Irans Außenminister Mohammad Dschavad Sarif Bild: Mueller / MSC CC-BY-SA 3.0

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sagte am Montag, die post-westliche Welt habe sich gebildet und die US-Hegemonie sei vorbei.

Von Tehran Times

Präsident Donald Trumps geheimer Besuch im Irak zeige, dass die US-Hegemonie vorbei sei, sagte Sarif während einer Rede an der „AJA University of Command and Staff“ in Teheran.

Am 26. Dezember verbrachte Trump einige Stunden auf dem Flugplatz Al-Asad in der westlichen Provinz Anbar im Irak, besuchte jedoch nicht die Hauptstadt Bagdad. Ein geplantes Treffen zwischen Trump und Premierminister Adil Abdul-Mahdi wurde verworfen und sie sprachen nur telefonisch.

Trump bestätigte die Sicherheitsbedenken hinsichtlich eines Besuchs im Irak und sagte, es sei „ziemlich traurig“, dass er eine solche Geheimhaltung brauche, um US-Truppen zu sehen.

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„Ziemlich traurig, wenn Sie im Nahen Osten 7 Billionen Dollar ausgeben und das Einsteigen muss unter dieser Bedingung sein, mit Flugzeugen auf der ganzen Welt und der besten Ausrüstung der Welt. Sie tun alles, um sicher hineinzukommen “, sagte er.

Iran baut Raketen durch eigene Kapazitäten

Sarif sagte, der Iran baut Raketen und stütze sich dabei auf inländische Kapazitäten. „Die USA und einige andere westliche Länder sind wütend, weil wir unsere Rakete bauen, indem wir uns auf inländische Experten verlassen und nicht von ihnen abhängig sind“, sagte er.

Der Chefdiplomat wies darauf hin, dass es den Iranern gelungen sei, aus Einschränkungen Beschränkungen zu machen. Der Iran sei unabhängig.

Ali Shamkhani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, sagte am Sonntag, dass Teheran aufgrund seiner Interessen über sein Raketenprogramm entscheidet, das Problem sei „nicht verhandelbar“.

„Wir entscheiden über Reichweite, Präzision, Geschwindigkeit und Zerstörungskraft unserer Raketen basierend auf unseren Interessen und Bedrohungen, dieser Prozess ist nicht verhandelbar“, sagte Shamkhani den Reportern am Rande einer Konferenz, die in der iranischen Nationalbibliothek abgehalten wurde.

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1 KOMMENTAR

  1. Die Hegemonie scheint etwas abgeschwächt zu werden, denn nun haben sie in den USA einen Präsidenten, der nach Kosten/Nutzten-Kategorien denkt und nicht mehr bereit ist Dinge zu leisten, die den USA nichts bringen und es mag nach außen dadurch weniger Feinde geben, dafür intern aber umso mehr, denn sie fühlen sich in ihren Kreisen gestört und wenn er obsiegt und die nächste Wahl gewinnt, dann schafft er es, dieses Land in eine gute Zukunft zu führen, mal ganz von dem abgesehen, daß sich niemand in Eigenermächtigung erdreisten sollte die ganze Welt beherrschen zu wollen und es gibt ja mittlerweile andere Größenordnungen, die sich das auch nicht mehr gefallen lassen und demzufolge wäre es wichtig mit diesen einen ordentlichen Deal zu schließen und was die Europäer machen ist ihre Sache, die sind ehedem am Ende der Fahnenstange angelangt, da kommt nichts mehr, traurig aber war.

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