George Soros und Viktor Orban. Bild: Collage aus Flickr / Niccoló Carranti CC BY-SA 2.0 (Soros) und Flickr / EPP CC-BY 2.0 (Orban)
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Trotz des Drucks der Europäischen Kommission, ist Ungarn weiterhin nicht bereit, die Regeln für die internationale Universität des US-Milliardär George Soros, zu lockern. 

Von Redaktion

Premierminister Viktor Orbán, der offensichtlich mit der Europäischen Union große Probleme hat, wurde beschuldigt, die akademische Freiheit mit seinen neuen Hochschulregeln eingeschränkt zu haben, berichtet das Portal „Voice of Europe„. Sie würden mit diesen Gesetzen – laut Aussage der Soros-Uni „Central European University (CEU)“ – aus dem Land gedrängt.

„In unserer Kernansicht ändert sich nichts“, sagte der Regierungssprecher gegenüber Reuters. „Wir werden die Gesetze und Bestimmungen, die die Hochschulbildung in Ungarn regeln, nicht ändern. Wir arbeiten immer noch auf dieser Basis.“

Die von Soros gegründete „Central European University“ wird ab September einen Teil ihrer Geschäftstätigkeit nach Wien verlegen, denn dort habe George Soros selbst beim österreichischen Bundeskanzler, Sebastian Kurz, interveniert und auch der Regelung betreffend, dürfen in Österreich US-amerikanische Uni-Abschlüsse ausgestellt werden.

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Kein Wunder, denn Österreich gilt längst nur mehr am Papier als „Neutral“. Es gehört insgeheim den transatlantischen Bündnis an und ist ebenfalls sehr empfänglich für alles was mit Soros in Verbindung gebracht wird.

Der Streit zwischen Soros und Orbán war eines der Hauptthemen, warum die europäische Volkspartei (EVP) und Orbáns Fidesz, sich vor den Wahlen zum Europäischen Parlament auf eine Suspendierung einigten.

Auf Initiative von Manfred Weber, dem führenden Kandidaten der EVP, der höchstwahrscheinlich nach den Wahlen im Mai die EU-Kommission anführen wird, traten die bayerische Landesregierung und die Technische Universität München zur Unterstützung an. Mit drei neuen Professuren und neuen Kursen zur Erweiterung des Unterrichts der CEU würden sie der CEU einen Weg für internationale Abschlüsse eröffnen.

Regierungssprecher Kovacs machte auch deutlich, dass die bayerische Beteiligung zwar willkommen sei, jedoch zu keinerlei rechtlichen Änderungen führen werde. Die Regierung sei „bereit, die Möglichkeit zu prüfen, wonach Diplome welche in den Vereinigten Staaten und in Deutschland anerkannt werden, auch in Ungarn ausgestellt werden können“, sagte Balazs Orbán, Staatssekretär im Stab des Premierministers. Er wiederholte jedoch, dass alle Universitäten das ungarische Recht einhalten müssen.

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7 KOMMENTARE

  1. Man kann mit Bewunderung nach Ungarn blicken.
    Und unsere Banausen meinen immer noch wählen gehen bringt nichts.
    Die Politischen Wege des deutschen Sprachraums gepflastert mit Dummköpfen.

    • Bewundern Sie in Ungarn die Zahl der Menschen, die pro Jahr als Obdachlose erfrieren, nämlich an die 150? Das Durchschnittseinkommen von umgerechnet 700 Euro, bei Mieten wie bei uns? Bewundern Sie die Zahl der Delogierungen von alleinerziehenden Müttern? Bewundern Sie, dass Menschen ab 72 keine teure medizinische Behandlung bekommen, sondern man sie im Fall, dass sie Krebs haben, einfach sterben lässt?

      • @Anonymus
        Ungarn ist IWF frei. Dafür sollte man gerne Opfer bringen.

        Die Gutmenschen in Deutschland erleben gerade, wie die Mieten infolge des Hereinwinkens der staatlich unterstützten Wirtschaftsflüchtlinge steigen und steigen.
        Von diesem Beschleunigungsfaktor ist Ungarn, solange die Immigranten draußen gehalten werden kann, noch ausgenommen.

        Dem Krebs kann keiner auf der Welt auch mit teuren Behandlungen entkommen, bestens den Wink aus dem Jenseits aufschieben.
        Mit Vorbehalt: Nachrichten lassen aber immer wieder aufhorchen. Naturheil Methoden sollen Erfolge verbuchen.
        Also fleißig Tee`s trinken, kostet nicht viel.

        Fazit. Ein Jammern auf verwöhntem Niveau sucht Schuldigen.
        Jene Ungarn, die ihren Hintern ins Ausland bewegen können und mit prallen
        Brieftaschen eine hohe Kaufkraft zuhaus vorliegend haben, erwähnen sie nicht.

      • was erzählen sie für einen unsinn. hoffentlich glaubt das keiner. in bin oft in ungarn, mit ihrem gelabere beleidigen sie das ungarische volk.

  2. Wer sich hier in der EU nicht untertänig den Befehlsträgern verhält wird niedergemacht!
    Und dies mit ALLEN Mitteln.

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