Hinrichtung in Saudi-Arabien. Bild: PressTV
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In Brunei droht Homosexuellen für den Vollzug des Geschlechtsverkehrs nun die Todesstrafe, genauso wie Fremdgehern. Das islamisch-konservative Land wird strikter. Wie lange noch, bis es in Deutschland so weit ist?

Von Michael Steiner

Immer mehr muslimisch geprägte Länder haben sich in den letzten Jahrzehnten einer konservativeren Auslegung des Korans hingegeben und ihre Gesetzgebung verschärft. Konnten Frauen beispielsweise noch vor wenigen Jahrzehnten auch ohne Vollverschleierung oder zumindest Kopftuch alleine in die Öffentlichkeit gehen, ist dies in vielen dieser Länder heutzutage immer schwieriger.

Einst als offen und liberal geltende muslimisch dominierte Länder wie Indonesien, Malaysia, Afghanistan oder der Iran haben sich in wenigen Jahren deutlich verändert. Auch die infolge der kemalistischen Reformen recht liberale Türkei ist seit der Übernahme der Regierungsverantwortung durch Recep Tayyip Erdogan und dessen AKP deutlich konservativer geworden. Ein Muster, das sich in immer mehr muslimischen Ländern wiederholt.

Die gestrige Meldung, wonach das Sultanat Brunei nun homosexuellen Geschlechtsverkehr künftig mit dem Tode bestrafen wird, passt hierbei in das Schema. Denn die Scharia, das muslimische Gesellschaftsrecht, wird in immer mehr Ländern verschärft angewendet. Sogar in Europa findet die Scharia immer öfter in den Gerichten Anwendung, weil die Richter auf die kulturellen Hintergründe der an den Verfahren Beteiligten eingehen wollen.

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Wenn man nun bedenkt, dass viele europäische Länder – darunter auch Deutschland – mit einer zunehmenden Migration aus muslimischen Ländern konfrontiert sind und der Bevölkerungsanteil der Muslime dadurch (sowie durch eine höhere Geburtenrate und Konvertierungen) stark wächst, stellt sich die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis das islamische Recht auch in unseren Breiten angewendet wird. Diversen Berechnungen zufolge könnten die Muslime bereits in 80 Jahren – also um das Jahr 2100 herum – in einigen europäischen Ländern die Mehrheit stellen. Und dann?

Werden die Europäer, also auch die Deutschen, sich bereits in wenigen Jahrzehnten den archaischen Regeln des Islams unterwerfen müssen? Eine berechtigte Frage, zumal die etablierte Politik ohnehin bereits seit vielen Jahren eine höchst unterwürfige Politik gegenüber den muslimischen Zuwanderern vollzieht und dabei sogar die ganzen zivilisatorischen Errungenschaften der letzten Jahrhunderte in die Mülltonne tritt.

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4 KOMMENTARE

  1. Diese Headline ist keine Verschwörungstheorie, sondern nur ein Forecast für kommende Ereignisse, denn haben sie erst mal in Deutschland die Majorität, werden sie garnicht anders können als sich der Scharia anzupassen, dafür sorgen schon die 54 muslimischen Staaten dieser Welt, wo die Mehrheit nach den Regeln des Korans lebt und handelt und auch das wird dann bei uns kommen und dann ist schluss mit lustig und sie werden noch bitterlich ihre eigene Naivität bereuen, denn vieles dringt nicht an die westliche Öffentlichkeit und meistens ist es so im Leben, wer es nicht hören will muß fühlen und das wird für die legal okkupierten Länder und der Bürge noch schrecklich werden, denn sie haben einfach ein anderes Rechtsverständnis, aufgebaut auf dem Koran und der läßt keine Abweichungen zu und wenn sie es merken ist es bereits zu spät und Mitleid muß man deshalb mit niemand haben, Dummheit schützt nicht vor Strafe, das ist halt mal so.

    • Wieso?
      Hast du in den Ghettos Zugang wo die Polizei keinen mehr hat?
      Der Schwachsinn liegt genau dort, von wo aus jeder Einwand als „unmöglich „ abgeschmettert wird.

      Beispiele der Gegenwart gibt es zuhauf, die vor nicht einmal 50 Jahren als Hirngespinste bezeichnet wurden.
      Heute sind sie Realität.

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