Zt. ca 30 €. Verdient er 45 Jahre immer den Durchschnitt , dann beträgt seine Rente 45 x 30€ = 1350 €. Der Besserverdiener mit 50000€ pro Jahr (4166€ pro Monat) erhält proportional mehr. (4166/3400) x 30= 36,76€; 36,75 x45=1654€.
    Die Abweichungen zwischen ca. 1640 und ca. 1654 sind drauf zurückzuführen, dass ich mit runden Zahlen
    gerechnet habe. Wichtig ist mir junge Leute darauf hinzuweisen, dass SPD und Konsorten immer mit dem
    Eckrentner rechnen. Der Eckrentner ist eine Person die 45 Jahre immer Zwangsbeiträge abgeführt hat.
    Das ganze System ist von Beamten konzipiert worden ! Und zwar von höheren ,entscheidungsbefugten
    Beamten. Niemand will einem einfachen Beamten etwas wegnehmen. Der entscheidende Punkt bei der Rente ist, die fehlende Verzinsung der geleisteten Beiträge. Angestellte und Rentner finanzieren diesen Staat. Mit
    Zinseszins würde selbst ein Geringverdiener eine ausreichende Rente bekommen. Heutzutage hat man aber den Mathematikunterricht so stark reduziert, dass viele Bürger nichtmehr imstande sind eine einfache
    Zinseszinsrechnung durchzuführen. Die Altparteien SPD/CDU die seit 70 Jahren dieses Land regieren müssen
    aus sämtlichen Ämtern fliegen. Ich verweise nur auf Österreich und die Schweiz ! Auch , und insbesondere der ÖR ist abzuschaffen.

  6. Jedes Jahr wandert eine Kleinstadt wie Würzburg aus. Immer mehr Deutsche kehren ihrem Land den Rücken. Meist sind es hochqualifizierte Fachkräfte. Wie soll das enden?

    Vor allem in der bürgerlichen Elite greift die Auswanderung inzwischen tief in jede Familie ein. Noch hofft man, dass möglichst viele wieder zurückkehren. Doch insgesamt verbreitet sich eine Ahnung, dass etwas faul ist im Staate. In Universitäten wird offen vom „Exodus der Klugen“, von „Braindrain“ und „Massenflucht“ geredet. Rund 165.000 waren es 2018. 180.000 dürften es in diesem Jahr werden. Seit 2001 sind knapp eine Million Bundesbürger ins Ausland gegangen !

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