Während die Menschen in anderen EU-Städten zu 5G-Versuchskaninchen gemacht werden, verweigert die belgische Hauptstadt die Einrichtung von solchen Mobilfunkantennen. Der Grund: zu hohe Strahlungswerte.

Von Marco Maier

Schon seit einiger Zeit warnen immer mehr Wissenschaftler vor dem flächendeckenden Einsatz der neuen 5G-Mobilfunktechnologie. Dennoch wollen die EU und die nationalen Regierungen diese Technologie in Zukunft flächendeckend einsetzen, weshalb man im Rahmen eines 5G-Aktionsplans der EU jedes Mitgliedsland dazu aufforderte, bis zum Jahr 2020 jeweils eine Stadt 5G-tauglich zu machen.

Die Stadt Brüssel hatte dazu mit drei belgischen Telekommunikationsanbietern eine Vereinbarung geschlossen und sogar die recht strengen Strahlungsgrenzwerte gelockert – und zwar von 6 Volt pro Meter auf 14,5 Volt pro Meter (international sind bis zu 300 Volt pro Meter erlaubt). Doch laut dem Onlinemagazin „Fierce Wireless“ zufolge wurde das nun auf Eis gelegt, da man seitens der Stadtpolitiker befürchtet, dass der 5G-Standard die in der Stadt geltenden strengsten Strahlungsvorschriften der Welt nicht einhalten könne.

„Ich kann eine solche Technik nicht zulassen, wenn die Strahlungsstandards, die die Bürger schützen sollen, nicht beachtet werden – 5G hin oder her“, zitiert die „Brussels Times“ Umweltministerin Céline Fremault. „Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich aus Profitgründen verkaufen kann.“

Offenbar scheint es in Belgien noch vernünftige Politiker zu geben, die sich nicht vollkommen verstrahlen lassen wollen, nachdem wir infolge der Ausbreitung von Sendetechnologien (Radio, TV, Internet, Mobilfunk…) auch mit einer immer größer werdenden Strahlenbelastung konfrontiert werden.

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8 thoughts on “Zu hohe Strahlung: Kein 5G in Brüssel”

  1. Die Hauptstadt dieser unerträglichen EU-Bürokraten soll also strahlungsarm bleiben – die Völker hingegen werden gnadenlos zu Versuchskaninchen gemacht. Das scheint die naiv-hüpfende „Friday for Future“-Bewegung aber offenbar nicht so sehr zu stören. Schließlich brauchen die zukünftigen Grünen-Wähler ja ihr Handy, um der Welt deutsche Tugenden nahezubringen. Es geht ja nicht um weniger, als die Welt am deutschen Wesen genesen zu lassen. Die westlichen Gesellschaften sind an ihrem Ende angelangt – Dekadenz, Realitätsverweigerung und Aufgabe jeglicher Souveränität zugunsten einer global agierenden Elite. Mehr braucht es nicht, um zugrunde zu gehen.

  2. Vielleicht sollte man sich darauf einigen, die hohen Strahlungswerte zu Testzwecken nur im EU-Parlament und in dessen nahem Umfeld zu erlauben, und praktisch zu realisieren. Gerne auch über 300V/m, mit gutem Beispiel vorangehen, nur Mut, tut nicht weh.
    Eine Wohltat für ganz Europa, ähh, EU meine ich. (die Vorteile strahlen über die EU hinaus!)

    1. Das Hintertückische an dieser Strahlung ist, dass sich die Schäden im Genom erst nach langer Zeit addieren. So möchte ich den Whistleblower Barrie Trower zitieren, abgedruckt in „Raum & Zeit Nr. 218“:
      „Stellen Sie sich vor: Wir setzen unsere Schulmädchen mit ihren Eierstöcken täglich 5, 6, 7, oder 8 Stunden direkt dem WLAN aus – und das ab einem Alter von 4 oder 5 Jahren bis sie 18 sind. Diese Kinder werden wahrscheinlich einen genetischen Schaden in der Keimbahn davontragen, der irreparabel ist und somit immer weiter in der Familie vererbt wird. Die nächste Generation ist also schon genetisch geschwächt und weiter der Strahlung ausgesetzt, Ich würde sagen, es besteht nach wenigen Generationen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eine Tot- oder Fehlgeburt sein wird!“

      1. Wir setzen unsere Kinder bereits dieser Strahlung und der damit einher gehenden möglichen Schädigung des Genoms aus. Die 5G-Technik wird die Strahlenbelastung „lediglich“ um den Faktor 10 erhöhen. Vergleichen Sie die Situation mit der des Frosches, der im Kochtopf sitzend, einer langsam steigenden Wassertemperatur ausgesetzt ist. Mit 5G wird der Schalter auf „Kochen“ umgelegt.

      2. Keine Sorge! In den künftigen Eliteschulen (= kostenpflichtig, da ohne Migrantenanteil) wird es keine schädliche Strahlung geben, dafür aber gesundes Essen und brauchbare Bildung. Denn irgendwer muss ja auch in Zukunft die ansonsten völlig verstrahlten Massen an Michels und Musels in ihren Hamsterrädern profitabel aussteuern.

  3. Die natürliche elektrische Feldstärke an der Erdoberfläche beträgt je nach Ort und Wetterlage zwischen 100 V/m und 200 V/m.
    Bei Gewitter kann die Feldstärke in der Atmosphäre leicht auf mehr als 2 MV/m ansteigen – bei 3 MV/m kommt es zu Blitzentladung. – Soviel einmal dazu was uns tagtäglich begegnet.

    Ein normale Farbfernseher entwickelt im Sofaabstand ein Feld in dem leicht mal 400 V/m gemessen werden können. – Beim Gebrauch einer normalen Handbohrmaschine muss man mit bis zu 800 V/m rechnen.

    Das neue 5G Netz arbeitet im Frequenzbereich um 26 GHz – das ist etwas oberhalb des UHF Fernsehbereiches. – Daraus dürfte dann gefolgert werden, dass man also die Sendemasten des ZDF auch abschalten müsste, wenn deren Strahlungsfeldstärke gefährlich sein sollte.

    Bevor man hier mit Unwissenheit die Leute verunsichert, sollte der Autor sich mal kundig machen.

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