Tony Blair. Bild: Flickr / Center for American Progress CC BY-ND 2.0

Laut einer bekannten britischen Zeitung hat der ehemalige Premierminister Großbritanniens, Tony Blair, an geheimen Briefings mit Führern ausländischer Länder teilgenommen, um die Bemühungen des Vereinigten Königreichs, die EU zu verlassen, zu verhindern.

Von Voice of Europa

Toni Blair, ein herausragender globalistischer Politiker, der dafür bekannt ist, dass er seine Landsleute in den Irak-Krieg geführt hat, bevor er die Regierung verlies, um mehrere überaus profitable Beratungs- und Sprechrollen zu übernehmen, die ihm Dutzende von Millionen Pfund einbrachten, hat Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron ausführlich darüber unterrichtet, wie er verhindern könne, dass Großbritannien die EU verlässt.

Laut dem britischen Daily Telegraph, in dem Quellen aus Paris zitiert werden, wurde Emmanuel Macron von Tony Blair beraten, wie er den Brexit verhindern könne. Die Zeitung berichtete, dass Blair sich auch mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Junker, getroffen haben soll, um den Brexit zu erörtern. Er riet der EU, keinerlei Zugeständnisse an Großbritannien zu machen. Diese Taktik würde dazu führen würde, dass die Briten den Brexit vollständig aufgeben würden.

Im Jahr 2018 berichtete Breitbart London, Michael Barnier, der überzeugte EU-Föderalist und Brexit-Unterhändler, hatte ein Treffen mit dem Tony Blair Institute abgehalten. Die jüngsten Behauptungen entstammen einer Zeile, die von der Times am Sonntag gemeldet wurde. Laut den Quellen, sagte Blair zu Macron: „Sie müssen standhaft bleiben und am Ende bleiben wir“. Was damit gemeint ist, scheint wohl klar.

Ein britischer Parlamentsabgeordneter, der mit „The Telegraph“ über die Behauptungen in Bezug auf Blairs hinterhältige Aktivitäten sprach, äußerte sein Unverständnis darüber. Ein ehemaliger Premierminister, der gegen die Interessen seiner eigenen Nation arbeite und ausländische Mächte unterstütze, um die britische Souveränität zu untergraben, in der britischen Zeitgeschichte sei beispiellos. Der Politiker bezeichnete Blairs Verhalten als „völlig inakzeptabel“.

Als „The Telegraph“ sich an Blair wandte, um ihm die Möglichkeit zu geben, auf diese Anschuldigungen zu antworten, sagte sein Sprecher: „Wir kommentieren keine privaten Treffen.“

Blairs jüngstes Verhalten ist nur der jüngste in einer Reihe von Schritten, während seiner unerbittlichen Lobbykampagne gegen die Entscheidung der britischen Bevölkerung, die EU zu verlassen. Diese begann, als er sich mit dem ehemaligen Vorsitzenden der konservativen Partei, John Major, zusammenschloss, um den damaligen Premier David Cameron zu unterstützen, der die Wähler – im Vorfeld des Brexit-Beschlusses von 2016 -vom Wahlurlaub abhalten sollte. Nur wenige Tage, nachdem die Briten für den EU-Austritt votierten, änderte Blair seine Strategie und begann, für ein zweites Referendum zu werben.

In den folgenden zwei Wochen nach dem Referendum behauptete er, dass sich Personen, die sich für einen Verbleib in der EU entschieden hatten, als „entmündigt“ fühlten, der Fall „Brexit“ sei zusammengebrochen.

Letztes Jahr setzte Blair seinen Kreuzzug gegen die Entscheidung des britischen Volkes, die EU zu verlassen, fort. Er sprach vor Publikum in Portugal und erklärte: „Ich bin zu 100 Prozent gegen den Brexit… Bis zum Schluss werde ich alles tun, um ihn zu stoppen“

4 KOMMENTARE

  1. Erinnert an die Zeit, in der GB Napoleon zu lauter Unfug verführte. Dürfte jetzt so wieder sein. Lernen die MAs der Politik nichts dazu?t

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