Die 30 DAX-Konzerne wollen zur Gewinnmaximierung rund 100.000 Stellen abbauen. Doch gleichzeitig ruft man zu mehr Zuwanderung auf. Echt jetzt?

Von Michael Steiner

Manchmal fragt man sich, wie viel Logik überhaupt noch in Politik, Wirtschaft und Medien vorhanden ist. Einerseits ruft man wegen der demographischen Verschiebungen zu mehr Immigration nach Deutschland auf, andererseits geistern immer wieder Meldungen zu größeren Entlassungswellen durch die Medien. Diese werden jedoch nicht müde, gleichzeitig einen (zu erwartenden) Fachkräftemangel zu beklagen. Wie passt das zusammen?

Denn laut dem „Handelsblatt“ wollen die 30 DAX-Konzerne demnächst rund 100.000 ihrer rund 3,7 Millionen Stellen durch Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen abbauen, um so ihre Gewinne zu maximieren und diverse Sparprogramme umzusetzen. Das soll dazu beitragen, künftig jährlich insgesamt 20 Milliarden Euro mehr an Nettogewinnen zu erzielen – ein Plus von rund einem Viertel im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr.

Und man kann davon ausgehen, dass es infolge von weiteren Sparmaßnahmen, der Automatisierung und Digitalisierung in den kommenden Jahren zu einem noch umfangreicheren Stellenabbau kommen wird. Ein Wegfall von Jobs, die wohl nur kaum vom Rest der Wirtschaft kompensiert werden können. Das ist ein Umstand, der in den Medien und von der Politik kaum thematisiert wird.

Stattdessen setzt man weiterhin darauf, Deutschland zu einem Zuwanderungsland zu machen und dabei auf Fachkräfte zu hoffen, auch wenn die Realität anders aussieht und die Bundesrepublik vielmehr ein Magnet für Armuts- und Wirtschaftsmigranten ohne ausreichende (Aus-)Bildung darstellt. Das verursacht eine Schieflage, die längerfristig katastrophale Konsequenzen mit sich bringen wird. Aber das wird aus ideologischen Gründen ignoriert.

3 COMMENTS

  1. Nun, man passt deutschland an die Standards der 3. Welt an und nicht umgekehrt.

    Soros & die UN sind ja schließlich nicht unsere Freunde. Und die Politiker definitiv auch nicht.

    Der größte Feind der deutschen ist tatsächlich der eigene Staat.
    Ich wünsche mir einen König zurück oder einen Kaiser.
    da füttert man wenigstens nur einen Schmarotzer durch und nicht hunderte tausende von schmarotzern (politiker)

  2. Firma X mit 1000 Mitarbeitern – produziert in Deutschland wird geschlossen

    Firma Y mit 25 Mitarbeitern – importiert billigen Müll aus China wird eröffnet.
    (Hervorragende Bilanz, überragende Gewinnmarge, assoziale Arbeitsverhältnisse wie im Ostblock)

    Nieten in Nadelstreifen

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