Friedrich Merz. Bild: Screenshot Youtube.com

Ex-Unionsfraktionschef nennt Schwarz-Gelb nicht die allein denkbare Kombination. Ein Freund von einer GroKo ist Merz dennoch nicht.

Von Redaktion

Der CDU-Politiker Friedrich Merz sieht die FDP nach wie vor in einem „Dilemma“. Vor dem Bundesparteitag der Liberalen sagte Merz der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Bislang ist den Liberalen der Beweis nicht gelungen, dass man sie wirklich braucht.“

Das Problem der Freidemokraten sei, dass sie ihre „Unverzichtbarkeit im deutschen Parteienspektrum nachweisen müssen“, obwohl sie in Berlin nicht in der Regierung und nicht die stärkste Oppositionspartei im Bundestag seien. Nach Auffassung des früheren Unions-Fraktionschefs ist die FDP „ein möglicher Partner“ der Union, aber Schwarz-Gelb sei nicht die alleinige denkbare Kombination.

Alle Parteien der politischen Mitte müssten grundsätzlich miteinander koalieren können, betonte Merz. Die Jahre, in denen die Union mit den Liberalen regiert hätten, seien allerdings „gute Jahre“ gewesen.

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Den FDP-Ausstieg aus den Sondierungen über ein Jamaika-Bündnis mit Union und Grünen Ende 2017 nannte er „damals wie heute sehr bedauerlich“. Es sei schade, dass dieses Bündnis nicht zustande gekommen sei, unabhängig von der Frage, welcher der beteiligten Unterhändler den größeren Anteil am Scheitern der Verhandlungen hatte.

„Klar ist: Hätte es funktioniert, wäre uns eine erneute Große Koalition erspart geblieben“, betonte der Wirtschaftsjurist.

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3 KOMMENTARE

  1. Wenn er zur politischen Mitte auch die grünen Marxisten zählt, dann kann man ja heute schon erahnen wo es tendenziell hingeht und die schrecken vor nichts zurück um an der Macht zu bleiben, das soll aber alle echten Konservativen nicht entmutigen, denn noch haben sie eine Alternative und ist nach den Ost -und Europawahlen Merkel nicht mehr zu halten, werden die Karten neu gemischt und eine Koalition mit Grün stärkt die AFD erst recht und damit tun sie sich keinen Gefallen, denn diese Koalition ist widernatürlich und wird auch langfristig nicht zum Erfolg führen, denn die neue Rechte wird stärker und stärker und die Wahrscheinlichkeit daß sie das gleiche Schicksal wie die Democrazia Christiana erleiden ist sehr groß, darüber sollten sie sich schon heute im Klaren sein.

  2. Die FDP braucht niemand und hoffentlich fliegt sie bei der nächsten Bundestagswahl gleich wieder raus. Idealer Weise bekommt sie schon mal was bei der anstehenden Europawahl eins auf die Zwölf. Freu mich schon auf die dummen Gesichter.

  3. Das Wahlergebnis gibtjedesmal Aufschluss über den Prozentsatz an grassierender Dummheit und dr Anzahl von Pseudounternehmern.
    Teures Parlamentarisches Hobby.

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