AfD: Umweltschutz ist Heimatschutz

Auch die AfD will grüner werden. Bislang war die Partei vor allem durch Wortmeldungen von Skeptikern des menschgemachten Klimawandels aufgefallen.

Von Michael Steiner

Der auch von den etablierten Massenmedien vorangetriebene „Greta-Hype“ hat mit dazu beigetragen, dass die Grünen bei der Europawahl ihren Stimmenanteil beinahe verdoppeln konnten und zur zweitstärksten politischen Kraft in Deutschland avancierten. Der AfD ist dieser Trend nicht verborgen geblieben.

Bislang galt die Rechtspartei vor allem als skeptisch, was den sogenannten menschgemachten Klimawandel betrifft. Doch nun soll offenbar eine kleine Kurskorrektur vorgenommen werden. Mit ein Grund seien auch Meinungsumfragen der Partei. Diese hätten gezeigt, dass den AfD-Wählern Umweltschutz immer wichtiger wird, so der „Focus“.

Für mich ist klar: Schutz der Heimat bedeutet auch Schutz der Umwelt und der Natur“, sagte Peter Felser, der als stellvertretender Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion maßgeblich für das Thema verantwortlich ist. Man wolle konservativen Naturschützern eine Plattform bieten, so der AfD-Politiker weiter.

Inhaltlich wolle sich die Partei um Umweltgefahren durch Windräder, die schlechte Öko-Bilanz von Elektroautos und das massenhafte Aussterben von Insekten, wie der Biene, kümmern, sagte Felser dem Nachrichtenmagazin Focus.

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Scheinbar will man seitens der AfD zeigen, dass man auch ohne Klimawandel-Hysterie eine vernünftige Umweltschutzpolitik betreiben kann. Eine Politik, in der mit Maß und Ziel gearbeitet wird und vor allem die Vernunft zu tragen kommt.

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5 Kommentare

  1. Eingeknickt vor den Ökofaschisten. Schade leider kein Rückgrat. Eine härtere Meinung als Opposition ohne die eigenen Reihen auzumisten, voller Zusammenhalt, das wäre eine Partei zum aufblicken. Dann kämen auch mehr Wähler zusammen, denn nur eine führende Kraft läßt deutsche Wähler aufhorchen.

    1. Leider bestimmt immer wieder eine breite Mehrheit der wählenden Themen, obwohl sie, wenn es ernst wird, d.h. Temenvertiefung und inhaltliche Aufarbeitung angesagt wird, mit neuen Wünschen weiter ziehn.
      So gesehen ergibt sich, daß jedes Volk seine Regierung verdient.
      Für jene auf der Seite der Minderheit bleibt nur mehr: mit gehangen mit gefangen.
      Demokratie!

  2. Ei, freilich, alles muss geschützt werden. Die Heimat, das Klima, die Natur, die Nichtraucher, die Emanzen mit und ohne Gender usw.
    Dieser Schutz wird erreicht durch Verbote, deren Einhaltung der Staat durch sein Machtmonopol gewährleistet. Dem muss sich jeder unterordnen, wird also zum Sklaven. Selber Schuld, die Mehrheit hat sich mit Blankovollmacht Wahlkreuz gewünscht, so geschützt zu werden.
    Die Demokratie ist die Diktatur der sehr Dummen, dagegen ist die Mafia mit ihren Schutzgelderpressungen richtig steinzeitlich.

    1. Es muss von menschlicher Seite gar nichts geschützt werden, denn die Natur macht die Gesetze.. Keiner aller In­di­vi­du­en dieser Erde hat etwas zu melden. Nicht einmal der erfundenene Götze Gott. Die alten Germanenen vorher die Kelten, ehrten im europäischen Raum, den Wald, dem Spender des gesamten Lebens mit naturellem Respekt. Alle gesunden Lebensweisen, wurden vom Menschen durch künstliche Ideologien, den sogenannten Religieonen verkrüppelt.

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