Zwei Top-Manager verlassen Facebook, während die Justiz gegen den Konzern ermittelt. Das Unternehmen beginnt zu wanken.

Von Marco Maier

Über dem Internetkonzern Facebook brauen sich dunkle Sturmwolken zusammen. Nicht nur, dass die US-amerikanischen Justizbehörden gegen das Unternehmen ermitteln, weil es die Daten von hunderten Millionen Nutzern verkauft hat, nun verlassen auch zwei Top-Manager den Konzern.

Wie CEO Mark Zuckerberg mitteilte, werden Chief Product Officer Chris Cox und der WhatsApp-CEO Chris Daniels das Unternehmen aus eigenen Stücken verlassen.

Für Facebook selbst wird der Weg immer steiniger. Durch die Quasi-Monopol-Stellung im Social-Media-Bereich in vielen Ländern gibt es vermehrt Anstrengungen, den Konzern zu zerschlagen. Auch die politische Einflussnahme des Unternehmens, welches vor allem liberale Ziele unterstützt, konservative Proponenten jedoch gerne benachteiligt, stößt zunehmend sauer auf und sorgt für wachsenden Widerstand.

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Nun stellt sich die Frage, wie lange sich Facebook noch an der Spitze der „Social Media“ halten kann. Werden alternative Netzwerke an Bedeutung gewinnen? China (Weibo) und Russland (VK) haben bereits eigene solche Netzwerke etabliert, die vor allem von den eigenen Bürgern genutzt werden, aber auch Ausländern offen stehen. Andere Apps (wie z.B. MeWe von Ex-Facebook-Mitarbeitern gegründet) stehen schon in den Startlöchern.

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