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Die CIA konspiriert mit dem „Islamischen Staat“ und macht syrische Flüchtlingslager zur IS-Brutstätte. In den Lagern selbst herrschen schreckliche Bedingungen und eine katastrophale Unterversorgung.

Von South Front

Die CIA konspiriert sich mit den IS-Befehlshabern im Nordosten Syriens, indem sie ihnen gefälschte Dokumente zur Verfügung stellen und sie dann in den Irak überführen, heißt es in türkischen Regierungsmedien.

In den Gebieten von Kesra, Buseira, al-Omar und Suwayr in der Provinz Deir Ezzor wurden etwa 2.000 IS-Mitglieder befragt. Mindestens 140 von ihnen erhielten dann gefälschte Dokumente. Einige der befragten Terroristen wurden dann in die Lager von al-Hol, Hasaka und Rukban verlegt, die von US-gestützten Streitkräften kontrolliert werden. Berichten zufolge hat die CIA zu diesem Zweck in der Nähe von Abu Khashab eine spezielle Einrichtung eingerichtet.

Berichten zufolge sind israelische, französische und britische Sonderdienste beteiligt.

Eine interessante Beobachtung ist, dass die Medien des Landes, das sich in den vorangegangenen Kriegsjahren mit dem IS zusammengetan hatte, um ausländischen Rekruten die Einreise nach Syrien zu ermöglichen und von den Terroristen geschmuggeltes Öl zu kaufen, mittlerweile zu einem der aktivsten Exponenten des Landes für angebliche US-Verbindungen zu IS-Elementen geworden sind.

Ein weiteres Problem, das häufig in türkischen Medien angesprochen wird, ist die schlechte humanitäre Lage in den von US-gestützten Streitkräften kontrollierten Flüchtlingslagern. Diese Berichte stammen aus anderen Enthüllungen. Nach Angaben des Internationalen Rettungsausschusses starben vor kurzem etwa 100 Menschen, meist Kinder, in Kampfgebieten oder im von den von den USA unterstützten syrischen Demokratischen Streitkräften kontrollierten Al-Hol-Lager.

Im Gegenzug veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium eine Reihe von Satellitenbildern, die die erschreckenden Bedingungen im al-Rukban-Lager enthüllten. Die am 12. März veröffentlichten Bilder zeigen mindestens 670 Gräber, von denen viele frisch sind, in der Nähe des Wohnbereichs des Lagers. Die Zelte und leichten Konstruktionen, die zur Ansiedlung von Flüchtlingen verwendet wurden, befinden sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe zu großen Mülldeponien.

In einer gemeinsamen Erklärung der Gemischten Koordinierungskomitees Russlands und Syriens für die Rückführung syrischer Flüchtlinge heißt es, dass die Flüchtlinge in al-Rukban an Mangel an Wasser, Nahrung, Medikamenten und warmer Kleidung leiden, was besonders im Winter wichtig ist. Der Aussage zufolge stören Mitglieder der US-gestützten bewaffneten Gruppe Maghawir al-Thawra die Wasserversorgung des Lagers und verwenden diese als Verhandlungschip für Erpressung und Gewinn.

Die Spannungen zwischen Syrien und Israel nehmen wieder zu. Anfang März hatte der stellvertretende syrische Außenminister Faisal Mekdad einen offiziellen Brief an den Leiter der United Nations Truce Supervision Organization (UNTSO), Kristin Lund, geschickt, Damaskus werde „nicht zögern, Israel zu konfrontieren“, wenn es sich weiterhin weigere, sich aus den Golan-Höhen zurückzuziehen.

Die israelischen Medien und Behörden reagierten mit einer neuen Reihe von Vorwürfen, wonach sich die Hisbollah im Süden Syriens verschanzt, was eine weitere Militarisierung der Golanhöhen rechtfertigt.

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