Pflanzen erobern die Sahara zurück.

Der globale Klimawandel lässt die Erde ergrünen. Auch die Sahara breitet sich nicht mehr aus, sondern wird zunehmend von Pflanzen zurückerobert. Wir sollten die Chancen nutzen.

Von Marco Maier

Seit Anbeginn ihrer Existenz kennt unsere Erde einen steten Klimawandel. Eiszeiten und Warmzeiten wechselten sich stets ab und so betrachtet befinden wir uns derzeit eigentlich in einer kühleren Phase unseres Planeten. Eine weitere Erwärmung – egal wie groß man den menschlichen Einfluss darauf auch einschätzt – der durchschnittlichen Temperaturen bedeutet eigentlich nur eine Normalisierung.

Mit dem Anstieg des Kohlendioxids in der Atmosphäre geht jedoch auch eine „Ergrünung“ der Erde einher. Immerhin sorgt die Photosyntese dafür, dass die Pflanzen aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 wachsen und gedeihen und dafür den für uns lebenswichtigen Sauerstoff herstellen. Aber nicht nur das: auch die Wolkenbildung wird beeinflusst.

Eine höhere Durchschnittstemperatur sorgt für mehr Verdunstung und damit auch für mehr Wolken und mehr Regen. Hinzu kommen Veränderungen bei den Luftströmungen, so dass bislang trockene Gebiete – wie zum Beispiel die Sahara – mehr Regen abbekommen und wieder ergrünen. Satellitenbilder zeigen diese Entwicklung auch deutlich auf. Selbst der „Spiegel“ berichtete im Jahr 2016 davon. Aber das war noch vor dem Greta-Hype und spielt heutzutage keine Rolle mehr.

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Das ist natürlich ein Lichtblick, gerade für diese Gebiete. Andererseits werden andere Regionen deutlich mehr Wetterextreme erleben: Dürreperioden, enorme Regenfluten, Wirbelstürme… Doch damit können wir uns auch arrangieren. Immerhin hat die Menschheit schon früher Klimakatatrophen überstanden.

Anstatt sich ohnehin weitestgehend sinnlosen Maßnahmen zur Verlangsamung des Klimawandels hinzugeben sollte sich die Menschheit lieber darauf konzentrieren, damit umzugehen lernen. Und: wir können auch die Chancen nutzen, die damit einhergehen, wie zum Beispiel die zunehmende Rückeroberung der Sahara durch die Pflanzenwelt auch für die Landwirtschaft nutzbar zu machen.

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3 KOMMENTARE

  1. Das Klima und seine Folgen ist das eine, die Auswirkungen so oder so sind die andere Seite der Betrachtung und letztes Jahr hatten wir weltweit wegen Dürren ca. 6% geringere Ernteerträge und sind somit fast am Limit der Versorgung angelangt und das bei ca. 7 Mill. Erdenbürgern und man muß kein Prophet sein um vorherzusagen, was bei 14 Mill. Menschen erfolgt und das dann bei weiterem Temperaturwechsel, egal ob nach oben oder unten, dann ist das Chaos vorprogrammiert und bevor sich man Gedanken darüber macht, wo man noch die Erträge ausbauen könnte, wäre die mindeste Forderung, daß sich die Vermehrung der Menschheit stark verlangsamt, denn das wird uns auf Dauer zum Verhängnis werden, denn dieser Planet ist ausgelegt für eine bestimmte Anzahl von Individuen, der Fläche nach betrachtet und alles was darüber hinausgeht, wird sich selbst vernichten, so ist die Natur halt angelegt und wer dagegen verstößt wird dafür mit einem kurzen Leben zahlen müssen und nicht mehr davon ausgehen können, auf dieser Erde wohlgenährt und unbeschadet 80 Jahre zu verbleiben, das funktioniert dann nicht mehr und viele wissen es und werden trotz Mahnung nicht gehört, bis zum bitteren Ende.

  2. So seh ich es auch nur das Thema ist noch nicht angekommen.. Siehe förderung in Deutschland mit der elternauszeit ich hab keine Ahnung wieviel Paare deshalb Kinder Zeugen.. Ich gönne jedem eine Auszeit aus dem normalen Leben bin selber Rentner und kann natürlich nur positives berichten

  3. Das Märchen der Überbevölkerung! Die Landwirtschaft lohnt sich durch Anbau von Mais für Biogasanlagen.In den Gärten werden Pflanzen und kein Gemüse angebaut.
    Solaranlagen säumen die Äcker.Die Gewächshäuser sind leer der Anbau in unserem Scheinstaat lohnt sich nicht mehr. Die zeit wird kommen in denen man Hühner statt Modehunde hält.

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