Wirtschaftswunder durch Flüchtlinge?

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Afrikanische Migranten. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Flüchtlinge könnten in Deutschland für ein neues Wirtschaftswunder sorgen, heißt es seit 2015 immer wieder. Die Realität sieht jedoch anders aus.

Von Michael Steiner

Seit Ausbruch der Migrationskrise im Jahr 2015 versucht das Politestablishment immer wieder ein positives Bild der Zuwanderung zu zeichnen. Die Migranten, so hieß es, würden für ein „neues Wirtschaftswunder“ in Deutschland sorgen. Dies schrieb damals unter anderem auch der „Spiegel„.

Ernüchtert zeigte man sich dann zwei Jahre später, 2017, in der „FAZ„. Dort konstatierte man: „Ein Arbeitsmarktwunder durch Flüchtlinge ist ausgeblieben“. Es seien keine syrischen Ärzte und Ingenieure gekommen. „Es war ein Scheitern mit Ansage“, so die Zeitung weiter. Dass man sich zuvor willfährig der „Willkommenskultur“ angeschlossen hatte, spielt keine Rolle.

Selbst die eher als linksliberal geltende „Zeit“ stellte vor einem Jahr fest: „Flüchtlinge retten unsere Rente nicht“. Denn die (zumeist geringqualifizierten) Zuwanderer verursachen in erster Linie Kosten. Selbst wenn sie rasch Arbeit finden, reicht das später gerade einmal für eine kleine Rente. Sofern das Aufstocker-System dann noch existiert, werden sie davon Gebrauch machen müssen.

Flüchtlinge sorgen nicht für qualitatives Wirtschaftswachstum

Klar, mehr Menschen im Land konsumieren auch mehr. Eine starke Zuwanderung sorgt auch für ein quantitatives Wirtschaftswachstum – aber eben nicht für ein qualitatives. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sinkt dadurch, weil dieser Konsum nicht durch mehr Leistung getragen wird. In welche Richtung sich das entwickeln kann, zeigt Schweden. Das skandinavische Land befindet sich Dank der starken Armutszuwanderung auf dem besten Weg zum Entwicklungsland, wie die UNO prognostiziert.

Und Deutschland? Das sieht sich auch mit einer starken Schieflage in Sachen Migration konfrontiert. Während die Zuwanderer vorwiegend gering qualifiziert sind, wandern jährlich unzählige gut qualifizierte Deutsche aus. Während die Leistungsträger gehen, kommen vor allem Leistungsbezieher. Das kann auf lange Sicht nicht gut gehen. Und für ein Wirtschaftswunder sorgt dies erst recht nicht.

Die etablierte Politik lastet den Bürgern immer mehr Bürden auf, die sich im Laufe der Zeit immer weiter kulmulieren. Doch offenbar wollen die Deutschen das so. Denn sonst würden sie bei den Wahlen nicht für eine Fortsetzung dieser längerfristig katastrophalen Politik stimmen.

13 KOMMENTARE

  1. Wir werden uns vielleicht noch über die Entwicklung wundern und nicht über das angedeutede Wirtschaftswunder des Spiegels von damals und gestern bemängelten sie auch noch die Ressentiments gegen Asylanten und haben alles aufgezählt wie uneinsichtig die Deutschen sind und die Flüchtlinge ablehnen und dabei kein Wort über deren Untaten verloren, vom illegalen Grenzübertritt angefangen bis hin zu mörderischen Attacken und anderen kriminellen Akten, mal ganz davon abgesehen, daß sie auch gezielt Begriffsverfälschung betreiben, denn nach den Statuten der UN handelt es sich bei den meisten nicht um Flüchtlinge sondern um Armutsimigranten und das ist nicht von der Gesetzgebung gedeckt und die halten in Niebelungentreue zu den Verursachern in der Politik und ihren anderen Helfern und wundern sich dann, wenn es andere anders sehen, das ist doch der Gipfel der Unverschämtheit und Verlogenheit und sie müssen sich nicht wundern, wenn die Leute dagegen aufbegehren, wir brauchen kein Kalkutta hierzulande, das ist die Angelegenheit ihrer eigenen Regierungen und an die sollen sie sich halten, nicht diese noch entlasten durch Abnahme von Problemen, mit denen wir irgendwann nicht mehr fertig werden.

  2. Die Mehrheit der deutschen merkt garnichts mehr!! Merkel könnte ohne Probleme zu der kommenden co2 steuer noch zusätzlich eine Migrations steuer erheben! Dem deutschen geht’s doch so gut! Es geht und ging niemals um Integration in die deutsche Kultur und den Arbeitsmarkt, es geht um die Zerstörung der deutschen kultur und um die große „Völker Vermischung „……. Deutschland wird noch schlimmer enden als Schweden!

  3. Dass das nicht funktionieren kann, hätte klar sein sollen. Wenn Steuern und Sozialabgaben mit dem verglichen werden, was der Staat für eine Person ausgibt, ist ersteres nur bei einer Minderheit von wirtschaftlich besonders erfolgreichen Personen höher. Dass dies bei einem großen Teil der MigrantInnen aus dem Nahen Osten und Afrika der Fall sein würde, konnte kaum jemand ernsthaft glauben.

  4. Die einheimische Bevölkerung ist rückläufig. Das wäre an sich nicht schlimm, aber unser Schwundgeldsystem braucht Wachstum. Sonst kommt der Crash.
    Also sind Merkel und co. nach Afrika und sogar Indien geflogen und haben händeringend um Einwanderung gebettelt. Auch ein Video gibt’s dazu. Oder man kann nach 67, oder 57 Tonnen Bargeld suchen.

    Der ehemalige Chef der Fed, Ben Bernake wollte schon Geld aus Hubschraubern über großen Städten abwerfen lassen, um den Umsatz anzukurbeln. Die Deutschen können das besser. Die „Goldstücke“ sind wahre Selbstläufer, die holen gleich den restlichen Clan, oder auch die Sippe.
    Nun, der Crash kommt ohnehin, aber halt etwas später, da kann man noch was dazuverdienen, die Immobilienpreise und Mieten gehen hoch. Und nach dem Crash kann man mit Aufräumen und „Wiedergutmachungen“ neu verdienen, nachdem KZ Opfer selten werden.

    Auch die Bevölkerung freut´s, sonst wären nicht 76% der Wahlberechtigten freiwillig in die nächste Wahlzelle gelaufen, um mit einem Wahlkreuz „JA, Weitermachen“ anzuordnen.

    • Willi hat Recht!
      Schwundgeldsystem.
      Herr Michael Steiner hat mit seiner These:“Flüchtlinge neues Wirtschaftswunder? Die Realität sieht anders aus.“ nur sehr bedingt Recht. Das beabsichtigte und mutwillig herbei geführte Wirtschaftswunder hat er nicht betrachtet. Oder erkannt?
      Das von der BRD der untergehenden DDR geraubte Volksvermögen ist nach annähernd 30 Jahren „Einverleibung“ durch die „kluge Wirtschaftspolitik“ der Merkel Regierung, auch Dank ihrer Negativauslese der Regierungshelferlein, aufgebraucht. Um auch wie 1989 einem Staatsbankrott zu entgehen, hat man die „Migrationskrise“ herbeigeführt. (Das Wirtschaftswachstum in Österreich ist derzeit doppelt !!! so hoch wie in Deutschland) .
      Also musste wieder ein enormes Konjunktur – Programm her. DDR Volksvermögen war durch Merkel und Genosse verschleudert! Da blieb nur noch, wie schon so oft, der Griff in die Tasche des Bürgers, übrig! Man plündert also die Sozialkassen seit 2015 und verteilt sie an die neu geschaffene Asyl- Industrie und nun auch Bauindustrie. Fast KEINE neue Wohnung wird für Ur- Deutsche zur Verfügung stehen! Nicht zu vergessen die unzähligen, wie aus dem Boden geschossene Betreuerfirmen! Schulungs- und Integrationsgesellschaften, Reinigungsfirmen, Speiseeinrichtungen usw. usf.! Und so verschwinden die etwa 30 Milliarden Migrationskosten in die Wirtschaft, und die „Goldstücke“ schicken jährlich etwa 90 Millionen in ihre Heimat! — Weil die Plünderung der Sozialkassen aber bei Weitem nicht ausreichend ist, vergeht kaum ein Tag an dem die Politiker der Altparteien nicht über neue Steuern nachdenken.
      Zusammenfassend sagend: Am 26 Mai zur EU- Wahl, nicht Europawahl!!!!, bitte wieder die Altparteien wählen! Damit die Herrschaft der Altparteien und der undemokratisch gebildeten EU- Administration anhält und sich somit die „Erlösung“ von diesem unser Steuergeld verschlingender Moloch schneller einstellt!

      • Querdenker, ich kann Sie beruhigen, die EU wird’s bald zerreißen. Prophezeit Markus Krall in seinem Buch „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“. Weil durch den Teuro die Südländer die gleichen Kreditbedingungen kriegten wie die Deutschen, aber weniger hart gearbeitet und lieber konsumiert haben.
        Früher haben sie einfach abgewertet. Jetzt nehmen sie nichtmal mehr Goldstücke. Nach dem Bankrott von vier Toskanischen Banken importierten sie noch servil lächelnd 10.000 davon in nur vier Tagen. Die Zeiten sind vorbei, Brücken wurden „abgebrochen“ und der Euro soll laut Krall 2020 verschwinden, weil Italien zu groß für die Rettungsschirme ist.
        Aber diesem Wahnsinn noch durch eine Blankovollmacht Wahlkreuz ZUSTIMMEN, fiele mir niemals ein.

      • Und nochwas: Übersteigt die Wahlbeteiligung 50%, sind diese destruktiven Schmarotzer demokratisch legitimiert, bleiben also straffrei!

    • Wie soll ich was zu retten versuchen, was der Staat mir als unselbständig Beschäftigtem einfach raubt?
      Was jeder machen kann, ist, alle Konten zu räumen und Gold zu kaufen.

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