Pakistans Premierminister warnt Indien vor einer weiteren Eskalation des Konfliktes. Man sei auf einen Krieg vorbereitet. Indessen versuchen Russland und China beide Seiten zu beruhigen.

Von Marco Maier

Am Freitag sagte der pakistanische Premierminister Imran Khan während einer Rede in Chachro im Südosten Pakistans, das Land sei bereit für einen Krieg und seine Armee würde reagieren, wenn Indien oder „irgendeine Supermacht“ das Land angreifen würden, berichtet Al-Masdar News unter Berunfung auf eine im pakistanischen TV ausgestrahlte Rede des Regierungschefs. Damit reagierte er auf die anhaltenden Spannungen mit Indien und die Kriegsdrohungen aus dem Nachbarland.

„Wenn jemand, ob Indien oder irgendeine Supermacht, die pakistanische Nation versklaven möchte, möchte ich klarstellen, dass meine Nation und ich bis zum letzten Atemzug kämpfen werden, um unsere Unabhängigkeit zu retten“, sagte er. „Merken Sie sich: Sie erhalten von hier eine passende Antwort.“

Nach wiederholten indischen Vorwürfen, dass die Pakistaner aktiv Terroristen beherbergen, die kürzlich indische Truppen und Polizisten angegriffen haben, wie kürzlich ein Selbstmordanschlag von Jaish-e-Mohammed (JeM) am 14. Februar, bei dem 40 indische Polizisten in dem von Indien kontrollierten Teil der umstrittenen Region Kaschmir getötet wurden. Dies führte dazu, dass Indien zum ersten Mal seit den 70er Jahren Kampfflugzeuge nach Pakistan entsandte und dort Ziele bombardierte, was zu den aktuellen Spannungen zwischen den beiden Atommächten führte.

Khan unterstrich, dass es seine Politik gewesen sei, alle terroristischen Milizen in ganz Pakistan zu besiegen. „Leider wurde diese Politik in der jüngsten Vergangenheit nicht umgesetzt, aber nachdem wir an die Macht gekommen waren, haben wir uns entschlossen, den Nationalen Aktionsplan umzusetzen“, sagte Khan.

„Armee und Nation sind bereit für den Krieg“, sagte Khan in einer Freitagsrede. Er versicherte, dass „im Falle eines Unglücksfalls durch Indien die Streitkräfte und die Bevölkerung Pakistans bereit sind, darauf zu reagieren“.

Trotz Khans kriegerischer Rhetorik am Freitag scheinen sich beide nuklearbewaffneten Nationen vom Rand des Geschehens zurückgezogen zu haben, auch wegen anhaltenden diplomatischen Eingriffen von Russland und China, die versucht haben, Spannungen abzubauen und Verhandlungen zu erleichtern. Pakistan steht derzeit unter internationalem Druck, um zu zeigen, dass es die Anwesenheit von Jaish-e-Mohammed oder einer anderen Terrorgruppe in seinem Gebiet nicht tolerieren wird.

1 KOMMENTAR

  1. Waffengeklirr wie im Mittelalter aber heutzutage mit verheerenden Folgen und sollten sie diese Waffen einsetzen kann man den Nachbarstaaten nur raten, gleich mit einzuschreiten, damit es ein schnelles Ende gibt, denn wer sich so verantwortungslos verhält, könnte zu vielem fähig sein, die Menschheit scheint sich nicht annähernd bewußt zu sein, welche Gefahr da lauert und da war Hiroshima ein „Fliegenschiss“ zur heuigen Nuklearbewaffnung und wer kann denn diese Typen überhaupt noch stoppen um diesem grausamen Szenario überhaupt noch zu entkommen.

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