Eigentlich wurde für das Jahr 2019 ein Wirtschaftswachstum von 1 Prozent erwartet, nun wurde die Prognose auf Plus 0,2 Prozent gesenkt. Das ist kein gutes Zeichen.

Von Marco Maier

Die italienische Regierung ging bislang von einem Wirtschaftswachstum von einem Prozent für das laufende Jahr aus. Doch nun verabschiedete das Kabinett in Rom am Dienstag das sogenannte Wirtschafts- und Finanzdokument (DEF), in dem die Finanzziele festgelegt werden und auch die Wirtschaftsleistung des Landes berücksichtigt wird.

Das Ergebnis: nur noch 0,2 Prozent Wachstum für 2019, auf dem die Finanzplanung der Regierung für den Haushaltsentwurf 2020 basiert. Für das nach wie vor von der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008/2009 betroffene Land sieht sich nun mit weiteren Problemen konfrontiert, zumal auch die Konsolidierung des schwer verschuldeten Staatshaushalts nicht gelingt.

So rechnet man in Rom für dieses Jahr mit einem Haushaltsdefizit von 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung, obwohl man sich gegenüber der EU-Kommission verpflichtet hatte, ein Defizit von 2,04 Prozent einzuhalten. Allerdings habe man mit der Europäischen Kommission eine gewisse Flexibilität vereinbart, so dass man die EU-Regeln wohl nicht verletzen werde.

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4 thoughts on “Italien: Geringeres Wachstum als erwartet”

  1. Die Italiener und natürlich auch die meisten europäischen Staaten kommen nicht mehr hoch, sie haben das Ende der Fahnenstange erreicht und das auch durch eine fahrlässige Politik und auch durch den geringeren Ergeiz und die gleichzeitige Verlagerung von Know How in andere Staaten außerhalb der EU und damit haben sie wichtige geistige Resourcen offenbart, wo man früher mit äußerster Geheimhaltung sein Rezept bewahrte um daraus Kapital zu schlagen und die neuen Mitbewerber machen dies und wir waren so dämlich und haben uns nicht nur unter Wert verkauft, sondern auch noch die anderen an unserem Vermögen teilhaben lassen, was uns nun zum Verhängnis wird und wer meint, das es hier noch aufwärts geht, der hat die Sinnentleerung, den Willen und die frühere Perfektion nicht gekannt, das ist alles flöten gegangen und wir nähern uns unserem Ende zu, das mußten andere Hochkulturen auch bitter erfahren.

  2. Markus Krall schreibt in seinem letzten Buch, Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen, dass Italien pleitegeht und gleich den Euro entsorgt. Die folgende „Diskontinuität“ könnte die schwerste der bisherigen Menschheitsgeschichte werden. Das datiert er auf 2020. Wer jetzt noch Geld auf irgendeiner Bank rumliegen hat, ist selbst schuld…
    Ein „Schwarzer Schwan“ wird ein nicht vorhergesehenes, oder nicht vorhersehbares Börsenereignis genannt.

  3. Wer ist Krall?
    Deutsche Platzhirsch-Denke.

    Bisher haben es die Italiener immer wieder geschafft den schwarzen Peter anderen zuzuschieben;
    man beleuchte nur mal den 2. WK;

    das wird diesmal nicht anders sein.
    Die Deutschen kann man gleich auf die Verliererliste setzen. „Deutsche“ Politik heute ist noch um etliches tollpatschiger als 1946 und die Zeit danach über Ende fuffziger Jahre hinaus;
    ich spreche die deutsche Interessens Vertreter für ihr eigenes Volk an.
    Bewertung:
    Politik der Dämlichkeit mit einer Krone über dem Haupte.

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