Der Vorsitzende der Werte Union, Alexander Mitsch - Bild: Facebook.com / Werte Union

„Ungesteuerte Masseneinwanderung gefährdet unsere Gesellschaft und unsere Werte“, schallt es aus der „Werte Union“. Der konservative Flügel der Union will Wähler zurückgewinnen.

Von Redaktion

Die Werte Union, eine konservative Gruppe von CDU und CSU, will enttäuschte Anhänger mit scharf formulierten Thesen zur Migrations- und Sozialpolitik zurückgewinnen und gemeinsam mit ihnen eine Kursänderung der Schwesterparteien erwirken.

„Mitglieder, die wegen des Linkskurses von Kanzlerin Angela Merkel ausgetreten sind, wollen wir mit einem Rückkehrer-Programm direkt ansprechen. Wir rufen ihnen zu: Kommt zurück zur Union. Gemeinsam können wir die Politik der Partei von innen verändern“, sagte der Vorsitzende der Werte Union, Alexander Mitsch, der „Rheinischen Post“.

Parteilose ehemalige Unionsmitglieder oder Unions-Sympathisanten könnten stimmrechtsloses Fördermitglied der Werte Union werden – mit dem Ziel, dass sie später wieder in die Partei einträten und gemeinsam die Ausrichtung der Union unter Merkel korrigierten.

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Die Union müsse wieder eine bürgerliche Politik ohne SPD und Grüne machen. Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung müssten gesenkt und dafür Krankenversicherte – sozial gestaffelt – stärker an Behandlungskosten beteiligt werden. Die Behandlungskosten für Asylbewerber sollten nicht von den Beitragszahlern, sondern aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. Die Kontrolle an den Grenzen müsse deutlich ausgeweitet werden. „Ungesteuerte Masseneinwanderung gefährdet unsere Gesellschaft und unsere Werte“, sagte Mitsch.

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2 KOMMENTARE

  1. „Der konservative Flügel der Union will Wähler zurückgewinnen.“

    Dazu bedarf es dann schon einer bestimmten hirnlosen Spezies oder, etwa Total-Opportunisten
    (rückgradslose Gesellen, mit dem Muskelgeflecht der Schlange), die sich erneut einlullen lassen.

  2. Ich denke, die schwarze Kamarilla hat konservative Werte bereits in der Ära Kohl mit Füßen getreten. Wer sich dem Dicken gegenüber, bei all seinen „Verfehlungen“, loyal verhielt, wurde mit Posten (und mehr) bedacht. In dieser Zeit des Beutemachens, des Lügens und Wegsehens wurden auch Parteikonten auf eine Art und Weise gefüllt ( Beispiel: der Leuna-Deal), die den klaren Verfall von sog. konservativen Werten dokumentierten.

    Allein mit dem „Beutemachen“, Wegsehen, Schreddern von Festplatten etc. hat man sich in der Ära Merkel nicht mehr begnügt, in dieser Zeit wurden Volksvermögen, christliche Werte, das (Grund)Gesetz und Meinungsfreiheit nach Belieben verhökert und beschnitten. Wenn jetzt aus diesem Verein (sprich. „Christ“demokraten) zum Erhalt von „Werten“ aufgerufen wird, nachdem die Partei seit nunmehr 13 1/2 Jahren der großen Vorsitzenden in den Allerwertesten kriecht und ihr folgend, wie genannt eben diese Werte mit Füßen getreten hat, beweist das auch den intellektuellen Niedergang.

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