Die EU würde keine Standards mehr setzen, wenn es um Innovation und Wachstum ginge. Es fehle der Mut auf eigene Interessen zu achten, so Sebastian Kurz.

Von Redaktion

Der österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz, hält die EU international nicht mehr für wettbewerbsfähig. „Wir wirken satt, selbstzufrieden und träge, haben leider oft nicht mehr den Willen, an der Spitze zu sein“, schreibt Kurz in einem Gastbeitrag für die „Welt“.

Der EU müsse klar sein: „Wenn wir unsere Wettbewerbsfähigkeit verlieren, riskieren wir sowohl unseren Wohlstand als auch unser soziales Netz – und damit zwei Grundpfeiler unserer Gesellschaft“, schreibt Kurz. Viele Debatten drehten sich in Europa „nur mehr darum, wie der bestehende Wohlstand noch weiter umverteilt werden kann, statt darum, wie wir Innovation und Wachstum fördern können“.

Als Beispiel nennt der österreichische Bundeskanzler den „utopisch erscheinenden“ europaweiten Mindestlohn oder die Schaffung neuer Behörden. Während man in Europa bis heute globale Standards setze, was Freiheit und Demokratie betreffe, „so setzen wir heute nicht mehr die Standards, was Innovation und Wachstum betrifft.

China als neue Supermacht wächst zur größten Volkswirtschaft der Welt heran. Zugleich entwickeln sich gerade auch kleinere Staaten wie etwa Singapur oder Israel mit einer Geschwindigkeit, die wir in Europa schon lange nicht mehr kennen“, so Österreichs Bundeskanzler weiter.

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Der EU fehle zudem „schlicht der Mut, auf unsere eigenen Interessen zu achten“. In diesem Punkt stimme er mit Macron überein: „Wenn es um die Vergabe von Großprojekten in der Infrastruktur geht, dann dürfen wir in Europa nicht immer nur nach dem Billigstbieter suchen, sondern sollten bestmöglich versuchen, europäische Anbieter zum Zug kommen zu lassen“, schreibt der österreichische Bundeskanzler in der „Welt“.

Es wäre zu hoffen, dass Sebastian Kurz, nach der Erneuerung Österreichs, auch an der Umgestaltung der Europäischen Union maßgeblich mitbeteiligt sein kann. Nur darf man sich auch bei Kurz nicht zu viel erwarten, zumal auch er zu den Sorosjüngern gehört.

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9 thoughts on “Kurz bezweifelt Wettbewerbsfähigkeit der EU”

  1. Eines muß man ihm lassen, er ist einer der geschickteste Politiker seit Jahrzehnten im europäischen Raum bis er vielleicht mal Flagge zeigen muß, dann könnte es vorbei sein, aber bis dahin hat er diesen Bonus und gleichzeitig ist er auch Beispiel, wie beweglich man sein kann, wenn man will, andere wollen eben nicht oder sind halt Apparatschiks alter Sorte und von denen gibt es leider noch viel zu viel.

  2. Wie es scheint, ist Kurz mit den Füßen auf dem Boden geblieben.
    Äußerst diplomatisch gesprochen.
    Nur Selbstmörder werden ihm widersprechen. Jene, die das Haar in der Suppe suchen gehören dazu.

  3. Sooo ein schlauer Kopf aber auch! Zitat: „Wenn wir unsere Wettbewerbsfähigkeit verlieren, riskieren wir unseren Wohlstand und auch unser soziales Netz….“
    Dass wir genau DESWEGEN unsere Wettbewerbsfähigkeit verlieren, kann man in der Webseite
    misesde (dot) org/?p=21453
    nachlesen. Für die Weisheit dieses POlitikers sind 80% der österreichischen Wahlberechtigten freiwillig in ihrer Freizeit in die nächste Wahlzelle gelaufen, und jetzt sollen die Dummen zur EU-Wahl pilgern, um auch diese Schmarotzer zu bestätigen.
    Dafür schreibt uns dann die EU vor, für wie viele kulturfremde, junge potente Messerkünstler wir sozial sein MÜSSEN. Duldsam und ohne Recht auf Widerspruch, oder gar Gegenwehr.

    1. Die Eu ist bereits gespalten; ob Wahlergebnis hin oder her., so oder anders.
      So wie früher viele Wege nach Rom führten, so
      git es auch heute genau so viele Rezepte, das Leben so oder anders zu gestalten.

      Zuerst muß dazu allerdings erst der Kopf gereinigt werden.
      Und das geht nur über: ohne Köpfe dieser EU. Alles hochbezahlte Vasallen, die uns in die totale Versklafung verpferchen.
      Köpfe werden rollen.

      1. Richtig, es wird blutig.
        Buchtipp: Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen.
        Ein „Schwarzer Schwan“ ist ein unvorhergesehenes Börsenereignis….

  4. Wenn Europa weiterhin sich alles sagen läßt was die EU vorschreibt, wird Europa schneller untergehen als wir gucken können. DIE EU IST FÜR DAS EUROÄISCHE VOLK DER FEIND IM EIGENEN LAND !!!

  5. Noch nie war die EU Wahl so wichtig wie dieses Jahr, und ich hoffe nur das bei der Wahl diesmal mehr als nuf 40 % der Bürgerwählen gehen und alle Altparteien abwählen, sie haben eine Wahlklatsche verdient die es noch nie so gegeben haben sollte……ohne die so genannten rechten Parteien ist sonst das europäische Volk verloren und es wird weiter auf Teufel komm raus islamisiert !

    1. Wer bewußt das Wahlergebnis boykottiert, indem er anderen den Vorzug einräumt und sich dabei selbst ins Abseits stellt, vergibt jedes Recht danach eigene Einwände zu erheben.
      Demokratie beinhaltet auch Pflichten.

      1. @Emma: Demokratie ist die Diktatur der Dummen. Weil die IMMER in der Mehrzahl sind. Und entsprechend Wählen.
        @Saure Gurke: Glauben Sie, dass es da schlau ist, „JA, Weitermachen!“ durch ein Wahlkreuz kundzutun?

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