Bild: Screenshot Youtube

Man arbeitet bereits an einem im Gehirn implantierten Chip, der die Intelligenz deutlich erhöhen soll. Werden so „Supermenschen“ durch die Straßen wandern, die mit uns „Normalos“ nichts zu tun haben wollen?

Von Marco Maier

Eigentlich klingt dies wie ein dystopischer Science-Fiction-Roman, doch das was Wissenschaftler derzeit zu entwickeln versuchen, könnte bereits in wenigen Jahren Wirklichkeit werden: Durch Chips im Gehirn superintelligent gewordene Menschen, die so auch vollen Zugriff auf das Internet haben.

In einem Interview mit CBS Chicago sagte der Neurowissenschaftler und Business-Professor an der Northwestern University, Dr. Moran Cerf, er arbeite an einem intelligenten Chip für das Gehirn. „In weniger als fünf Jahren könnten superintelligente Leute die Straße entlanggehen. Männer und Frauen, die dafür bezahlt haben, ihre Intelligenz zu verbessern,“ heißt es in dem Bericht.

Dr. Cerf, der sagte, er arbeite „mit großen Köpfen des Silicon Valley zusammen, die er lieber nicht nennen würde.“ Er erklärte, dass der Smartchip „es so machen würde, dass er eine Internetverbindung hat und zu Wikipedia geht, und wenn ich daran besonders denke“, gibt es mir die Antwort. “

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„Jeder verbringt viel Zeit damit, nach Möglichkeiten zu suchen, Dinge in das Gehirn zu bringen, ohne ein Loch in den Schädel zu bohren“, sagte Cerf. „Kannst du etwas essen, das tatsächlich in dein Gehirn gelangt? Kannst du Dinge essen, die sich in deinem Kopf zusammensetzen?“

Superintelligente Menschen werden zweifellos kommen, aber ernsthafte Fragen zu den Konsequenzen werden aufgeworfen. Obwohl Cerf selbst an dem Projekt gearbeitet hat, gibt es erhebliche ethische Bedenken in Bezug auf diese Art von Technologie:

Cerf sorgt sich um die Schaffung von Intelligenzlücken in der Gesellschaft; auf bestehende geschlechtsspezifische, rassische und finanzielle Ungleichheiten drauf. „Sie können Geld verdienen, indem sie nur über die richtigen Investitionen nachdenken, und wir können es nicht. Also werden sie reicher, sie werden gesünder, sie werden länger leben“, sagte er. Es ist zwar schön, dass Cerf diese Bedenken im kurzen CBS-Interview angesprochen hat, aber man wundert sich, warum er immer noch daran interessiert ist, das Projekt zu verfolgen.

Der durchschnittliche menschliche IQ beträgt 100. Menschen mit Cerfs Smart-Chip im Gehirn würden einen IQ von etwa 200 haben, was eine wichtige Frage aufwirft: Möchten diese „superintelligenten“ Menschen überhaupt mit „durchschnittlichen“ Menschen interagieren? „Werden sie sagen: ‚Schau dir diesen niedlichen Menschen an, Stephen Hawking. Er kann Differentialgleichungen im Kopf ausführen, genau wie ein kleines Baby mit 160 IQ-Punkten. Ist das nicht erstaunlich? So hübsch. Jetzt legen wir es wieder in einen Käfig und geben ihm Bananen'“, sagte Cerf.

Und noch mehr: Kommt mit solchen Chips auch eine Gedanken-lese- und Gedanken-Manipulations-Technologie? Gedanken in elektronische Befehle umzuwandeln ist eine Sache, aber auch die Umwandlung von Befehlen am Computer zu Gedanken wäre denkbar. Über kurz oder lang müsste es so sogar möglich sein, die Gedanken eines Menschen auszulesen – und vielleicht auch dessen Erinnerungen.

Irgendwie klingt dies nach einer schaurigen Zukunft…

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5 KOMMENTARE

  1. Menschen zu Untermenschen zu steuern ist bereits so gut wie abgeschlossen.
    Tiefer ist nicht notwendig.
    So wie das vollbracht wurde, wird es in entgegengesetzter Richtung auch möglich sein noch größere Monster zu kreieren, die sich ihrerseits wiederum verselbständigen werden um allem was ihnen nicht beliebt den Hahn zuzudrehen.
    Ende!

  2. Implantierte Chips ist auf jeden Fall der PLAN der Mächtigen, aber eher zur Kontrolle und Bewachung aller Völker ……
    Gehirnchip, wenn dann nur für einige Wenige !?

  3. Alles, was der Mensch bisher ins Hirn gesoffen, gespritzt, oder inhaliert hat, wurde von den Machthabern verboten. Also was solls, POlitiker sind ohnehin personifizierte Dummheit, gewählt von einer Mehrheit, die erwiesenermaßen blöde ist.

  4. „Die feuchten Träume eines Transhumanisten“ – wäre das nicht die passende Überschrift gewesen?

    Ich nehme ‚mal an, der Neurowissenschaftler strebt Intelligenzsteigerung im Sinne verbesserter kognitiver Fähigkeiten mit seinen Forschungen an. Was soll das bringen, wenn emotionale Intelligenz, Charakterbildung, Klugheit und Weisheit auf der Strecke bleiben, denn die ließen sich m.E. kaum mit einem Chip implantieren.?

    Implantierte Chips, die sich von außen steuern lassen, deren Träger „überwachen“, das wiederum wird den Vorstellungen der NWO-Globalisten sehr entgegenkommen (und vermutlich die Motivation hinter dessen „Forschungen“ sein).

    • Was wir noch gar nicht erwähnt haben: ist die Liebe.
      Der zentrale Punkt überhaupt.
      Was ist ein Mensch, der nicht Liebe geben oder auch nicht empfangen kann?

      Gelebt wofür? Um Geld zu zählen, das er zurück lassen muß?
      Ich habe das Gefühl, daß sich mir immer mehr Wesen kreuzen, die dem Zombie näher sind als dem, was einen Menschen ausmacht.

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