Mike Pompeo. Bild. Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

Ein ehemaliger US-Regierungsvertreter aus der Bush-Ära wirft Außenminister Mike Pompeo vor, einen Krieg gegen den Iran vorzubereiten. Die Neocons würden die US-Sicherheitsinteressen gefährden.

Von Marco Maier

US-Außenminister Mike Pompeo bereitet „die Bühne für einen Krieg mit dem Iran“ vor, sagt ein Beamter aus der Bush-Ära und behauptet, er sehe das gleiche Muster, das sich vor der Invasion des Irak von 2003 entwickelte. awrence Wilkerson, der einst als Stabschef des ehemaligen US-Außenministers Colin Powell diente, äußerte sich diesbezüglich in einem Interview mit der Non-Profit-Nachrichtenorganisation The Real News Network.

„Ich betrachte die gleiche Spur, die gleich vor der Invasion des Irak im Jahr 2003 stattfand, und die gleichen Charaktere mit ein paar neuen zusätzlichen, die diesen Weg tatsächlich vorbereiten“, sagte er. Das heißt: er hält eine False-Flag-Operation oder die Nutzung falscher Anschuldigungen in Sachen Nuklearprogramm für wahrscheinlich, welche schlussendlich zu einem Invasionskrieg führen.

Pompeo wurde kürzlich vom republikanischen Senator Rand Paul, dem Sohn des libertären Präsidentschaftskandidaten und Ex-Senators Ron Paul, vor einem Krieg mit dem Iran gewarnt. Dabei erinnerte er ihn daran, dass er ohne die Zustimmung des Kongresses keine „Erlaubnis“ dafür habe. Dennoch könnte der neokonservative Kriegstreiber noch eine Genehmigung des Kongresses von 2001 – Genehmigung für den Einsatz militärischer Gewalt gegen Terroristen (AUMF) – nutzen, um einen Krieg mit dem Iran zu beginnen, indem er Teheran unbegründet mit den Terroranschlägen vom 11. September verbindet.

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„All dies sind Bausteine, und ich denke, die AUMF ist der letzte Baustein, um einen Krieg mit dem Iran und den Einsatz militärischer Gewalt gegen den Iran vorzubereiten“, sagte Wilkerson und bezeichnete einen solchen Schritt als „absurd“. Ursprünglich vom Kongress zur Bekämpfung von Terroristen herausgegeben, wurde die AUMF trotz der Rolle der Saudis bei den Anschlägen nie gegen Saudi-Arabien eingesetzt.

Der ehemalige Stabschef Powells beklagte sich ferner darüber, dass US-Präsident Donald Trump sich nicht mit den aktuellen Angelegenheiten auseinandersetzt und wie Kriegstreiber wie der nationale Sicherheitsberater John Bolton das zugunsten des israelischen Regimes nutzen.

„Wir handeln jetzt unter Präsident Trump und Gott weiß, ob er weiß, was passiert, weil das meiste davon von John Bolton inszeniert wird“, sagte er. „Wir arbeiten auf eine Weise, die den nationalen Sicherheitsinteressen der USA und letztendlich den langfristigen Interessen Israels in der Region schadet, sie schädigt“, beklagt er sich.

Der Politiker wies die Behauptungen der Trump-Regierung zurück, dass der Iran den Terrorismus unterstützt, und bezeichnete Saudi-Arabien als den „größten staatlichen Sponsor des Terrorismus“ der Welt.

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5 KOMMENTARE

  1. Merkel im Geldwäscheskandal verwickelt ???
    Aber warum kann man die Seite bei Contra nicht aufrufen ?
    Begründung : Fehler, die Seite existiert nicht….?
    Gleiche Problem bei Smopo.ch

    • ….ein missglückter Artikel, der nicht der Wahrheit entspricht …deshalb wurde er nach dieser Erkenntnis gelöscht um ihn nicht weiterzuverbreiten. Contra ist kein FakeNews-Produzent , sagt die Redaktion

  2. Trump hat sich mit dem „Vorhaben“ in Washington DC aufzuräumen, gewaltig verhoben. Nun steckt er selbst bis Oberkante Unterlippe in dieser Kloakengrube. – Wenn er nicht erschossen werden will, muss er bis zum Ende seiner Dienstzeit ganz brav sein und keine Wellen machen. – Aber er hat ja mit der Pflege seiner Frisur genug zu tun. Damit wird jedenfalls seine Haarpracht in die Geschichte der Welt eingehen.

    Mehr war von dem seit Anfang an ohnehin nicht zu erwarten.

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