Europaparlament - Bild: Flickr / European Parliament CC BY-NC-ND 2.0

Die Chefs der Unternehmen Eon, Evonik, RWE und Thyssenkrupp warnen vor einem Erstarken der Populisten in Europa und wenden sich mit einem Wahlaufruf an die Beschäftigten.

Von Redaktion

„Jahrzehntelang gab es einen europäischen und überwiegend auch globalen Konsens, dass mehr Zusammenarbeit zu mehr Wohlstand für alle führt. Dieser Konsens ist durch eine Reihe von Entwicklungen bedroht“, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Eine hohe Wahlbeteiligung könne den Zusammenhalt in Europa stärken „und zugleich die Wahlchancen von Populisten verringern“.

Auch Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff zeigte sich gegenüber der WAZ mit Blick auf die aktuelle politische Lage in Europa besorgt. „Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit es manchen gelingt auszublenden, was Europa für uns bedeutet“, sagte Kerkhoff. „Da sind aus meiner Sicht auch wir als Unternehmen gefordert.“ Daher plane Thyssenkrupp einen Aufruf an die Mitarbeiter in Europa, im Mai zur Wahl zu gehen.

„Es ist wichtig und richtig, die EU, unsere EU, jetzt zu stärken – statt sie zu schwächen, wie viele Populisten es fordern“, sagte Rolf Martin Schmitz, der Chef des Essener Energiekonzerns RWE, der WAZ. Er werbe bei den Mitarbeitern dafür, das „demokratische Recht wahrzunehmen und im Mai wählen zu gehen“.

„Die Abstimmung in Großbritannien ist auch so ausgegangen, weil es nicht gelungen ist, junge Menschen zu mobilisieren“, sagte Evonik-Chef Christian Kullmann mit Blick auf das Brexit-Votum. „Das gleiche Risiko besteht nun in Europa – und für die Wahlen Ende Mai. Die Gefahr, dass europafeindliche Kräfte an Einfluss gewinnen, ist real.“ Deshalb rufe er die Mitarbeiter auf, wählen zu gehen.

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12 KOMMENTARE

  1. „Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit es manchen gelingt auszublenden, was Europa für uns bedeutet“, sagte Kerkhoff.
    Das ist eine Borniertheit in Person. Der Wohlstand wird berdoht durch Verlust des globalen Konsens, für wen?
    Die Bewohner Europas blenden nicht aus, was die EU an Absurdem für sie bedeutet und mit sich bringt. Zum Beispiel offene Grenzen, schleusen von Grenzverletzern und deren Bevorteilung gegenüber der indigenen Bevölkerung etc.. Also alles, was irrenhausmäßig abgefahren werden kann und so noch nie in der Weltgeschichte da gewesen war. Eine offene Kampfansage gegen die Ureinwohner Europas.

  2. Siehe NWO.

    Wir wollen lieber eine links-hellbraun-faschistische als eine bürgerfreundliche Regierung.
    War damals 1933 so, ist immer noch so. Warum wohl?

    Zudem geht es um dunkelbraune Billiglohn-Arbeiter.

    Kriminalität dieser ist kollateral…

    • Genau so ist es.
      Ich sag nur mal Zwangsarbeitergeschichte.
      Danke für Deinen Kommentar.
      Fazit: Genau überlegen, von wem man sein Geld gibt!

    • Es geht einzig und allein um ein Mischvolk ( Weiße mit Schwarze) und um Billiglohn-Arbeiter….. der NWO Plan der seit ewigen Jahren immer schon unterm Tisch lag, wird dank Merkel jetzt (seit 2015 ) endlich umgesetzt….. das weiße europ. VOLK ist nicht mehr erwünscht…..

  3. Man hat offensichtlich die Ökopopulisten von der BLÖDIES-90 übersehen, deren Populismus inzwischen Milliardenschäden angerichtet hat (Atomausstieg, Verspargelung, Kohleausstieg, Diesewahn, Klimahysterie)!!!
    Doch was darf man erwarten von den Herrschafften mit Scheuklappen, die nicht einmal den gigantischen Rechtbruch einer IM-Erika bemerken?

  4. „Jahrzehntelang gab es einen europäischen und überwiegend auch globalen Konsens, dass mehr Zusammenarbeit zu mehr Wohlstand für alle führt. Dieser Konsens ist durch eine Reihe von Entwicklungen bedroht“

    Von welchem Wohlstand spricht er denn überhaupt?
    Wohlstand in Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland oder in anderen EU Ländern?
    Darum will man den Brexit, die Griechen wandern aus ihrem eigenen Land raus und die Gelbwesten in Frankreich protestieren?
    Wohlstand nur für diese Konzerne aber nicht für Menschen in Europa.

  5. Im Artikel steht es ganz richtig, es handelt sich um Konzernchefs, also nicht um Unternehmer. Es sind eingekaufte Manager auf Zeit und sie vertreten innerhalb und außerhalb dieser Konzerne die Interessen der wahren Eigentümer und damit auch ihrer persönlichen Geldgeber.

    Denn genau diese Konzerne sind längst vom internationalen Finanzkapital durchdrungen und es bestimmt was dort geschieht.

    Dass Rückbesinnungen zur nationalen Identität und damit ursprünglichen Stärken, diesen Konzernen zuwider laufen ist nicht ungewöhnlich, denn es würde auch eine größere Kontrolle und Einbindung dieser Konzerne in geltendes Recht bewirken. Die Selbstbedienungsmentalität wäre dann akut gestört.

    Die jetzige, unheilvolle Einheit aus Politik, spekulativem Finanzkapital und Medien wäre somit in Gefahr.

    Also bläst man gezielt zum Frontalangriff gegen jene Kräfte, die derzeitig am stärksten die Interessen des Landes und der Bevölkerung wahrnehmen.

    Je stärker das internationale Finanzkapital in Bedrängnis gerät, desto stärker trägt es seine Lügen auf.

    In einem Land, das immer mehr mit sozialen Problemen (durch das internationale Finanzkapital und seinen Marionetten hervorgerufen) zu kämpfen hat, Parolen wie „Wohlstand für alle“ zu verwenden ist schon hinreichend pervers.

    Bleibt zu hoffen, dass diesen Konzernen, den hofierenden Politikern und den verlogenen MSM bald die Quittung serviert wird.

  6. Man kann in der EU nur noch sozialistische Parteien wählen, die alle auf die Gemeinsamkeit und Friede, Freude, Eierkuchen setzen. Egal wie sie sich auch immer nennen mögen.
    Dazu möchte ich einen Absatz aus folgendem Link zitieren:
    https://www.misesde.org/?p=21453

    „Die sozialistische Utopie zieht immer noch viele Menschen an – trotz der katastrophalen Folgen an allen Orten, an denen sich sozialistische Systeme durchgesetzt haben. Die Erfahrung zeigt, dass der Sozialismus mit Massenmord, Unterdrückung und wirtschaftlichem Elend einhergeht.“

    Der Grundstein für diese EU wurde bereits von einer heute sehr geschmähten Sorte von Sozialisten gelegt. Den Nationalsozialisten. Das hat Oliver Janich in dem Buch „Die vereinigten Staaten von Europa“ eindrucksvoll herausgearbeitet. Darin verweist er auch auf die Parallelen zwischen EU-Parlament und dem Obersten Sowjet der untergegangenen UdSSR. Ebenso die Ähnlichkeit der EU-Kommission mit dem Politbüro der UdSSR. Im Politbüro wurde Politik gemacht, im obersten Sowjet wurde Theater gespielt. Das EU-Parlament darf nur über Dinge „beraten“, die entweder von der EU-Kommission oder vom EU-Rat vorgelegt werden.
    Warum man also Mitglieder einer Quasselbude en gros, nach Parteifarben sortiert, wählen gehen soll (man kann nichtmal einen persönlichen Favoriten nennen), kann ich nicht verstehen.
    Wenn man ein Wahlkreuz macht, gibt man damit sein Einverständnis, diese 751 Schmarotzer zu bezahlen. Und das, obwohl sich Brüssel brüstet, ca. 20.000 Lobbyisten zu beherbergen, die sich die Gesetze ersteigern wollen. Somit ist für mich ganz klar: Diese „Demokratie“ ist eine Diktatur der Dummen. Und alle, einschließlich der Gescheiten warten, bis sie zum Schafott gerufen werden. Die Zeit bis dahin vertreiben sie sich mit dem Aufbringen des Lösegeldes, damit sie nicht sofort eingesperrt werden, kurz „Steuer“ genannt. Diese Zwangsabgabe für alle Sklaven wird laufend erhöht und zusätzlich wird das Geld, mit dem man das bezahlen muss, laufend entwertet, also die Fron ständig gesteigert.
    FROHES WÄHLENGEHEN!!

    • Nicht nur in Brüssel laufen zig Tausende Lobbyisten herum, nein, auch im BERLINER Regierungsviertel – die sich täglich die Klinke geben.

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