Sabotage: Bundesweite Stromausfälle in Venezuela

Regierungsbeamte vermuteten Sabotage, verurteilten diese zugleich und versprachen, das Land in den kommenden Stunden wieder mit Elektrizität zu versorgen. Mittlerweile gibt es in Teilen des Landes wieder Strom.

Von venezuelanalysis.com

Am Donnerstag, dem 7. März, gegen 17 Uhr, kam es in Venezuela zu einem landesweiten Stromausfall. Der Minister für elektrische Energie, Luis Motta Domínguez, hat erklärt, dass der Stromausfall durch Sabotage des zentralen Wasserkraftwerks und des Umspannwerks, in El Guri im Bundesstaat Bolívar, verursacht wurde.

Der Minister für Kommunikation und Information, Jorge Rodriguez, sagte in einer Erklärung dem staatlichen TV-Sender VTV, der Blackout sei das Ergebnis „krimineller und brutaler Sabotage gegen unsere Stromerzeugung“, um das venezolanische Volk zu schädigen, allgemeines Chaos zu stiften und Verzweiflung zu erzeugen.

Minister Rodriguez wies darauf hin, dass US-Senator Marco Rubio erst letzte Woche angekündigt hatte, Venezuela sei nur „wenige Tage von schwerer Nahrungsmittel- und Treibstoffknappheit entfernt“. Er bemerkte auch, Rubio habe nur wenige Minuten nach seinem Auftreten Tweets ausgesandt, in denen der Blackout angekündigt wurde.

Präsident Nicolás Maduro antwortete gestern Abend mit einem Tweet, in dem er den angekündigten und vom US-Imperialismus gegen das Volk geleiteten Angriff anprangerte und versprach, dass er sie „besiegen werde“.

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In den östlichen Bundesstaaten Anzoátegui, Monagas y Nueva Esparta und einigen Sektoren Caracas wurde der Strom wiederhergestellt. Dies teilte die Vizepräsidentin Delcy Rodriguez gestern Abend mit. Sie kündigte ebenfalls Maßnahmen an, mit denen alle schulischen und formellen Arbeitsaktivitäten für Freitag ausgesetzt werden sollen.

Minister Jorge Rodriguez hat versichert, dass die Situation genau überwacht wird, der staatliche Elektrizitätskonzern COPROELEC arbeite daran, das gesamte Staatsgebiet wieder mit Strom zu versorgen.

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