Das Aufrüstungsprogramm für die Bundeswehr läuft an. Von der Leyen versorgt die Truppe mit neuem Kriegsgerät.

Von Michael Steiner

Die Bundeswehr erhält in diesem Jahr einiges an neuem Kriegsgerät. Damit will Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Ausrüstung der Truppe modernisieren und auch die NATO-Forderungen nach mehr Militärinvestitionen erfüllen. „2019 kommen 67 Schützenpanzer Puma, 51 Radpanzer Boxer, 16 Transportpanzer Fuchs, zwei Brückenlegepanzer Leguan, zehn Transporthubschrauber, sieben A400M, fünf Eurofighter, drei Marinehubschrauber Sea Lion, 3550 Nachtsicht-Brillen, eine Fregatte 125“, sagte von der Leyen der „Bild am Sonntag“.

Man modernisiere „eine über 25 Jahre kleingesparte Bundeswehr Schritt für Schritt. Der Nachholbedarf ist riesig“, so die Verteidigungsministerin weiter. Trotz der Ausrüstungsmängel zieht von der Leyen eine positive Bilanz ihrer bisherigen Amtszeit, in der sie innerhalb von fünf Jahren „mehr als 300 Panzer, 93 Hubschrauber, 1800 militärische Fahrzeuge, 26 Transportflugzeuge A400 M und 15 weitere Eurofighter“ angeschafft habe.

Doch das ist noch nicht alles. Neue Vertragsabschlüsse in diesem Jahr sollen dafür sorgen, dass die deutschen Soldaten neue Kampfanzüge, neue Helme und Rucksäcke erhalten. Man habe zudem ein großes Modernisierungspaket für den Leopard II unterschrieben, für das neue Mehrzweckkampfschiff seien die Bieter noch in dieser Woche „zum finalen Angebot aufgefordert“, zudem soll auch die Luftabwehr modernisiert werden.

Auch wenn eine Modernisierung der Ausrüstung der Bundeswehr dringend nötig ist, so stellt sich doch die Frage nach der Intention dahinter. Angesichts der aggressiven antirussischen Rhetorik in Washington, in der Brüsseler NATO-Zentrale und partiell auch in Berlin, muss man wohl davon ausgehen, dass das finale Ziel die Vorbereitung auf einen militärischen Konflikt mit Russland ist.

2 COMMENTS

  1. Uns Uschi sollte sich einmal mit der Anzahl von Panzern, Flugzeugen usw. vertraut machen, mit der einer ihrer Vorgänger Russland in die Knie zwingen wollte. Mit dem was sie hier vorschlägt ist bei Brest Endstation für ihre Sonntagssoldaten und deren Ausrüstung! Die tun mir jetzt schon leid!

  2. Das sind weder richtige Offensiv- noch Defensivwaffen. Man kann sie aber prima im eigenen Land einsetzen oder Nachbarstaaten zu Hilfe eilen, wenn die dortige Bevölkerung Unzufriedenheit bekundet.

    Wobei die Fregatte viele Seenotrettungen im Mittelmeer vornehmen kann.

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