Container-Terminal

Der von US-Präsident Trump und dessen neokonservativer Administration vorangetriebene Handelskrieg zur Verbesserung der US-Handelsbilanz scheint nicht zu funktionieren. Im Gegenteil: das Defizit wächst.

Von Marco Maier

Das US-Handelsministerium hat verkündet, dass das Handelsdefizit des Landes im Jahr 2018 ein Zehnjahreshoch erreicht hat. Und dies trotz der durch Importe von Präsident Donald Trump erhobenen Zolltarife. Die am Mittwoch vom Census Bureau veröffentlichten Zahlen zeigten, dass das Defizit im Dezember um fast 19 Prozent gestiegen ist.

Das letztjährige Defizit drückte das Handelsungleichgewicht auf ein Jahrzehntehoch. Das Defizit vergrößerte sich trotz der protektionistischen Handelspolitik von Präsident Trump und seinen Bemühungen, die amerikanische Industrieproduktion wiederzubeleben und die Abhängigkeit von importierten Gütern, einschließlich Stahl und anderen Materialien, zu verringern.

Seit dem Amtsantritt von Trump ist das Defizit um mehr als 100 Milliarden US-Dollar angestiegen, berichtete das Census Bureau. Dies bedeutet, dass die Vereinigten Staaten mehr Waren und Dienstleistungen importieren als im Ausland verkaufen – trotz der seit nunmehr zwei Jahre andauernden „American First“-Politik von Trump.

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Der Präsident hat chinesische Waren im Wert von 250 Milliarden US-Dollar sowie die meisten ausländischen Stahl- und Aluminiumprodukte, Solarpanels und Waschmaschinen mit Zöllen belegt. Sie sollten in den USA hergestellte Waren billiger als ausländische Wettbewerber machen und die Verbraucher dazu anregen, amerikanische Produkte zu kaufen. Während in der letzten Jahreshälfte eine Mehrheit der Zölle in Kraft trat, stieg das Warendefizit im Dezember um 9 Milliarden US-Dollar.

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1 KOMMENTAR

  1. Trump verschärft den Handelskrieg mit der EU

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/04/trump-verscharft-den-handelskrieg-mit.html

    Jeden Tag beweist Trump, was für ein unfähiger Dummkopf er ist. Er legt sich nicht nur mit „Feinden“ sondern auch mit den sogenannten Alliierten an, ja mit der ganzen Welt. Gleich nach seiner Amtseinführung im Januar 2017, hat er hohe Zolltarife auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängt. Im Gegenzug hat die EU entschieden, Bourbon Whiskey, Motorräder, Jeans und Orangensaft aus den USA mit erhöhten Tarifen zu belegen.

    Auch die Importe anderer Länder wurden bestraft, hauptsächlich die der wichtigsten Exportnationen, wie Südkorea, Japan und China. Hat diese Hürde für die Einfuhr das Handelsdefizit der USA verringert und wurden neue Arbeitsplätze geschaffen? NEIN! Das US-Wirtschaftsministerium meldete im März, das Handelsdefizit erreichte ein zehnjähriges Hoch für 2018 von 621 Milliarden Dollar.

    Das heisst, die USA importieren für fast 2 Milliarden Dollar mehr PRO TAG als sie exportieren!!

    Mein Kommentar

    Die USA haben schon seit vielen Jahren bewiesen, dass sie keine Partner sondern Hegemonen sind, die uns und der ganzen Welt Befehle erteilen wollen….Befehle mit dem Hintergrund uns auszurauben !

    Den Mund weit aufmachen, aber selbst nicht in der Lage vernünftige Produkte wie Flugzeuge, Autos und Maschinen zu produzieren.

    Wenn sich die EU endlich von diesen Erpressern befreien will, muss sie Russland die Mitgliedschaft in der EU anbieten und natürlich gleichzeitig den Austritt aus der MAFIA-Organisation NATO….dann endlich ist der Spuck für uns vorbei.

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