Andrea Nahles - Bild: Flickr /Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Seit einem Jahr ist Andrea Nahles SPD-Vorsitzende. Doch die Lage für die einstige Volkspartei ist weiterhin schlecht. Die Europawahl wird zu ihrer Schicksalswahl.

Von Marco Maier

Andrea Nahles sollte die am Boden liegende SPD wieder voranbringen. Stattdessen dümpelt die ehemalige „Volkspartei“ weiterhin herum und wird in Umfragen sogar noch immer wieder von den Grünen überholt. Und bei der Frage nach der Kanzlerwahl? Selbst da kann sie weder Kramp-Karrenbauer noch Habeck das Wasser reichen.

Die politische Zukunft der für ihre rüde Ausdrucksweise bekannten Sozialdemokratin scheint ungewiss. Zwar gibt sie sich immer wieder kämpferisch, doch jede weitere Wahlniederlage ist ein weiterer Schwung der Säge an ihrem Stuhl. Gerade die Europawahl könnte ihr das politische Genick brechen.

Noch im Jahr 2014 konnte die SPD mit 27,3 Prozent der Stimmen (neben der AfD) ordentlich zulegen und sich den zweiten Platz hinter der Union sichern. Nun, 2019, droht ihr ein herber Absturz auf 18 Prozent und damit sogar der dritte Platz hinter Union und Grünen. Das wäre sogar noch weniger als die ohnehin schon miserablen 20,5 Prozent, welche die Sozialdemokraten 2017 bei der Bundestagswahl erzielen konnte.

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An der Parteispitze hat sie so keine Zukunft mehr. Nur will sich jetzt niemand so kurz vor der Europawahl noch verheizen lassen. Man wartet darauf, dass sie selbst den Rücktritt anbietet um nicht als „Königinnenmörder“ dazustehen und einer geschlagenen Parteichefin auch noch nachzutreten. Denn eines ist fix: mit ihr an der Spitze muss die SPD keinen Kanzlerkandidaten aufstellen. Und das können sogar schon die Grünen machen.

Doch wenn Nahles (vielleicht schon während der Sommerpause des Bundestags?) abtritt, steht unter Umständen auch die GroKo auf dem Spiel. Sollte ihr jemand aus dem linken Flügel nachfolgen, könnte die Halbzeitbilanz Ende des Jahres deutlich schlechter ausfallen.

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10 KOMMENTARE

  1. Nach allen Informationen zu ihrer Person und ihren Handlungen ist sie der Prototyp einer Fehlbesetzung und solange sich ein Staat noch solche Experimente leisten kann scheinen sie noch nicht begriffen zu haben um was es geht, nämlich um die Zukunft dieses Landes, welches von allen Seiten bedrängt wird und solche Leute sind geradezu kontraproduktiv, aber was kann man auch anderes erwarten, wenn man das gesamte Führungskader der Roten analysiert hat, da kommt nichts mehr und deshalb sind sie überflüssig wie ein Kropf und wir sollten es einfach mal andere probieren lassen, bis zum Beweis des Gegenteils.

    • Ich singe dann mal: „Ob Schwarz, ob Rot oder Braun – ich liebe alle Frauen.

      Angelika Merkel …. Andrea Nahles … oder Alice Weidel

      Fange vorne alle mit „A“ an – sind aber alles arme verwirrte Wesen.

  2. wenn die sich in die wüste verirren, gleich hinter denen n trupp zur kadaverbeseitigung schicken,verwerten kann das keiner mehr

  3. Nicht, dass jetzt noch welche vom Mitleid erfasst werden und in der Wahlkabine heimlich ein Kreuz bei der SPD machen.

  4. Na ja, Herr Maier, das wissen Sie aber besser. Die gesamte SPD – nicht die Personalie Nahles allein – gehört wegen Volksverrat aus dem Verkehr gezogen. Wer seine Wähler auf Jahrzehnte verarscht, nur um um jeden Preis an der Macht zu bleiben, hat nicht mal mehr in der wählbaren Parteienlandschaft etwas zu suchen. Gleiches trifft übrigens auf CDU und CSU zu!
    Der Status aller Parteien hier müsste übrigens vollkommen neu festgelegt werden, vorzugsweise durch deren Kritiker, um solche Sabotageeaktionen wie die von Merkel, Seehofer, Nahles und Gabriel, den Grünen und tlw. den Linken usw. künftig zu unterbinden.
    Dazu gehört auch eine Vergangenheitsbewältigung ,mit einem Tribunal!
    Und eine künftig stärkere Rolle der Zivilgesellschaft, ausgeschlossen Antifa, Transatlantiker und die Sorostruppe!
    Die Lehrpläne in Schulen haben das derzeitige Desaster als warnendes Beispiel zu reflektieren.

    • Mit dem letzten Satz schießt du dir doch selbst ins Knie. Gerade in den Schulen werden die Kinder doch zu willfährigen Autoritätsmitläufern erzogen, und dort von Staatsbeamten zur Unfähigkeit konditioniert später im echten Leben jemals eigene Entscheidungen zu treffen. – Die fatale Indoktrination fängt doch schon im Kindergarten an.

  5. Allein mit der Androhung, anderen in die Fresse zu hauen, mag man vielleicht Likes der Antifa einsammeln können. Als Führungskraft ist man mit solchen Aussagen nicht tragbar. Abgesehen davon, welche Erfolge hat sie nach eineinhalb Jahren denn vorzuweisen ?
    Genau das ist sie. Eine Null.

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