Südafrikas Präsident, Cyril Ramaphosa, kämpft im Mai um sein politisches Überleben.

Ein Vierteljahrhundert nach der „Befreiung“ von Südafrika, liegt die offizielle Arbeitslosenquote bei über 27 Prozent. Bei den unter 35-Jährigen liegt die Quote bei alarmierenden 53 Prozent – einer der höchsten weltweit.

Von Redaktion

Die schwarze ANC-Regierung schwört wiederholt – insbesondere während Wahlkampagnen – dass sie Arbeitsplätze schaffen wird, was ihr bisher nicht gelang. Offene Grenzen, Korruption und fast keine Rechenschaftspflicht, blühten seit 1994 in Südafrika. Zum ersten Mal enthielt das neue Manifest des ANC für die Wahlen am 8. Mai die Verpflichtung der Partei, die Flut von nichtregistrierten illegalen Einwanderern zu bekämpfen, berichtet das Portal „Freewestmedia„.

Die Partei sagt, sie werde „harte Maßnahmen gegen illegale Einwanderer ergreifen, die an kriminellen Aktivitäten im Land oder an grenzüberschreitenden Straftaten beteiligt sind. Einschließlich derer, die illegalen Handel betreiben und in Townships und Dörfern verfälschte Lebensmittel verkaufen.“

Bei seiner Rede im Moses Mabhida Stadium im Januar, sprach Präsident Cyril Ramaphosa über die Notwendigkeit eines „effektiven Grenzmanagements“. Das Ziel der Regierung sei es auch, die Arbeitslosigkeit bis 2020 um die Hälfte auf rund 14 Prozent zu senken. Dies ist jedoch „unwahrscheinlich“, so die Weltbank in einem Bericht von 2018.

Die massive Arbeitslosenquote hat die Apathie unter den Wählern angeheizt. Die Wahlkommission verzeichnete einen Rückgang der registrierten Wähler im Alter von 18 und 19 Jahren um 47 Prozent. Etwa zwei Drittel der neun Millionen Wahlberechtigten, die sich nicht registrieren lassen, sind unter 30 Jahre alt.

Mit niedrigeren Zulassungsstandards hat sich der Zugang zur Hochschulbildung erhöht, und die Zahl der Absolventen öffentlicher Universitäten hat sich von 92 874 im Jahr 2000 auf 203 076 im Jahr 2016 mehr als verdoppelt.

Das Entwicklungsprojekt Südafrika ist gescheitert

Der Internationale Währungsfonds senkte im April die prognostizierte BIP-Wachstumsrate Südafrikas für 2019 von 1,2 Prozent und verwies auf politische Unsicherheit bei Landbesitz, hohe Korruption und wiederkehrende Stromausfälle, was das Vertrauen der Anleger beeinträchtigte.

Neue Untersuchungen des Think Tanks, Eunomix Business & Economics haben gezeigt, dass Südafrika einer der stärksten ökonomische Rückgänge der letzten 12 Jahre erlebte. Ein Land, welches sich in keinem Krieg befand. Südafrika habe sich bei einer Reihe von sozialen, wirtschaftlichen und Governance-Maßnahmen stärker verschlechtert als jede andere Nation, die nicht in einen internationalen oder zivilen Konflikt verwickelt sei.

Nur konfliktreiche Länder wie Mali, die Ukraine und Venezuela hätten sich in den letzten zehn Jahren schlechter entwickelt als Südafrika, sagte Eunomix.

Ein Index der Indikatoren für Sicherheit, Regierungsführung, Wohlstand und Wohlstand zeigte, dass Südafrika im vergangenen Jahr, seit 31. 2006 auf Platz 88 von 178 Nationen gesunken war. Der Think Tank machte die vergangenen neun Jahre für die Verschlechterung von Korruption und politischen Lähmungen verantwortlich.

Ramaphosa, der am 8. Mai bei seinen ersten nationalen Wahlen konfrontiert ist, wird „aller  Wahrscheinlichkeit nach nur ein Präsident mit einer einjährigen Amtszeit sein“, sagte Eunomix-Chef, Claude Baissac. „Er begann mit einer sehr schwachen Wirtschaft, der schwächsten aller Präsidenten seit Mandela und er begann auch aus politischer Sicht mit einer recht schwachen Hand. Ramaphosa hat Landraub unterstützt, während Mandela eine florierende Wirtschaft von der ehemaligen Apartheid-Regierung geerbt hatte. Die Landwirtschaft des Landes hatte einen Schock erlitten, als Ramaphosa mit der Beschlagnahmung von weißem Land gedroht hatte“, sagte Baissac gegenüber Bloomberg.

„Das Entwicklungsprojekt ist gescheitert. Südafrika ist jetzt ein fragiler Staat, von dem erwartet wird, dass er noch schwächer wird“, so der Eunomix-Chef. Südafrikas staatliche Leistung erreichte 2007 seinen Höhepunkt. In diesem Jahr waren Wirtschaft und Regierungsführung am besten. Seitdem hat der Staat in allen wesentlichen Leistungsindikatoren einen kontinuierlichen Rückgang erlebt.

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3 KOMMENTARE

  1. Dazu sollte man die Entwicklung der Ethnien kennen, denn in Südafrika nehmen seit Jahren die Schwarzen permanent zu und liegen bei ca. 35 Mill. Einwohnern, während die Weißen rückläufig sind und zur Zeit noch bei 4,3 Mill. Einwohnern liegen und interessant ist die Tatsache, daß die Colorrierten zunehmen, also Mischungen zwischen Schwarz, Weiß und Gelb und unabhängig von der Unfähigkeit der schwarzen Regierung kann man hier auch erkennen, wo man sich eventuell Anleihen in Bezug auf die Vermischung eines Kontinents genommen hat und dabei spielt wirtschaftliche Vernunft wahrscheinlich keine große Rolle, es geht um Vermischung der Rassen zum Zwecke des Abbaus von Nationalstaaten und anhand dieses Beispiels können wir erkennen, wie es bei uns in 50 Jahren aussehen könnte, die Zahlen Südafrikas sprechen eine klare Sprache und wenn wir das wollen müssen wir diesem Beispiel nur folgen und dann gibt es bald keine weiße vorherrschende Rasse mehr in Europa und das ist sicherlich gewollt im Zuge des Globalismus des schnöden Mammons wegen.

  2. Arbeitslosigkeit und illegale Einwanderung ruinieren das Land!
    In welchem Land??
    Deutschland hat er sicher nicht gemeint!!

    Oder doch??!!!

  3. Machen wir uns nichts vor.
    Die Zeit ist die letzten einhundert Jahre viel zu schnell an den Wilden vorbei gerauscht. Daran ändern auch Jeanshosen mit T-Shirt und Sandalen nichts.
    Der aufrechte Gang allein reicht eben nicht aus, um als moderner zivilisierter Mensch zu bestehen.
    Afrika ist ein verlorener Kondinent und am Ende herrscht immer und überall Gewalt und Chaos.
    Selbst das Vorzeigeland Namibia ist auf dem besten Wege, die gleichen Fehler zu machen und viele Tendenzen prognostizieren vor allem der weißen Bevölkerung ähnliche Verhältnisse wie sie heute in Südafrika längst gemeiner Alltag sind.

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