Jean-Claude Juncker will den „Fake News“ bei den Europawahlen den Kampf ansagen. Dabei sagte er selbst, dass man in der Politik die Menschen belügen müsse. Sorgt sein „Ischias“-Problem für Realitätsverlust?

Von Michael Steiner

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, sagte noch im Jahr 2011 auf einer Abendveranstaltung: „Wenn es ernst wird, muss man lügen“. Auch hat er keine Scheu davor zuzugeben, dass die EU in der heutigen Form nur ein Elitenprojekt gegen die Mehrheitsbevölkerung ist. Trotzdem will den sogenannten „Fake News“ in Sachen Europawahl den Kampf ansagen.

„Wenn Regierungen Behauptungen über die EU oder die Kommission aufstellen, die der Wahrheit nicht entsprechen, dann müssen wir reagieren“, sagte Juncker den Funke-Zeitungen. „Ich werde das jetzt in den nächsten Wochen vor der Wahl auch selber machen: Ab Mittwoch nach Ostern wird zurückgeschossen.“

Dabei warnt er nicht nur Manipulationsversuchen von außen (darunter wie üblich Russland), sondern auch von innen. Zum Beispiel durch Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orban. „Ich sehe schon den Versuch, die Wahl zum EU-Parlament durch Manipulationen zu beeinflussen. Das kommt aus mehreren Ecken, nicht nur von Russland. Es versuchen auch Staaten innerhalb der Union, den Wählerwillen mit Fake News in eine bestimmte Richtung zu lenken“, so der Kommissionspräsident.

„Die ungarische Regierung behauptet auch, ich sei Schuld an der Spaltung von Ost und West in Europa – dabei hat die Kommission alles getan, um diesen Graben zuzuschütten“, sagte Juncker weiter.

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Allerdings verbreitet hier Juncker offenbar Fake News. Denn seit dem Ausbruch der Migrationskrise war es ja auch die EU-Kommission, welche die Verteilung von Migranten auf alle EU-Staaten vorantrieb. Und sie drohte Ländern wie Ungarn, Polen, Tschechien oder der Slowakei mit Sanktionen, weil diese sich dem Brüsseler Diktat nicht beugen wollten. Sein „Ischias-Problem“ scheint auch Auswirkungen auf seine Urteilsfähigkeit zu haben und zur Realitätsverweigerung zu führen.

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5 thoughts on “Juncker im Kampf gegen „Fake News“”

  1. Der oberste Tugendwächter wieder mal in Aktion, insbesondere dann, wenn es um eigene Interessen geht und er sollte mal zur Kenntnis nehmen daß Wahrheit ein großes Wort ist und nur Bestand hat, wenn man sich selbst auch daran hält und nur die Unwahrheit erzeugt Mißtrauen und Druck, denn der Wahrhaftige wurde in der Regel selten angezweifelt, siehe Gandhi, aber der Unwahrhafte erzeugt geradezu Gegenwehr und von der Sorte haben wir zwischenzeitlich leider zu viele und deshalb auch die Unruhe und große Zweifel am Wahrheitsgehalt spezieller Zeitgenossen, das läßt sich nicht verhindern, es sei denn, man verhält sich entsprechend.

  2. es zeigt die inzwischen schon offensichtliche Verachtung der Kloaken (ELITEN) für die Völker. Ein heuchelnder, lügender, offensichtlich geistig schwerst eingeschränkter alter Mann, mit einem für jeden ersichtlich massiven Alkoholproblem, wird als EU-Pausenclown eingesetzt und niemand nimmt daran Anstoß. Wieviel „Diäten“ „Schweigegeld“ müsste man diesen EU Abartigen bezahlen, das sie einen verurteilten pädophilen Kriminellen als Präsidenten aktzeptieren würden? an all den anderen psychophatischen Abschaum will man garnicht denken der da noch kommen könnte…. Caligula 2020

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