Emnid: AfD verliert in Wählergunst

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Plenarsaal des Bundestags.

Nur noch 12 Prozent würden laut einer Emnid-Umfrage die AfD wählen. Die GroKo gewinnt wieder leicht hinzu. Sowohl Schwarz-Grün als auch Schwarz-Rot wären theoretisch möglich.

Von Redaktion

Von den 2.355 befragten Wahlberechtigten würden (nach Anwendung statistischer Mittel) derzeit zwölf Prozent die AfD wählen. Das ist der niedrigste von Emnid gemessene Wert der Partei in der Wählergunst seit mehr als einem Jahr. Offenbar scheint die Rechtspartei derzeit die Wähler nicht so anzusprechen wie andere Parteien.

Denn die Union kann um einen Zähler auf 31 Prozent zulegen, ebenso wie die SPD die nun auf 17 Prozent kommt, jedoch hinter den Grünen (18 Prozent) bleibt. Auf den Plätzen liegen die Linke mit neun und die FDP mit acht Prozent, während die sonstigen Parteien fünf Prozent für sich verbuchen können.

In Mandaten gesprochen würden sich wohl Schwarz-Grün und Schwarz-Rot ausgehen, da beide Varianten (unter Berücksichtigung der Schwankungsbreite) theoretisch eine leichte Mehrheit im Bundestag erreichen könnten.

4 KOMMENTARE

  1. Wozu muss man nach einer Umfrage für deren Auswertung „statistische Mittel“ Anwenden?
    Da genügt doch die einfache Prozentrechnung.
    Oder musste das Ergebnis statistisch „zurechtgebogen“ werden?

    • Jedes Meinungsforschungsinstitut „biegt“ sich die Zahlen zurecht, weil bei den geringen Samples die Demographie nicht wirklich abgebildet werden kann. Besonders deutlich wird dies z.B. bei „Civey“, wo man die Rohdaten und die angepassten Daten findet.

  2. Damit ich nicht falsch verstanden werde, wir brauchen eine Opposition wie die AFD, aber anders und bevor sie in ihrer Aufbruchstimmung den Zug der Zeit verpassen, sollten sie nicht nur Reden im Bundestag halten und Einsprüche einlegen, sie müßten sich anpassen, denn die Alten können sie ehedem nicht mehr von ihrer Ansicht abbringen, aber den Mittelbau muß man mit charismatischen Typen nach außen belegen, so eine Art Kurz aus Österreich, der könnte weiterhelfen, denn die alte Garde hat zwar Wissen und Verstand, das ist aber mit ihrer Wählerschaft nicht kompatibel und nur der Gedanke, Merkel muß weg, reicht eben nicht aus um neue Zielgruppen zu erreichen und so clevere Leute wie Sellner haben das erkannt und deshalb versucht man ihn auch mit allen unredlichen Mitteln auszuhebeln und wenn sie weiterkommen wollen, dann müssen sie einen Kurswechsel vornehmen, nicht nur angreifen und anklagen, sondern den neuen rechten Weg aufzeigen, ansonsten werden so so um die 10% herumdümpeln und das hilft niemand und deshalb neue aktive Jüngere an die Spitze, ansonsten können sie ihre seitherigen Erfolge nicht beibehalten, denn der Vorsitz der Partei ist nicht gerade zukunftsweisend, das haben andere zwischenzeitlich in Europa erkannt und sich umgestellt und die SPD und CDU wird auch mit ihrem Personal baden gehen, das zieht heute nicht mehr und umso schlimmer ist die Situation bei den Blauen, wenn sie den staatstragenden Parteien nicht zuvon kommen.

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