Matteo Salvini traf letzten Freitag in Paris mit der französischen Marine Le Pen zusammen, um ein gemeinsames Vorgehen bei den Europawahlen zu diskutieren.

Von Redaktion

Der Vorsitzende der LEGA, Matteo Salvini, der zugleich auch Innenminister Italiens traf mit der Parteichfin des Rassemblement National, Marine Le Pen zusammen, berichtet das Portal Freewestmedia. Das Treffen soll herzlich ausgefallen sein – kein Wunder man verstehe sich schließlich politisch und auch menschlich ausgezeichnet. Diskutiert wurde über Migration, über die politische Situation im Allgemeinen und natürlich auch über die bevorstehenden Europawahlen im Mai.

Die beiden Parteivorsitzenden diskutierten über die Möglichkeit einer gemeinsamen Kundgebung, um die Kampagne für die Europawahlen abzuschließen. Bei dieser gemeinsamen Veranstaltung würden sie „den Beginn eines neuen Europas anzukündigen“. Salvini sieht in Le Pen die wichtigste Verbündete in Frankreich.


Am Freitag sagte Le Pen: „Ich mache einen Unterschied zwischen der Europäischen Union und Europa. Ich wünsche mir für eine europäische Organisation, dass sich die Nationen in einer Reihe von Themen einig sind, aber ohne eine Kommission, die die Gesetzgebungsinitiative verfolgt und sich aus Leuten zusammensetzt, die nicht gewählt sind.“ Frankreich sei ihrer Ansicht nach nicht multikulturell, obwohl die Sozialdemokraten versuchen würden, das französische Volk durch Masseneinwanderung zu durchsetzen.

Salvini sucht vor den Europawahlen im Mai auch Allianzen mit anderen souveränistischen Parteichefs und Gruppen, darunter ebenfalls der ungarische Viktor Orban, die Alternative für Deutschland (AfD) und die polnische Partei für Recht und Gerechtigkeit (PiS).

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Präsident Emmanuel Macron hat bei den bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament den Kampf gegen die Nationalisten wie Salvini und Le Pen gelobt. Salvini aber schien von Macrons Bemühungen nicht beeindruckt zu sein: „Ich habe Macron noch nie getroffen. Wir haben unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche Interessen.“

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3 thoughts on “Salvini und Le Pen: Treffen für den Neustart Europas”

  1. Die Europawahl ist ja garnicht demokratisch. Alles Lug und Trug von gaaanz oben.
    In einer demokratischen Wahl gelten alle abgegebenen Stimmen gleich viel. Aber nicht in diesem kommunistischen Debattierverein. So hat Deutschland mit fast 83 Mio Einwohner 96 Sitze. Ergibt einen Sitz pro 860.000 EW.
    Aber Lettland mir 2 Mio EW kriegt 8 Sitze, das ist ein Sitz für 250.000 EW.
    Und Malta mit 430.000 EW hat 6 Sitze, also ein Sitz für 72.000 EW! Somit gilt eine Stimme eines Maltesers 12 MAL so viel wie die eines Deutschen! Ich finde, das ist seeehr gut getroffen, wenn man den Intellekt der Wähler mit in die Berechnung einbezieht. „Wir faffen daf!“

  2. Nichts gegen die neue Rechte in Europa, schon allein um den Linken etwas entgegen zu halten, aber bei Le Pen kräuseln sich einem die Nackenhaare, denn sie versteht unter Nationalismus etwas ganz anderes und versucht mit dieser Tour ihre Wähler bei der Stange zu halten, nämlich Frankreich zuerst und wo ist sie denn im Kampf der Gelbwesten gegen das Etablishment, das ist vorwiegend ihre Klientel und hier kann man klar erkennen, was sie eigentlich vor hat, dabei sind ihre Wähler nur das Vehikel um an die Macht zu kommen und das würde zu großen Verwerfungen in ganz Europa führen und der Erzfeind links des Rheines wäre dann auch ganz schnell wieder an die Wand gemalt und Napoleon läßt grüßen in neuem weiblichen Gewande, aber in der Sache ganz bewußt und auch mit der nötigen Härte, wenn es sein m

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