Für wen Elmar „Brocken“ tatsächlich im EU-Parlament gesessen ist – als Lobbyist oder als Vertreter der Bürger seines Landes – darüber darf man spekulieren. Mit Brok geht zumindest ein großer Transatlantiker. Ob das aber auch ein Verlust ist?

Von Redaktion

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat den aus dem Europaparlament ausscheidenden Parlamentarier Elmar Brok als „Vordenker Europas“ gewürdigt. In einem Gastbeitrag für die heute Montag erscheinende Tageszeitung „Neue Westfälische“ schreibt Juncker weiter: „Mit Elmar Brok verlässt nicht nur ein enger Freund das Europäische Parlament, sondern auch ein europäisches Urgestein.“

Juncker sagt zum Wirken des dienstältesten Europaabgeordneten: „Seine Brückenbauer-Qualitäten haben ihn zu einem der prägenden Außenpolitiker der Europäischen Union gemacht.“ Den Weggang Broks bedauert Juncker sehr: „Elmar Broks Stimme wird im Europäischen Parlament sehr fehlen. Mit ihm verlieren Deutschland und Europa eine große Nummer auf dem internationalen Parkett.“

Juncker zeigt sich zugleich überzeugt: „Dass Elmar Brok mit dem Ende seines Parlamentsmandats aber die europäische Bühne verlässt, bezweifle ich. Seine Stimme werden wir weiterhin hören. Und wir werden sie weiterhin brauchen.“

Der Bielefelder Brok, der der EVP-Fraktion im Europaparlament seit gut 39 Jahren angehört, wird mit Ablauf der aktuellen Legislaturperiode aus dem Parlament ausscheiden.

Und das ist auch gut so, im Alter von 73 Jahren soll sich Elmar Brok seinen Hobbys hingeben und jüngeren Personen seinen Platz im EU-Parlament überlassen. Was aber auch ein wenig schade ist, ist die Tatsache, dass Elmar Brok, den Einzug der AfD und auch die „Explosion“ des rechten Lagers im EU-Parlament, nicht live miterleben darf.

„Urgestein“ und „Vordenker Europas“, diese Bezeichnung würde übrigens auch auf Juncker selbst zutreffen, nicht wahr? Jean Claude Juncker verabschiedet sich ebenfalls von der Bühne der EU-Politik. Hoffentlich hat der Herr Kommissionspräsident dann endlich Zeit, sein „Ischiasproblem“ auszukurieren. Prost!

Die beiden alten Herren, die immer für einen Lacher gut waren, werden uns garantiert sehr fehlen. Wir wünschen alles Gute. Arrivederci! Viszontlátásra! Aufwiedersehen! Goodbye!

3 COMMENTS

  1. Die oben können machen was sie wollen, was kratzt dies die Säue unten.
    Alles ein S.stall, Mist nicht nicht nur am Boden; die Wände besudelt bis in die Decke.

  2. Wen wundert noch irgend etwas? Bekam nicht Obama einen Friedensnobelpreis für NICHTS und war er es nicht, der mehr Drohnentote auf dem Gewissen hat, als beide Bush’s zusammen? Ist inzwischen jeder nachweislich Inkompetente in der Politik ganz oben mit dabei. Brok, die Bertelsmann Marionette, deren Lebensleistung bei 0,0 ist, ein Vordenker? Kann ein Goldfisch singen und eine Wanze Schach spielen? Wenn Brok ein Vordenker ist, dann einer jener, der ständig an sich denkt und damit beschäftigt ist, dass es ihm gut geht und besser als „Anderen“.

  3. Vermutlich ein Vasall eines der großen Lobbyisten und von jenen schon damals in weiser Voraussicht zur Wahrnehmung ihrer Interessen nach Brüssel geschickt und schwer vorstellbar, daß dann bei diesem persönlichen Werdegang plötzlich ein Umschwung erfolgte, zugunsten der konservativen Deutschen, im Gegenteil, hier wurde sicherlich nach Vorgaben derer gehandelt, die ihn in diese politische Position gebracht haben und vielleicht hatten antideutsche Gesellen mit ihren Helfershelfern Glück durch sein Wirken, die anderen aber sind wahrscheinlich durch den Rost gefallen und deswegen muß man ihm nicht nachweinen, denn er ist mit eines der Rädchen, die uns entnationalisieren wollen, die Gründe sind bekannt und trotzdem hat er sich einen Dreck darum geschert und war vermutlich einer der Lakaien der Mächtigen bis zum heutigen Tag und auf solche Typen können wir gerne verzichten, zumal ich im als Altersgenosse empfehlen würde, einmal aufzuhören, denn jeder kennt seine Schwächen und Stärken und die sind nicht ewiglich, es sei denn man hat nichts anderes zu tun.

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