Afrikanische Migranten. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Das Europäische Parlament hat sich mit einer beispiellosen Entschließung befasst, in der Reparationen für „Verbrechen“ gefordert werden, die in der Ära des europäischen Kolonialismus in Afrika begangen wurden.

Von Redaktion

In der vergangenen Woche stimmte die EU mit überwältigender Mehrheit einer Resolution zu, in dem „EU-Parlamentarier die EU und ihre Mitgliedstaaten auffordern, Maßnahmen zu ergreifen, um den strukturellen Rassismus, mit dem Menschen afrikanischer Herkunft in Europa konfrontiert sind, zu bekämpfen“, berichtet „Voice of Europe„.

Das Europäische Parlament fordert die EU, ihre Institutionen und nationalen Behörden nachdrücklich auf, „eine Politik gegen Rassismus zu entwickeln und die Diskriminierung in den Bereichen Bildung, Wohnen, Gesundheit, Strafjustiz, politische Partizipation und Migration“ zu beenden.

In der Pressemitteilung der Entschließung versuchen die Autoren, ihre regressive Gesetzesvorlage im Licht zunehmender afrophobischer Angriffe zu rechtfertigen. Die EU-Abgeordneten fordern auf, das rassistische, diskriminierende und fremdenfeindliche Leiden der Afro-Europäer anzuerkennen, einen angemessenen Schutz vor diese Ungleichheiten zu bieten, auch um sicherzustellen, dass Hassverbrechen untersucht, strafrechtlich verfolgt und bestraft werden“.

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„Darüber hinaus sollten Menschen afrikanischer Herkunft in den derzeitigen Finanzierungsprogrammen und im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (2021-2027) stärker berücksichtigt werden.“

Die Agenda geht sogar noch weiter. So soll die Rassenprofilierung beendet werden, weil „die häufige Verwendung von Rassen- und Ethnieprofilen bei der Strafverfolgung, bei Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung und Kontrolle der Einwanderung „zu zahlreichen gewalttätigen Zwischenfällen und Todesfällen führen würden, die während der Inhaftierung der angeblichen afrikanischen Kriminellen auftreten“. Diese Praxis muss beendet werden.

Das Sahnehäubchen dieser Resolution ist jedoch der Ruf nach Wiedergutmachung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Kolonialismus. „Die Entschließung soll die EU-Institutionen und Mitgliedstaaten ermutigen, Ungerechtigkeiten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die im Namen des europäischen Kolonialismus begangen wurden, anzugehen und zu korrigieren.“ Vorgeschlagen sind etwa Wiedergutmachungen wie eine öffentliche Entschuldigung und die Rückgabe gestohlener Artefakte an die Herkunftsländer.

„Das Parlament fordert die EU-Länder außerdem auf, ihre Kolonialarchive freizugeben, um so eine umfassende Perspektive auf Kolonialismus und Sklaverei in den Lehrplänen darzustellen“. Das würde eine noch stärker indoktrinierte Schuld im Bildungssystem gegenüber den Europäern bedeuten, weil an diesen Dingen im letzten Jahrhundert niemand mehr aus der heutigen Gesellschaft beteiligt war.

In der Entschließung wird auch behauptet, dass die in Europa lebenden Afrikaner „anhaltenden Diskriminierungen ausgesetzt sind und tief verwurzelten negativen Stereotypen unterliegen würden“. Es gebe Anzeichen dafür, dass „afro-europäische Kinder in der Schule niedrigere Schulnoten erhalten als ihre weißen Schulkollegen. Auch ihre Schulabbrecherquote sei erheblich höher.“

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18 KOMMENTARE

  1. Betrachten wir die Sache doch mal rein finanztechnisch. Der Staat erhält immer mehr „notwendige“, weil „humanitäre“, „moralische“ usw. Verpflichtungen gegenüber fremden Personen, Staaten, Organisationen. Die müssen natürlich bedient werden. Damit das auch richtig wirkt, wird ein komplexes Schuldgefühl erzeugt. Dabei kann gar nicht dick genug aufgetragen werden.

    Der Staat kann aber jetzt schon seine ureigenen Aufgaben nicht erfüllen. Also müssen Steuererhöhungen her oder Leistungsreduzierungen – am besten beides.

    Damit wird der deutsche Normalbürger weiter geschröpft, die Versklavung nimmt zu. Sehr viele merken das überhaupt nicht und bejubeln als Gutmenschen sogar noch derartige Entscheidungen.

  2. Was für ein geistiger dünnschiss…..
    als hätten wir keine anderen Probleme, jetzt noch Schuld auf uns laden, für etwas das vor hunderten Jahren war….

    Aber passt ja eh alles zum neuen Feindbild -> Der weiße Hetero Mann! Der weiße Cisgender!

  3. Die Leute wollen das. Ganz einfach; sie wollen das.
    Ob aus Dummheit, oder Ignoranz, sie haben bisher nicht dagegen gehalten.
    Wählen gehen wird zum Muss, um dieser Entwicklung die Stirn zu bieten.
    Wer zu Ende denken kann, dem muß bei der Besetzung des EU Parlaments schlecht werden.

    • Wer Wählen geht legitimiert diese Institution. Schriftlich. Mit Blankovollmacht, denn wer glaubt denn einem POlitiker was er im Wahlkampf „verspricht“?
      Nur Dummköpfe, weshalb ich immer wieder behaupte, dass die Demokratie die Diktatur der Dummen ist.

      • Dass Demokratie die Diktatur der Dummen ist, ist ein Slogan, der das Problem pauschal benennt, aber seinen ganzen Schichten dahinter nicht gerecht wird und zu saudummen Schlüssen führt, wie etwa nicht wählen zu gehen.
        Wo stünde Deutschland jetzt und morgen ohne AfD?
        Wo Italien ohne Salvin?- Bilanz eines Jahres 95% Invasoren-Rückgang.
        Wie stünde Ungarn jetzt ohne Orbam da?

        Wer nicht wählen geht, stellt sich ins Abseits und entrechtet sich die nächsten 5 Jahre das Wort zu erheben.
        Er hat anderen den Vortritt überlassen.

        • Glückwunsch, Sie haben es begriffen. Nur die Dummen geben ihre Stimme ab. Der Rest gebraucht sie, wenn er es will.
          Hintergrundinfos für jene, die noch ein Buch lesen können: „Sicher ohne Staat“, von Oliver Janich.

  4. 1. Die Britten haben das wohl schon länger gewusst. Auch daher der Brexit rechtzeitig! Denn die mit Ihren vielen Kolonien der Vergangenheit- das käme sie teuer zu stehen!
    2. Uns Deutsche wird es wieder am meisten treffen! Zwar nur kurze Zeit im Besitz von Deutsch Süd- West Afrika –usw. Dann kamen die Engländer und haben die uns weggenommen. Und obwohl viele Ureinwohner der Deutschen Kolonien noch heute uns Deutsche gerne wieder haben wollen— Deutschland wird in vorauseilendem Gehorsam gerne Zahlen. Wann fliegt Merkel wieder nach Afrika mit des Deutschen Scheckheft im Gepäck??
    Hierzu noch eine Bemerkung zu dem erneuten Stranden des Herrn Maas mit seinem Regierungsflieger in Amerika. Wieder hat er die Eröffnung der UN Sitzung verpasst! War es wieder der altbekannte Schlendrian in Berlin und im Besonderen der Flugbereitschaft?? Monatelang den Flieger generalüberholt und beim ersten Flug eine Reifenpanne?? Nach den vielen Häufungen in den letzten Monaten könnte auch der Verdacht aufkommen: Da sind Graf Staufenbergs Erben am Werk. Das hat 1944 nicht geklappt, und noch heute basteln sie so stümperhaft herum!!

    • Das Problem liegt im eigenen Hause. Solange sich eine Mehrheit mit Maas, Merkel und die ganze Clique solidarisieren sollen sie meinetwehgen ran genommen werden.
      Zahlen!!

  5. Deutschland hat nach dem 2. Weltkrieg die wenigen Kolonien verloren und im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarn haben sie sich noch vergleichsweise zivilisiert benommen von wenigen Ausnahmen abgesehen und wenn schon übergroße Schuld dann in diesem Fall beim Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien, Portugal und den Niederlanden suchen, denn die haben gehaust wie die Berserker und nun sollen sie mal Wiedergutmachung in Südamerika, Nordamerika, Afrika, Asien und Australien leisten, denn dort waren sie am Werke, nur wird das heute als Eroberung dargestellt, andere sagen Vernichtung und Ausbeutung, das wäre schon die bessere Bezeichnung, aber da es zum Teil bis heute anhält, kann man davon ausgehen, daß diese nur eine Scheindebatte sein wird und wenn man so will, dann kommen die zu uns um sich einen Teil zurückzuholen, leider im falschen Land, die anderen müßten im Asylstrom ersaufen, wir hatten relativ wenig in der Vergangenheit damit zu tun.

  6. Archeologen konnten nun nachweisen, dass der moderne Cro-Magnon die Neander auf übelste Weise rassistisch verfolgte und unterdrückte. In Brüssel ist man sich einig, eine Wiedergutmachung ist das Mindeste, was passieren muß. Im Neandertaler Gedenkjahr wird die europäische Bevölkerung dazu aufgerufen, auf jeglichen Komfort zu verzichten, nur noch selbsthergestellte Steinwerkzeuge zu benutzen und in Höhlen zu leben. Dies, so wird in Brüssel angenommen, hätte auch positive Auswirkungen auf den Energieverbrauch und damit die CO2-Bilanz. Anders als bei den Neandertalern sind allerdings offene Feuer nicht gestattet.

  7. Nicht zu vergessen: Deutschland muss unbedingt aufhören, Eltern mit Migrationshintergrund zu nötigen, um Entscheidungen im Sorgerecht zu beeinflussen.

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