Bild: Flickr / Metropolico CC BY-SA 2.0

Die Abschiebungen von Afghanen in Charterflügen kommen den Steuerzahler teuer zu stehen. Mehr als 10.000 Euro wurden pro Abgeschobenen verrechnet.

Von Michael Steiner

Die AfD wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele Afghanen seit Ende des Abschiebestopps in ihre Heimat zurückgeführt wurden und wie viel Geld dies gekostet hat. Das Ergebnis: Mit 22 Flügen (deren Charter 5,5 Millionen Euro kostete) wurden seitdem 533 Afghanen abgeschoben. Und das sind nur die Flugkosten.

Denn insgesamt waren auch 1.470 Begleiter mit an Bord. Auch für diese muss der Steuerzahler zusätzlich aufkommen, da diese auch entsprechende Zulagen für die langen Flüge erhalten. So viel wie pro Kopf aufgewendet wurden muss man nicht einmal für einen Business-Class-Flug berappen.

Die Zahl der freiwilligen Rückkehrer nach Afghanistan sank von 3.319 im Jahr 2016 auf 1.118 im darauf folgenden Jahr. Vorläufige Zahlen aus dem Jahr 2018 weisen nur noch 401 Rückkehrer aus. Es ist davon auszugehen, dass es in diesem Jahr nicht besser wird.

Loading...

Der AfD-Abgeordnete René Springer verwies gegenüber der „Rheinischen Post“ darauf, dass mit deutscher Unterstützung rund eine Million Afghanen aus Pakistan und Indien in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Dagegen habe sich die Zahl der Afghanen in Deutschland nach Regierungsangaben seit 2011 von 56.563 auf 257.111 mehr als vervierfacht. Die Bundesregierung setze angesichts der Zahlen der Rückkehrer aus Deutschland „offensichtlich die falschen Prioritäten“, sagte Springer.

Loading...

4 KOMMENTARE

  1. Was für Umstände.

    Verpflegungsbeutel aushändigen, eventuell Wundpflaster für Blasen an den Füßen beifügen, anhand des Sonnenstandes die Marschrichtung anzeigen und dann ab. Schließlich haben sie den Weg hierher auch allein gefunden. Pässe brauchen sie nicht, sie werden ja noch wissen wo sie ihre Original-Dokumente verbuddelt haben.

  2. Nur ein weiterer (Durchschnitts-) Kostenblock, pro abgeschobenen Afghanen, von der Gesamtrechnung. Mittlerweile gibt es (Durchschnitts-) Kostenrechnungen über jeden Neumigranten seit 2015 pro Jahr die nicht abgeschoben werden. Da spricht man im Moment von ca. jährlichen Kosten über ca. 55 Mrd. € für alle Staatshaushalte von Bund , Ländern und Gemeinden ohne die Einbeziehung der Kosten von anderen Trägern wie z. B. Krankenkassen etc.. „Das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung kalkuliert mit bis zu 55 Milliarden Euro pro Jahr. (Stand 2017) Zum Vergleich: Mit dieser Summe müssen die Bundesministerien für Verkehr (27,91), für Bildung und Forschung (17,65) sowie für Familien, Frauen, Senioren und Jugend (9,52) in diesem Wahljahr zusammen auskommen. Oder anders ausgedrückt: Legt man die Kalkulation von Minister Müller zugrunde, so kostet jeder Schutzsuchende in Deutschland 2500 Euro pro Monat. Das entspricht der Steuerlast von zwölf Durchschnittsverdienern (3000 Euro pro Monat, Steuerklasse III); oder der von fünf Singles (Steuerklasse I) in dieser mittleren Einkommensklasse. Für einen unbegleiteten jugendlichen Migranten werden sogar bis zu 5000 Euro im Monat veranschlagt. Inzwischen (nanu) behauptet kein Ökonom oder Manager mehr, dass die massenhafte Zuwanderung für den deutschen Staat ein Segen sei. Im Gegenteil: Wegen des geringen Bildungsniveaus kalkuliert der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen, «dass jeder Flüchtling in seiner Lebenszeit per saldo 450 000 Euro kostet». Bei zwei Millionen Zugewanderten bis 2018 (es waren bis dahin aber schon mehr) summiere sich das auf Gesamtkosten von 900 Milliarden Euro. Allerdings könnten die Zahlen noch höher sein – wegen der vielen neuen Langzeitarbeitslosen. Tatsächlich sind bis jetzt nur 13 Prozent der Flüchtlinge erwerbstätig, und auch das meist nur als Praktikant oder Hilfskraft. Denn 59 Prozent von ihnen verfügen über keinen Schulabschluss. Viele sind Analphabeten. Entsprechend düster sind die Perspektiven. Doch darüber redet man in der deutschen Politik und in der deutschen Medienlandschaft lieber nicht, oder wenn, dann nur sehr gewunden.“
    Gastkommentar in der „Neue Zürcher Zeitung“ vom 15.09.2017.

    Ab spätestens 2020 erwarten wir alle mit großer Vorfreude die Ankunft von -zig Millionen jungen afrikanischen Männern. Das Taschengeld wurde vorsorglich schon vom Kabinett erhöht. Bald rechnen wir nur noch in Billionen und Trillionen, Halleluja!

    Jeder Neumigrant kostet nach 15 Monaten des Hierseins durchschnittlich die gesetzlichen Krankenkassen 10.000,- € für Gebisssanierung. Die schon länger hier leben müssen kräftig zuzahlen, die Neumigranten nichts.

  3. „Inzwischen (nanu) behauptet kein Ökonom oder Manager mehr, dass die massenhafte Zuwanderung für den deutschen Staat ein Segen sei. Im Gegenteil: . . “
    Das Land vollgestopft mit studierten Verlierertypen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here