UN-Headquarter - Bild: Flickr.com / Kevin Gong CC BY 2.0

Die EU-Sesselkleber haben sicher nicht aus der Migrationskrise gelernt. Man kann diese Dilettanten nur bei der Wahl im Mai ordentlich abstrafen. Aber eigentlich verfolgt Grandi eine ganz andere Agenda.

Von Commentarius

Nach den Worten des UN-Flüchtlingskommissars Filippo Grandi ist die EU schlecht für eine neue Migrationskrise gerüstet: „Europa ist auch heute nicht auf eine Flüchtlingskrise vorbereitet. Die Staaten ziehen nicht an einem Strang“, berichtet die „Zeit„. Die Kampagnen mancher Staaten, die Flüchtlinge vor allem als Bedrohung darstellten, hätten dabei nicht geholfen. Die Menschen in der EU seien zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Da merkt man sofort woher der Wind weht. Der Herr Flüchtlingskommissar kritisiert die EU nur zum Schein, vordergründig geht es ihm um jene Staaten, die eine Umvolkung ausschließen.

Weiter im Text: „Die europäische Öffentlichkeit unterschätzt jede Bedrohung, jede Vertreibung, die nicht in Europa stattfindet“, sagte Grandi, der seit 2016 der oberste Chef der Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen ist. Europa habe die Verantwortung, sich mit den Flüchtlingskrisen im Nahen Osten, Afrika, in Lateinamerika und in Asien zu befassen.

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Grandi spielt hier gekonnt die Kolonisierungs-Karte aus, wonach die Europäer verantwortlich wären, für die schlechte Situation in Afrika und weiteren Gebieten dieser Welt.

Unter anderem in Libyen müsse Europa sich engagieren, um den Konflikt vor Ort zu beenden. Die Situation der Flüchtlinge dort habe sich weiter verschlechtert. „Die Lager sind nicht nur so furchtbar wie zuvor, sondern die Menschen darin sind auch durch die Kämpfe unmittelbar bedroht. In den vergangenen Wochen versuchten wir, überhaupt Zugang zu den Lagern zu bekommen“, sagte Grandi.

Libyen ist sicher ein Desaster, welches aber auf das Konto der USA und der Franzosen geht. Die sollen sich auch bei der Wiederherstellung des einst blühenden Landes engagieren. Was aber macht der Dummkopf Trump? Er unterstützt nicht die durch die UNO anerkannte Regierung, sondern General Haftar.

Seit der Italiener den Chefposten bei der UN-Flüchtlingsagentur angetreten hat, ist die Zahl der Menschen, die nach Europa fliehen, gesunken. Doch Grandi warnte in der „Welt“, Europa solle nicht den Fehler machen, das Flüchtlingsthema von der Tagesordnung zu nehmen. Er rief zu mehr Einigkeit bei der Organisation der Flüchtlings- und Migrationspolitik in Europa auf.

Der gute Mann kann sich sicher sein, dass wir das Thema niemals vernachlässigen werden. Wir können uns erst dann entspannen, wenn die Außengrenzen wirksam gegen illegale Migration gesichert sind. Dazu benötigt es ein paar vernünftige, konservative Kräfte mehr, die jetzt hoffentlich im Mai bei der Europawahl unterstützt werden.

„Auch Flüchtlingsströme müssen gemanagt werden“, sagte er. Neben der schnellen Bearbeitung von Asylanträgen und der zügigen Integration von Menschen mit Schutztitel gehörten auch Maßnahmen zur Rückführung und Reintegration abgelehnter Asylbewerber zum Management eines Flüchtlingsstroms. „Hier müssen die Staaten mehr unternehmen. Weil sie all das bislang nicht schaffen, floriert das kriminelle Geschäftsmodell der Schleuser weiter“, sagte er.

Die Migrationsströme werden von den Zäunen und Mauern aufgehalten und das Tränengas wird unterstützend dazu beitragen, dass die Glücksritter die Richtung ändern. Insbesondere sollte das Augenmerk in der EU wirklich mehr auf Reintegration gelegt werden. Die Gefängnisse sind übervoll und es leben Menschen in Europa, die sich dort gar nicht aufhalten dürfen.

Der Gipfel des Erträglichen: Zudem fordert Grandi mehr Möglichkeiten für Wirtschaftsflüchtlinge (Wirtschaftsmigranten) auf legalem Weg, mit Visa oder Quoten nach Europa zu kommen.

Da lässt der gute Mann komplett seine Masken fallen. Es kann doch nicht die Lösung sein, Visa auszustellen. Wie viele Visa sollen das sein? 1 Million oder 10 Millionen? So nicht, Herr Grandi.

Es wird erst dann keine Migrationskrise geben, wenn sie herausgefunden haben, dass „NO WAY“ der einzige und wirkungsvollste Weg ist, um den Irrsinn zu stoppen.

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4 KOMMENTARE

  1. Irgend jemand hat sich vorgenommen sich auf meinem Grund und Boden illegal einzunisten und muß ich auf diesen Zustand vorbereitet sein oder darf ich das verhindern und wenn nein, dann können wir auf Gesetze pfeifen, denn das ist Anarchie und die fängt immer mit etwas an und endet in der Regel im Chaos, so einfach ist die Reihenfolge und wer das nicht sehen will, hat sich von der eigenen Gesetzgebung schon längst verabschiedet und dann ist es das gute Recht des Bürgers sich dagegen zu wehren, ohne wenn und aber.

  2. Verwirrung entsteht, weil in dem Artikel von einer Europawahl gesprochen wird, die völkerrechtlich nicht stattfinden dürfte. Klar ist, dass es auch hier durch das völkerrechtswidrige Konstrukt EU/neues Reich, wegen Verweigerung des Selbstbestimmungsrecht der Völker aus den Artikeln 1 der Menschenrechtspakte, der Markt in Afrika zerstört wird und das auch mit Gammelfleisch aus der EU. Ist es dann ein Wunder, dass die arbeitslosen afrikanischen Bauern gen Westen streben? Dann kommt noch dazu, dass Frankreich unter Mithilfe der BRID die Rohstoffe für seine Imperialisten in Afrika sichert und auch hier die Afrikaner wieder leer ausgehen. Ist es dann ein Wunder, wenn die Afrikaner nach Europa streben. Afrikanische Kinder graben mit blanken Händen seltene Erden aus den Bergwerken, ist es dann ein Wunder, dass die Kinder, die dabei nicht verrecken, nach Europa streben? Und was machen die Europäer, insbesondere die deutschen. Sie lassen diese Wirtschaftsflüchtlinge in nordafrikanischen Lagern verrotten und wenn sie aus diesen Lagern flüchten im Mittelmeer ersaufen. Oh Gott, es werden ja dann immer wieder 30 oder 60 gerettet und Ziehauf bis zum geht nicht mehr damit propagiert. Und ganz besonders die Deutschen lassen sich nicht nur von der Afd in diesen Ziehauf hineinziehen. Anstatt dass sie mit selbstbewusster Eigenverantwortung sich eine volksherrschaftliche Verfassung geben um mit diesem ganzen Dreck ein Ende zu machen, was dann auch den deutschen Bauern zugute kommen könnte

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