Sebastian Kurz (ÖVP) und Heinz-Christian Strache (FPÖ) bei einer Pressekonferenz. Bild: Youtube

Seit 2015 haben Tausende Migranten den Balkan in Richtung Nordeuropa durchquert. Viele Migranten suchten auch um Asyl in der Alpenrepublik an. Das führt dazu, dass sich Österreicher im eigenen Land fremd fühlen. Jetzt spricht man auch in der Regierung vom Bevölkerungsaustausch.

Von Redaktion

Die Äußerungen von Vizekanzler Heinz-Christian Strache zum „Bevölkerungsaustausch“ haben die Österreicher wach gerüttelt. Als Antwort auf einen Artikel in der größten österreichischen Tageszeitung, die „Kronen Zeitung“, stimmten hunderte Leser zu, wonach der demografische Wandel keine Verschwörungstheorie sei, sondern Realität geworden ist.

Vor wenigen Wochen noch gab es einen Eklat rund um Martin Sellner, den Anführer der Österreichischen Identitären Bewegung, der nach den Anschlägen in Neuseeland, justament von einem „Bevölkerungsaustausch“ und dem „großen Austausch“ sprach. Sellner bekam Monate zuvor vom Attentäter von Christchurch eine Spende und dieser verwendete dieselben Worte, für die Umvolkung in seinem Land.

Die FPÖ-Mannen begannen sich wild von Sellners IB zu distanzieren, gleichwohl sie natürlich Brüder im Geiste sind. Die Angst vor dem Koalitionspartner ÖVP, also vor Sebastian Kurz, lies alle in der Regierung Verantwortlichen erstarren und wie verhext die Extremistenkeule über Sellner schwingen, obwohl dieser in seiner „extremistischten“ Tat, maximal eine Stechmücke töten würde.

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Das Thema scheint nun überwunden und Strache tut auch wieder das, was er als FPÖ-Frontmann tun soll und muss: Die Umvolkung, den Bevölkerungsaustausch oder auch den großen Austausch, als Strategie der politischen Elite im Westen, ihr eigenes Wahlvolk zu erschaffen, anzusprechen und Lösungen anzubieten, wie man diesem globalen Trend entgegentreten kann.

Strache hatte sich gegen die Massenmigration und die gegenwärtige demografische Verschiebung ausgesprochen und fügte hinzu, dass seine Partei weiterhin gegen den „Bevölkerungsaustausch“ kämpfen werde. „Es ist unser Ziel, das Erbe der früheren Einwanderungspolitik der Regierung zu korrigieren, die Einwanderung aus islamischen Ländern zu stoppen und die Integration zu fördern“, sagte Strache.

Fremd im eigenen Land

Die Kronen Zeitung veröffentlichte einige der Antworten, die sie als Kommentare erhielt. Viele Leser sagten, die Massenmigration habe Österreich so verändert, dass sie sich selbst fremd fühlen würden. „Es gibt eine schleichende Islamisierung, eine Änderung der Bevölkerung oder eine Vertreibung der Bevölkerung“, sagte Strache zu einer anderen Tageszeitung. Obwohl man diese gar nicht mehr als „schleichend“ bezeichnen kann.

Ein Kommentar in der Zeitung lautetet, wie folgt: „Die Stimmung in unserer Wohnanlage hat sich so sehr verschlechtert, wir (65 und 68) wollen endlich wieder in Frieden leben“. Andere Leser beklagen, dass viele Ausländer kein Interesse am Erlernen der deutschen Sprache hätten.

„In unserer Grundschule werden aus Rücksicht auf fremde Kulturen keine Exkursionen mehr gemacht, die Ernährung wird an religiöse Wünsche angepasst, die Gewalt der ausländischen männlichen Schulkinder ist erschreckend“, erzählte ein Kommentator. „Auf den Straßen, im öffentlichen Verkehr und in den städtischen Gebäuden: Wir fühlen uns wie Ausländer in unserer Heimat“, sagte ein anderer Leser der Kronen Zeitung.

Wer sich illegal auf den Weg macht, wird nicht in der EU ankommen

Nach der Europawahl Ende Mai wird auch der österreichische Bundeskanzler durchgreifen, um denjenigen zu helfen, die die EU-Grenzen schließen wollen. Sebastian Kurz sagte der Tageszeitung „Die Presse“: „In der Europäischen Union gibt es zu wenige Sanktionen. Zum Beispiel gegen diejenigen, die die Schuldenregeln ignorieren oder irregulären Migranten erlauben, von einem Staat in den anderen zu wechseln. “

Er bekräftigte auch seine Bereitschaft, der italienischen Regierung zu helfen, die Grenzen zu schließen, fügte jedoch eine Warnung hinzu: „Wer illegal auswandert, darf nicht in Mitteleuropa ankommen, sondern muss an die Außengrenzen zurückkehren.“ Die Aufgabe von Brüssel nach der Abstimmung am 26. Mai wird sein, das Ende des Vertrags von Lissabon einzuläuten. Ein neuer Vertrag solle „den Ländern wie Italien, Spanien oder Griechenland an den Grenzen der Europäischen Union helfen“.

Kurz weiters: „Wenn die Mitgliedstaaten weiterhin illegale Einwanderer in Mitteleuropa einreisen lassen und ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, sind klare Sanktionen erforderlich.“ Kurz möchte, dass die Europäische Union diejenigen, die keine illegalen Einwanderer registrieren, nicht länger toleriert, weil „der Europäische Rat im vergangenen Juni einer Änderung der Migrationspolitik zugestimmt hat“.

Der Vorschlag des österreichischen Bundeskanzlers sieht auch eine bessere Zusammenarbeit mit den Staaten Nordafrikas vor, um dem Ertrinken im Mittelmeer ein Ende zu setzen und somit die Geschäfte der Schlepper und Menschenhändler zu unterbinden.

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4 KOMMENTARE

  1. Bei Herrn Kurz weiß man wie man dran ist, großes diplomatisches Geschick, völlig unverbindlich, aber was den Koalitionspartner Strache anbelangt, so müßten die Österreicher etwas näher hinsehen, denn der versucht nun stromlinienförmiger zu werden und ob das gut ist für die rechte Sache, das ist eine andere Frage und ähnlich sieht es mit der AFD aus und als sie angetreten sind klang alles viel anders und nun bemühen sie sich aus der sogenannten Schmuddelecke herauszukommen, ob das sinnvoll ist wird sich noch zeigen, denn sie wurden nicht gewählt um sich dem Etablishment anzupassen, sondern es anzugreifen um Veränderungen herbeizuführen und wenn sie dieses Begehren vieler Wähler enttäuschen, dann werden sie auf Dauer keine Sieger bleiben und die Wähler stehen erneut allein im Regen, welch eine traurige Aussicht.

    • Ihre Weissageung am Schluss wird leider eintreffen. Die sogenannten etablierten Parteien, dazu zähle ich auch die AfD, werden einen Sche..-dreck ändern. Wenn sie am Trog sind, siend sie zufrieden. Zur Europawahl haben sich ja noch zwei – drei Parteien aus der ganz rechten Seite aufgestellt. Gegen diese wird aber in den MSM massiv geschossen. Mann könnte also davon ausgehen, dass diese Parteien evtl. nicht so verseucht sind. Apropos verseucht, bei der NPD sind ja wohl noch Leute vom VS dabei. Wie soll man das werten.

    • Allein im Strache lauert verborgen die Rache.
      Der Name bereits nicht astrein und er selber füttert immer wieder diesbezüglich angebrachte Zweifel welcher Seite mehr gewogen er jongliert.
      Für mich jedenfalls ergibt ein „astrein“ ein anderes Bild.

  2. Eine s.dumme Opposition, sowie die Sesselkleber sämtlich linken Staatsapprates Österreichs haben es erreicht dem Sellner mit seiner Identitären Bewegung ein unbezahlbares Marketing zu verschaffen. Herr und Frau Österreicher, selbst die auf dem durchgebogenen Canapé sind aufgescheucht. Strache ist zum Träger des scharfen Intellektes Sellners verblasst.
    Mit Recht.

    Schande über die Linken. Sie haben sich selbst, d.h. ihre eigene Demagogie vorgeführt.
    Wenn es drauf ankommt dem scharfen Intellekt eines Patrioten mit Herz und Verstand Paroli zu bieten, dann kehrt sich ihre idiotische Seite mit hirnrissigen Aktionen gezwungenermaßen nach außen. Gewalt!
    Eigentore nach und nach. Es wäre situationsbedingt aber angesagt die eigenen losgetretenen Fakten durchzustehen und auszubaden.
    Unwählbar alles was sich Links anhängt. Insbesondere die Neos. Das weren langsam auch die Dümmsten begreifen lernen.

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